Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 2.Kapitel - Die wilde See

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Bestie von Argh
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BeitragThema: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 8 Mai 2015 - 18:36

Shilgaz nutzte den Moment, rannte einem Matrosen zwischen den Beinen hindurch und rannte durch das nun perfekte Chaos. Mehrere Krieger nahmen ihre Bögen und schossen auf den Draken, wodurch dieser rasch einige Wunden davontrug und begann zu kreischen wie ein Baby.

Eyna hatte alle Aufmerksamkeit und die Chance hier noch lebend herauszukommen war beinahe nicht existent. Sheron war von seinen Männern zurück gezogen worden, doch er wehrte sich und schüttelte die hilfreichen Hände ab. Er murmelte etwas und ein drittes Auge öffnete sich auf seiner Stirn.
Schlagartig viel Eyna auf die Knie als ein seltsames unsichtbares Gewicht auf die Knie zwang. Es war eindeutig Sherons Werk gewesen, denn sein Stab und Körper wurden von sichtbaren arkanen Winden umweht, welche sich stärker und stärker beschleunigten. Das Holz um Eyna begann sich zu biegen und knarzen, während sich mehr und mehr Risse im Holz abzeichneten.
Das Wasser um das Schiff brodelte förmlich, während die einen mit Eyna zu beschäftigt waren und die anderen unter Jubel den Draken verscheucht hatten.
Laut jaulend flog der junge Seedrake in Richtung des Dorfes, wobei er tiefer und tiefer flog.
Mit einem lauten Knall wurde Eyna hoch in die Luft und über Bord geschleudert als sich ein mehr als doppelt so großer Drake durch das Schiff bohrte. Niemand hatte Zeit zu reagieren und auch Shilgaz flog weniger fröhlich durch die Luft. Holzsplitter verletzten zahlreiche Matrosen und Krieger, welche verzweifelt versuchten auf die Beine zu kommen um ihre Bögen bereit zu machen.
Eyna trieb benommen auf dem Wasser und glaubte in der Ferne ein lautes Horn wahrzunehmen. Das Horn war ihr wohl bekannt geworden in den letzten Tagen. Es war das Horn von Seren. Die Hobgoblins hatten ihr behelfsmäßig repariertes Schiff in fahrt gebracht und vorne an der Spitze stand Seren und blies sein Horn zum Angriff. Fünfzig Männer und Frauen begleiteten ihn, darunter auch Talev.
Es schallten vom weiten Meer dutzende Hörner mit tiefem Klang zur Antwort und es schoben sich am Horizont fünfzehn Schiffe aus dem Nachtnebel.
Es wehte ein Banner auf jedem Masten und Fackeln erhellten sie.
Ein nacktes Hausschwein mit gekreuzten Schwertlanzen dahinter wehte über der See.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 8 Mai 2015 - 19:33

"Oh Götter schützet uns! Jetzt sind das schon zwei!", schrien die Fanatiker erschrocken, als die Mutter des Draken aus dem Wasser auftauchte und die Peiniger ihres Nachwuchses ihrer gerechten Strafe zuführte. Als sie realisierten dass der junge, verletzte Drake direkt in ihre Richtung flog, rannten die Anwesenden schreiend in ihre Häuser und die Herbergen. Lediglich ein paar Fanatiker blieben am Hafen stehen und waren überzeugt davon, dass Iomedae oder Sarenrae sie vor aller Gefahr beschützen würde. Die Soldaten der Armee aus der Weißen Stadt spannten dagegen ihre Bögen oder nahmen lange Lanzen in die Hand um den Draken zu vertreiben, falls er sie jetzt als neue Futterquelle auserkoren würde.

Der Zwerg und seine Mannschaft versuchten die Kanone nach dem Draken auszurichten, doch kamen sie wegen der Geschwindigkeit des Monsters mit dem Zielen nicht hinterher. Ein Mensch der Wachmannschaft von Elbstein forderte plötzlich die Aufmerksamkeit des Zwergenhauptmanns auf sich, als laute Signalhörner zu hören waren und der Mann zum Horizont zeigte. Der Zwerg wunderte sich zuerst welches Wappen das sein sollte, das er auf den Segeln sah, doch begann er lautstark zu lachen, als sich aus dem Nebel noch ein weiteres Schiff herausschob. Auf dem saphirblauen Segel war ein silberner Hammer, der sich vor einem zwergischen Bierfass befand, zusehen. Wie auch die Schiffe, die unter der Schweinsflagge segelten, kündigte sich auch dieses Schiff mit einem lauten Hornstoß an.
Der Zwerg auf der Mauer nahm sofort sein zwergisches Signalhorn in die Hand und erwiderte insbrünstig das Signal, wobei er über beide Backen grinste. "Sieht aus als wäre doch noch nicht alles verloren am heutigen Tag, Grünspanrich!", lachte der Zwerg und gab einem jungen Stadtwachenrekruten einen Stupser mit dem Ellenbogen. Kaum, dass die neue Flotte aus dem Nebel aufgetaucht war, waren laute Trommelschläge von dem Schiff zuhören, dass unter der Starkbier'schen Flagge segelte.
Am Bug des Admiralsschiffes der Flotte, die unter der Flagge des Schweins fuhr, stand ein in ganz Irathar bekannter Zwerg mit rötlichem Haar, der einen blauen Umhang trug und sich in Begleitung zweier Goblins befand.
"Da will man mal wieder Thamor besuchen und schon geht es erneut drunter und drüber", beschwerte sich der Zwerg über den Anblick vor ihnen.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 8 Mai 2015 - 21:30

"Unglaublich mit Thamor! Schaut man nur fünfhundert Jahre weg und schon hauen sich die Leute wieder mit allem was zwei Beine hat!", bezeugte der Waldgoblin, welcher mit einer roten Robe auf dem Bugmasten saß, worauf ein Goblin in einer weißen Samurairüstung mit dunkelblauem Untergewand antwortete: "Man muss aber auch sagen, dass mir das nette Einladungsschreiben sehr zugesagt hatte! So helft mir doch! So helft mir doch! Aliya ist schon knuffig in ihrer Wortwahl gewesen!".
Kriegerisches hochgepitschtes Johlen war von den Schiffen zu hören als zweitausend Goblins und Zwerge sich auf den Kampf einstimmten. Rüstungen von Tian und exotische Waffen säumten die Schiffe und oben auf dem Ausguck des Kommandoschiffes stand ein Goblin mit langem Yumi und zog den Bogen auf volle Länge aus. Er blickte herab zum Goblin in weißer Rüstung und dieser rief mit schriller Stimme aus: "Atakku! Watashi no chūjitsuna!".
Der Pfeil verließ den Bogen und ein schriller Pfeifton jaulte in der Luft und wurde vom lauten Kreischen in Yuyan der Sprache der Goblins von Tian beantwortet.

Die Trommeln wurden lauter und die Schiffe nahmen fahrt auf. Das erste was den Schiffen der Kriegerstämme entgegenflog waren von Schießpulver getriebene Raketen, welche schon bald von Musketenfeuer und Pfeilen begleitet wurden.
Schließlich schwangen sich Goblins und Zwerge mit exotischen Klingen auf die feindlichen Schiffe und bewiesen eine nie dagwesene Kunst im Umgang mit Klingen.

Der Mutterdrake wurde von einer Explosion aus Sherons Stab auf das Schiff geworfen und sofort machten sich die Krieger über das Monster her. Sheron hatte rasch wieder Ordnung hergestellt, auch wenn niemand es an den Draken heran schaffte. "Eyna! Ich rette dich!", fiepste Shilgaz, weshalb sich Sheron umdrehte und nur noch sah, wie der kleine Goblin über die Reling sprang.


Zuletzt von Bestie von Argh am Sa 9 Mai 2015 - 21:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 8 Mai 2015 - 22:25

Die Zwerge, die sich auf dem letzten Schiff befanden, das unter der Starkbierflagge segelte, spielten die Trommeln zunehmend lauter, was das Blut der Goblin und Zwergenkrieger in Wallung brachte und ihre ohnehin schon vorhandene Kampfeslust noch weiter steigerte. Wie schon auf dem Admiralsschiff, stand auch bei diesem Schiff ein rothaariger Zwerg am Bug, dieser trug jedoch keinen blauen Mantel. Stattdessen trug er ein Lederwams aus Tian und ein Mithrilkettenhemd darunter. Im Gegensatz zu Godrik war dieser Zwerg zudem deutlich jünger.
"Da besucht man einmal den Großvater und schon gibts den nächsten neuen Krieg! Das gibts doch nicht!", beschwerte sich der junge Zwerg, wie schon zuvor auch schon sein Großvater.
Auf dem Schiff beluden die Zwerge bereits große Handgranaten, die aus dem kombinierten Wissen des Schmiedemeisters aus Therum Moridar und den gnomischen Wissenschaftlern entstanden waren. Wie auch die anderen Schiffe schoss auch dieses Schiff seine Raketen ab, als der Signalpfeil vom Admiralsschiff verschossen wurde. "Herr Starkbier, der Mörser ist bereit!", informierte der Maat den jungen Starkbier, wobei die Hierarchien auf diesem Schiff äußert niedrig waren. "Sehr schön ! Sehr schön! Schicken wir ihnen einen Warnschuss vor den Bug!"; befahl Godriks Enkel. "Mit Freuden!"; antwortete die zwergische Mannschaft im Chor. Ein lauter Knall war zu hören, als der Mörser die Kanonenkugel verschoss. Eines der Schiffe der Kriegerstämme wurde vom Mörser direkt im Zentrum getroffen, sodass der Hauptmast zusammenbrach und einige Matrosen unter sich begrub. "Uuuuuuuh, das sieht schmerzhaft aus", bemerkten die beiden kommandierenden Zwerge, wobei Godriks Enkel die Augen leicht zusammenkniff.

"Aliya kann man auch keine 500 Jahre aus den Augen lassen und schon hat sie neue Probleme!"; stimmte Godrik Wigurz zu und band seinen Umhang mit einem Seil fest, damit er ihn nicht behindern würde. Als die Schiffe in Reichweite zum Entern kamen, war Godrik der Erste der mit dem Psihammer in der Hand und in Begleitung seiner ausgesuchten Zwergen- und Goblinmitstreiter die Besatzung des ersten feindlichen Schiffes dem sie begegneten,  überrumpelte.


Zuletzt von Godrik am So 12 Jul 2015 - 22:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Sa 9 Mai 2015 - 22:19

Fetzge war immernoch trocken und saß ängstlich auf Shilgaz Kopf, während dieser näher und näher an Eyna heran schwamm. Eyna hatte das Bewusstsein verloren und trieb bewegungslos an der Oberfläche.
"Dem Goblin dort muss geholfen werden!", sprach Wigurz und sprang vom Bugmasten bevor er von magischen Winden getragen davon zischte und Eyna und Shilgaz aus dem Wasser zog und auf dem nächsten Eskortschiff der Kriegerstämme landete.
Es ging alles so schnell, dass die Krieger ihn zuerst nicht bemerkt hatten und Shilgaz warnte noch seinen Retter: "Das sind so viele! Rettet euch lieber!". "Halt die Backen mein junger Freund! Wieso sollte ich kuschen, wenn ich eben erst zu eurer Rettung gekommen bin! Ich werde beim Anblick dieser Gegner noch nicht mal richtig warm!", antwortete Wigurz und ging in eine Kungfuhaltung über.
Wigurz war es nach den Schlachten vor 500 Jahren leid gewesen immer hilflos zu sein, wenn ihm das Feuer fehlte und so hatte er neben seinem Geschäft mit Numsgil und Godrik alle Zeit in Kungfu und die damit verbundenen Waffen gesteckt. Wigurz hielt die gesamte Zeit einen Wanderstock in seiner linken Hand und erwartete seine Feinde.
Der weiße Samurai hielt derweil ein Fernglas in seiner Hand und beobachtete seine Freunde: "Strengt euch an mein Zwerg und Dämonengoblin! Ihr beide wollt euren Numsgil doch nicht enttäuschen!".

Seren befahl derweil das Schiff abzubremsen, da die feindliche Flotte unter schwerem Beschuss war. Mehr als nur eine der Raketen flog weit über die Kriegsstämme hinweg und traf nicht fern des Hobgoblinschiffs mit einer Explosion auf das Wasser.
Es begann zu regnen und starke Winde kamen auf. Numsgil blickte durch die Seeschlacht und erblickte Sheron: "Du gehörst mir Bürschchen!". Numsgil sprang auf das Katapult vorne auf dem Kommandoschiff seiner Flotte und befahl als Ziel seiner stolzen dreißig Kilo das Hauptschiff der Kriegerstämme. Seiner Rüstung entledigt und lediglich seiner Hose und dem Tachi am Mann wurde er abgefeuert.
"BANZAIIIIIIII!", keckerte es schrill durch die Nacht.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   So 10 Mai 2015 - 23:17

Als der weiße Samurai sich persönlich katapultieren ließ, wurde sein Flug von lautem Jodeln und Jubelrufen aus zweitausend Goblin und Zwergenkehlen begleitet. Beflügelt durch Numsgils Beispiel, ließen sich von den anderen Schiffen ebenfalls einige Goblins auf feindliche Schiffe katapultieren. Von einem Schiff ließen sich gleich fünf Goblins gleichzeitig verschießen. Die Matrosen der Kriegerstämme lachten anfangs noch über diese Kriegstaktik, doch blieb ihnen das Lachen wortwörtlich im Halse stecken, als die Ladung aus fünf Goblins mit Schwertlanzen auf ihrem Boot landete. "Koroseeee!!!"; schrie der erste Goblin der auf dem Schiff landete und aus der fallenden Bewegung heraus bereits drei Matrosen mit der Schwertlanze enthauptete.

Auch das Schiff von Godriks Enkel kam nun ebenfalls in Schussweite, ebenso waren die Handgranaten alle bereits. Mit den Ballistenartigen Wurfmaschinen, die am Bug des Schiffes befestigt waren, verschossen die Zwerge die Granaten, deren Lunten gerade so lange genug abbrannten, damit sie direkt beim Aufprall explodierten. Eine große Explosion beschädigte das Schiff der Kriegerstämme schwer und viele Matrosen starben durch herumfliegende Holzsplitter und Eisennägel.
Derweil hüpfte Godrik mit seiner Truppe von Schiff zu Schiff und brachte eines nach dem anderen zum Sinken oder machte sie manövrierunfähig. Gerade als er gerade auf ein neues Schiff sprang, ließ er den Psihammer einen Bogen fliegen. Rasenschnell kam der Psihammer zurückgeflogen und von mehreren Dutzend Schiffen der feindlichen Flotte war zu hören wie die Mäste umkippten.


Zuletzt von Godrik am Di 26 Mai 2015 - 22:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Di 26 Mai 2015 - 18:52

Sheron hatte sich inzwischen wieder bestens organisiert und Bogenschützen unter seinem Kommando traten an die Reling und erwiderten das Feuer. Es herrschte nun Ordnung auf seinem Schiff und schneller als gedacht auch auf den anderen Schiffen seiner Flotte.
"Haiiiiiiii!", kreischte es als Numsgil einen Krieger aus dem Ausguck trat und sich am Masten festkrallte. Hoch oben war Numsgil und blickte auf Sheron herab. Er brüllte laut: "Du mit den Frauenkleidern! Befiel deiner Crew sofort aufzugeben und diese Kämpfe zu beenden, sowie die Rückkehr in deine Heimat und sofortige Niederlegung aller anderer Kriege deines Königreichs unter Hinzunahme einer Freihandelslizenz für die Starkbier Gruppe!".
Sheron antwortete laut und klar: "Deine Gier widert mich an, Goblin! Deine Ehre hat mit den Kriegern von Tian nichts gemein. Du kannst tun was du willst! Du bist und bleibst ein dreckiger Goblin, mit dem man nicht verhandeln darf!".
Rasend schnell kam Numsgil den Hauptmasten herab und entging so einer fauligen Explosion, welche den Masten sofort verrotten ließ. Die Krieger warfen sich sofort in den Weg, doch Numsgil bahnte sich ohne auch nur an seine Waffe zu denken seinen Pfad zu Sheron. Dessen Stab schimmerte grün und Numsgil wurde wenige Schritte von ihm entfernt direkt getroffen.
Sheron wollte schon fast loslachen, doch der Goblin stand noch vor ihm als sich der faule Rauch verzogen hatte. Nichts hatte sich an Numsgil geändert und die Magie selbst schien von unbekannten Kräften zerrissen zu werden. Einige Bogenschützen wandten sich ihm zu, doch ihre Pfeile wurden von ihm aus der Luft geschnappt und bohrten sich in die Kniescheiben derjenigen, welche sich an ihn zu nahe heranwagten.
Entgegengesetzt dazu war Wigurz völlig damit beschäftigt Shilgaz und Fetzge vor den vielen Angriffen der Mannschaft des Eskortschiffs zu vereiteln. Wigurz hatte noch niemanden getötet, doch lagen ziemlich viele der Krieger mit ausgekugelten Gelenken vor seinen Füßen.
Der Sturm wurde heftiger.
Erst jetzt wurden die Umrisse eines gigantischen Schlachtschiffs sichtbar.
Sheron hing mit seinem Kopf in Numsgils Schwitzkasten und begann zu lächeln: "Der vierte Sohn unseres Herrschers! Jetzt habt ihr verloren! Mit ihm kommen über fünfzigtausend Mann nach Thamor und dieser Krieg wird ohne euch enden!".
Ohne Kommentar stopft Numsgil mehrere Socken in Sherons Maul und warf ihn mit Schiffstauen eingewickelt auf das Unterdeck.
"Dann komm her meine Prinzessin! Deinen Hofnarr hab ich bereits kennengelernt! Ich hoffe du weißt zu unterhalten!".
Dutzende Segel waren hinter dem Schlachtschiff zu sehen und das Meer verschwand in einem Heer aus Schiffen.

"Das ist also Thamor und seine Narren?", fragte der Prinz arrogant und ließ sich von seinen Diener bereits Waffe, Helm und Schild bringen. An seiner Seite stand ein Mann mit langen schwarzen Haaren und bleicher Haut und antwortete: "Es ist so mein treuer Verbündeter! Wie versprochen werden meine Männer euch unterstützen! Baba Yaga wird ihren Angriff eröffnen sobald wir diesen Hafen erobert haben.".
"Imra, es tut gut euch an unserer Seite zu haben. Wir hatten nicht viel erwartet, aber das Baba Yaga euch und eure Ritter entsendet ist weit unserer Erwartungen." "Dankt mir nach der Schlacht! Wir sind zwar auf die Starkbierflotte und Numsgil Blog vorbereitet, aber trotzdem stehen wir hier vor Leuten, welche bei einem Balor einen Lachanfall bekommen! Viktor! Macht die Nachtmahre bereit!". Ein Todesritter mit langen weißen Haaren begann zu lächeln und zog sich einen Helm mit dem Antlitz eines Dämonen über den Kopf: "Jawohl, mein Fürst".
Er drehte sich um mehrere mickrige Diener begannen Strafe fürchtend die Nachtmahre aus ihren Käfigen zu holen und schnellstmöglich zu satteln.
Die schwarzen Bestien mit feurigen Augen erinnerten an Pferde, doch ritten sie durch Luft und benötigten keinen festen Grund unter ihren Hufen.
Auch Imra schwang sich auf einen Mahr und die Ritter machten sich bereit.

"Seid siegreich!", rief der Prinz, doch Imra packte ihn im Gesicht und zog ihn mühelos hoch zu sich, wobei einer der Leibwächter beim Versuch dies zu vereiteln von Viktor ohne zu zögern abgestochen wurde: "Ihr mein Prinz reitet ganz vorne um ein Vorbild für eure Männer zu sein! Ich will nicht plötzlich alleine gegen eine Legende stehen!". "Jawohl!", kreischte der Prinz und Imra ließ ihn fallen. Der Prinz hatte sich eingestuhlt und kroch auf allen vieren davon. "Ihr habt fünf Minuten!", sprach Viktor leise zum Prinzen.
Imra zog nun ebenfalls seinen Helm auf und sprach: "Gegen Legenden...sehen wir uns in unseren Gräbern im Norden wieder! Auf!".
Ein riesige Wolke Fledermäuse bildete eine undurchsehbare Wand um die Flotte als die Nachtmahre mit dem Prinzen an ihrer Spitze abhoben.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Di 26 Mai 2015 - 22:15

"Hätt ich mir ja denken können, dass eine einfache Überfahrt in die Heimat nicht problemlos abläuft", murrte Godrik, der seinen Kampf gegen die Blockade stoppte, als er das große Geisterschiff aus dem Nebel auftauchen sah. Wie zu erwarten war wurden die Betenden in der Hafenstadt nun noch eifriger mit Beten, wobei viele von der Ankunft des großen Schiffes gar nichts mitbekamen, da sie noch mit dem Drakennachwuchs beschäftigt waren.

"Gibt's nen Grund warum in der Stadt alle so rumschreien, als hätten sie sich die Hosen vollgeschissen?", fragte Schlagdigurz, der gerade auf einem Haufen frisch geschnetzelter Feinde saß und seine Schwertklinge am Waffenrock des Kapitäns abwischte. Hauingurz hatte sich derweil die Kapitänsmütze aufgesetzt und beobachtete fasziniert die zahlreichen Fledermäuse, die aus dem Nichts aufgetaucht waren. "Mmmmmhm soviel Essen!", freute sich der Goblin und streichelte schon voller Vorfreude seinen Bauch. Die Fünflinge waren Numsgils Beispiel gefolgt und hatten sich mit ihren Schwertlanzen auf das nächstgelegene Schiff katapultiert und die Besatzung zu Schaschlik verarbeitet oder über Bord geworfen. Kürzigurz hatte seine Schwertlanze gegen eine der Ballisten getauscht und machte Jagd auf die Besatzung der anderen Schiffe. Slaigurz und Smeshgil befanden sich derweil unter Deck und plünderten die Speisekammer, da Kämpfen immer hungrig macht.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Mi 27 Mai 2015 - 22:03

"So eine Soße!", sprach Numsgil und dachte an seine Ausrüstung, welche er auf seinem Schiff zurückgelassen hatte. Von diesem Schiff aus konnte man ihn kaum beim Kommandoschiff hören und er blickte um sich um eine Möglichkeit zum Gegenangriff zu finden. Da erblickte Numsgil den Mutterdraken, welcher sich trotz der Explosion noch tapfer verteidigte, obwohl er mit Tauen von den Matrosen und Kriegern auf dem Schiff gehalten wurde.
Die Pfeile der Bogenschützen vermochten nicht das Schuppenkleid zu durchdringen und so hatte Numsgil schon seinen Plan erfasst. Er warf zwei Bogenschützen um und rannte zwischen den Kriegern hindurch, welche nicht wussten, ob sie mehr dem Draken oder Numsgil Aufmerksamkeit schenken sollten.
Der Drake schleuderte immer wieder Männer davon die versucht hatten nahe an den Draken dranzukommen um ihn mit ihren Waffen zu bezwingen.
Numsgil packte ein Seil, sprang dem Draken entgegen, schwang sich als dieser ihn packen wollte auf dessen Rücken und zog das Seil wie ein Reitzeug durch den Schlund des schuppigen Monsters. Mit seinem Tanto durchtrennte er das dicke Halteseil und der Drake sprang auf, riss sich los und zog hoch in den Nachthimmel.
Wie ein erfahrener Rodeoreiter saß Numsgil auf der Echse, während er versuchte das Muttertier unter seine Kontrolle zu bekommen.
Der Drake versuchte mehrfach ihn von sich zu schmeißen, doch der Goblin war hartnäckig. "Jetzt bleib still, du Streitesel!", brüllte Numsgil zornig und schlug dem Biest auf den Schädel.
Nun beruhigte es sich und begann unter seinen gesprochenen Kommandos Kreise zu ziehen. Die ersten Fledermäuse kamen nahe genug heran, dass man ihr Ausmaß erkennen konnte. Neben vielen winzigen Fledermäusen waren auch dutzende Riesenfledermäuse dabei, welche weit größer als ein Goblin waren und die Goblins und Zwerge begannen sofort mit dem Feuer auf das Ungeziefer.
Hoch oben im Ausguck des Kommandoschiffs der Starkbierflotte zog der Goblin seinen Yumi voll aus und atmete tief ein.
Sein Pfeil wurde weit getragen und überraschte den Prinzen der Kriegerstämme.
Der Pfeil bohrte sich durch den Kragenschutz aus Metallringen und durchtrennte die Halsschlagader und die Luftröhre. Sein Schild und Schwert fielen in die Tiefe und der Prinz wurde lediglich noch von einem Lederriemen im Sattel gehalten mit dem er auf dem Nachtmahr festgebunden war.
Blut lief dem Prinzen in die Lungen und er gurgelte und röchelte unter Schmerzen. Der Dämonenfratze seines Helmes lief das Blut aus der Nase und den scharfen Zähnen.
Der Ansturm hielt jedoch an.
"Viktor! Du rettest den Prinzen!", befahl Imra und nahm die Position des Prinzen an der Spitze der Formation an. Viktor handelte ohne zu Antworten.
Er packte den Nachtmahr des Prinzen an der Mähne und zog sich auf schnellen fliegenden Hufen zurück in die finstere Nacht.
Der Prinz kam nicht auf das Schlachtschiff des Prinzen zurück, welches von Baba Yagas Marine gestellt worden war.
Wigurz war das Auftauchen dieser Feinde nicht unbemerkt geblieben. Ein Stapel bewusstloser Krieger und Matrosen hatte sich um ihn aufgetan, während er flink mit dem Stab herumwierbelte.
"Ich kann keine Zeit vertreiben! Die Nussschale der Hobgobs sollte ausreichen!", sprach Wigurz und zischte mit Eyna und Shilgaz unterm Arm über das Wasser davon. Wie ein nasser Sack Reis klatschte Shilgaz Talev in die Arme, während Eyna nach einem halben Rundflug auf dem Schiff von Godriks Enkel landete.
Den Abschluss seines raketenartigen Flugs machte Wigurz mit seiner Landung direkt hinter Numsgil auf dem Seedraken: "Numsgil! Gib Gas! Es stinkt hier nach Arbeit!".
"Keine Befehle, Dämonengoblin!" "Fresse! Hirnzerfranster Höhlengobo mit Tageslichtsyndrom!" "Ich hab das Steuer und ich sage wir zerlegen die jetzt mit vollem Karacho!" "Dann fahr endlich! Der Dienstwagen ist ja fast schon abgekühlt!" "Und wie ich das mache!", schimpften und kommandierten die beiden kleinen Grünen hin und her bis sie schließlich so schnell es der Drake hergab in Richtung Nachtmahre schossen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Do 28 Mai 2015 - 0:14

"Beim gespaltenen Fuß der Monstersau! Der Daimyo fliegt erneut in die Schlacht und wir sitzen hier auf einer hölzernen Schabracke am anderen Ende der Schlacht? Das muss geändert werden! Sofort!", rief Schlagdigurz laut aus, als er Numsgil auf der Drakenmutter fliegen sah. Sofort kamen Sleshgil und Slaigurz an Deck, wobei sie mit allerlei Essensvorräten beladen waren.
"Hmmm na gut....wir gehen sofort. Ihr beide bringt solange das Essen in Sicherheit!", bemerkte Hauingurz, während Schlagdigurz nach einem Katapult Ausschau hielt, dass sie in die richtige Richtung schleudern würde. Schließlich würde der interessante Kampf offensichtlich in der entgegengesetzten Richtung fortgesetzt werden. Kürzigurz benutzte derweil die Balliste um die fliegenden, haarigen Monster aus der Luft zu schießen, wobei Hauingurz schon davon träumte wie diese Viecher wohl schmecken würden. Wie es der Zufall wollte, passierte in diesem Moment ein Goblinkreuzer das eroberte Schiff. "Halt, halt! Hier ist Futter!", riefen Sleshgil und Slaigurz, als sie die geplünderten Vorräte auf das Goblinschiff warfen. Die Goblins an Bord fingen eifrig die Vorräte auf und bildeten schnell eine Kette, anhand derer die Vorräte schneller unter Deck verschwanden, als die Kriegerstämme zuschauen konnten.
"Melde gehorsamst, dass das Katapult vom umgekippten Hauptmasten zerschlagen wurde, oh Käpitän Langnase!"; erstattete Schlagidgurz Bericht. "Aber ich habe eine bessere Idee!", erklärte der Goblin und zeigte abwechselnd auf die Ballisten und die zahlreichen Schiffstaue.

Das Starkbier-Schiff war mittlerweile auch bereits in Kämpfe verwickelt, wobei die gegnerischen Schiffe schwer unter den Granaten litten, die die Zwerge auf sie abfeuerten. Da sie sich im Gefecht befanden, ließ Godriks Neffe die Frau, die Wigurz ihnen so auf das Schiff klatschte erstmal in Sicherheit unter Deck bringen.
Godrik nutzte derweil das Taxi, das Numsgil aufgetrieben hatte, indem er den Draken am Schwanz packte und sich mitnehmen ließ. Die anreitenden Nachtmahrritter konnten so in das Gesicht von Godrik sehen, der laute Kriegsschreie von sich gab, die von den Goblins mit lautem Gejohle erwidert wurden.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 29 Mai 2015 - 18:10

Die Nachtmahre flogen den Schiffen entgegen und der Goblin im Ausguck hatte noch zwei weitere Reiter aus dem Sattel geschossen. Sie waren kaum noch hundert Meter entfernt als sich die Nachtmahre aufteilten. Der Goblin im Ausguck zog ein Wakizashi heraus und war, sich der Macht eines Nachtmahres bewusst, bereit zu sterben.

Ein Nachtmahr hatte es genau auf ihn abgesehen und er hatte irgendwo bereits mit sich abgeschlossen, doch es kam kein Biss, kein Feuer und kein Stoß, sondern nur das Poltern des auf das Schiff gestürzten Nachtmahrs, welchem Numsgil vom Draken aus ins Genick gesprungen war. Die Bestie der Schatten sprang auf und Numsgil entging um eine Haaresbreite dem feurigen Atem des Nachtmahrs und ergriff sein großes Schwert, welches er neben dem Katapult liegen gelassen hatte.
Im Gegensatz zu Numsgil hatte der Drake weniger Glück und wurde von mehreren Nachtmahren getroffen und mit einer Lanze direkt durch das Herz aufgespießt. Wigurz sprang ab und flog einem der Ritter direkt ins Gesicht, wobei er ihn an den Hörnern des Dämonenhelms packte und den Kopf verdrehte bis es knackte.
Der Kampf war eine Herausforderung wie in den letzten funfhundert Jahre nicht mehr. Zumindest war keiner von ihnen jemals so nahe wieder an einen Schweißausbruch gekommen.

Talev versuchte Shilgaz zur Vernunft bringen, welcher seltsam am schluchzen und heulen war. Schließlich packte Talev ihn, schüttelte ihn und brüllte: "Reiß dich zusammen! Wir haben jetzt keine Zeit für Wahnsinnige!".
Es klatschte zurück. Shilgaz blickte Talev sauer an und schrie ihn an: "Fetzge ist runtergefallen! Fetzge ist nass geworden! Du musst ja genau wissen, was dass bedeutet, wenn du so gelassen bleibst!".
"Was meinst du mit nass...", sprach Talev und ein lauter Schrei, wie von einer Raubkatze unterbrach ihn. Ein Teil der Rehling eines Schiffes der Kriegerstämme wurde herausgeschlagen als eine riesige Pranke auf das Schiff schlug. Eine fast fünf Meter große Katze, welche nur entfernt an Fetzge erinnerte zog sich aus dem Wasser auf das Boot. Die Narben des pelzigen Katzenetwas verdeutlichten es noch mehr, dass es sich um Fetzge handeln musste, welche gerade eben ein Eskortschiff auseinander legte.
Trotz aller Kampferfahrung gab es bereits Verluste unter Numsgils Goblins und Zwergen, welche Angesicht zu Angesicht den Nachtmahren und ihren Reitern unterlegen waren, während die Riesenfledermäuse nutzlos Stück für Stück gespalten, erdrosselt, erschlagen und filetiert wurden.

Es war ein pfeifender Ton, welcher von einem dumpfen Klatschen begleitet wurde, als Numsgil mit seinem ersten Angriff den Nachtmahr enthauptet hatte und sein zweiter Streich den herabgefallenen Ritter zweiteilte. "Kyosho! Du versprichst mir dieses Schiff freizuhalten und keinen weiteren Nachtmahr mein Schiff mit seinem Blut besudeln zu lassen!" "Jawohl, mein Fürst!", sprach Kyosho, der Goblin im Ausguck, zu Numsgil, doch wurde er von einem schwarzen Pfeil durchbohrt, taumelte und fiel herab. Mehrere Goblins eilten herbei und fingen ihn auf.
"Bringt ihn unter Deck! Ich schnapp mir die Angreifer!", kommandierte Numsgil, zog seine Rüstung schnell über und nahm seine Waffen an sich.
"Hyoketsunotoki!", brüllte Numsgil so laut, dass es überall zu hören war und von überall erwiderten Goblinstimmen den Ruf.
Selbstmörderisch taten die Goblins alles daran so schnell und so nah wie möglich an die Nachtmahre zu kommen. Wie wahnsinnige Berserker sprangen sie an den vorbei fliegenden Nachtmahren herauf und viele Nachtmahre stürzten mit den Goblins die an ihnen hingen ins Wasser, worauf das Blut zahlreicher Goblins, Nachtmahren und deren Reitern die Bucht tränkte.
Die geisterhaften Drachenschwingen manifestierten sich so stark leuchtend auf Numsgils Rücken, dass man das leuchten auf dem gesamten Schlachtfeld sehen konnte. Er schwang sich in die Luft direkt vor einen angreifenden Nachtmahr und dieser stürzte ebenso wie sein Reiter kreuzweise geteilt ins Wasser.
Numsgils Augen leuchteten feurig und die Adern an seinem Arm pulsierten kräftig.
Jeder sollte wissen, dass auch heute noch Legenden leben.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 29 Mai 2015 - 19:53

"Bei der Dauerwelle meiner Urgroßmutter, was für eine Bestie ist das denn?", fragte Slaigurz erstaunt, als er den nassen Fetzge in Aktion sah. Sleshgil dagegen bekam leuchtende Augen und stieß einen Jubelschrei aus. "Wo gibts solche Kätzchen? Ich will auch eins!" "Erst die Arbeit! Dann das Vergnügen!", sagte Schlagdigurz, während er sich selbst mit einem Schiffstau an eine der Harpunen festband. Mit der Harpune ging der Goblinkrieger zu einer der Ballisten, die er in Richtung des Admiralsschiffes ausrichtete. "Wir sehen uns meine Brüder! Wenn nicht im Leben, dann spätestens im Jenseits!", verabschiedete sich Schlagdigurz, bevor Kürzigurz den Hebel betätigte und Schlagdigurz durch den Nachthimmel flog. Ein Ritter wurde von der Harpune durchbohrt und fiel aus dem Sattel, während der Goblin angeflogen kam und den Nachtmahr mit seiner Schwertlanze bekannt machte. Die anderen vier Goblins folgten Schlagdigurz' Beispiel, wobei sie mehr oder weniger erfolgreich waren. Kürzigurz' Harpune blieb im Flügel einer der Riesenfledermäuse stecken, sodass der Goblin im Nachthimmel hin und herkreiste, zumindest bis der Goblin mit der Schwertlanze bis zum Kopf der Bestie hinaufgeklettert war und dem Biest den Ton angab wohin es zu fliegen hatte. Sleshgil und Slaigurz verfingen sich mit ihren Harpunen dagegen im Mast eines Eskortschiffs der Kriegerstämme.

Godrik wollte nicht zusehen, wie weitere Goblins sterben würden, daher wirbelte er den ohnehin schon toten Draken in seiner Hand herum als wäre das große Monster eine Keule. Mit einem Schwung schlug er einige Nachtmahre und Ritter aus seinem Weg und in die tiefe See. Den Draken schwingend bahnte sich Godrik schnell einen Weg durch Reiter und Fledermausschwärme, sodass er freie Sicht auf das große Schiff hatte. Fest entschlossen der Schlange den Kopf abzuschlagen, sprang Godrik durch die Luft. Einige Bogenschützen der Kriegerstämme auf dem Schiff die versuchten den Zwerg mit Pfeilen zu vertreiben wurden erschlagen, als Godrik den großen getöteten Draken auf sie plumpsen ließ.
Mit dem Psihammer in der Hand landete Godrik auf dem Deck und machte sich sogleich an die Arbeit. Die Krieger der Stämme, die sich ihm mit Schild und Speer entgegenstellten, lagen nach nur wenigen Minuten mit zertrümmerten Schädeln auf dem Deck. Während nur wenige Meter von ihm entfernt die Schlacht weiterlief, eilte Godrik entschlossen auf die Kapitänskajute zu, wo er den Kapitän und den Anführer dieser Meute vermutete. Der Zwerg stoppte jedoch abrupt, als vier bleiche Krieger in schwarzen Rüstungen die Treppe zum Steuerrad heruntergeschritten kamen und ihm den Weg versperrten. Ihre Helme, die scheußlichen Bestien nachempfunden waren, verdeckten ihre kompletten Gesichter, mit Ausnahme der Mundpartie und einem Spalt für die Augen.
Godrik nahm den Psihammer fester in die Hand. Sein Gefühl sagte ihm, dass diese Krieger nicht so einfach zu besiegen waren wie die Stammeskrieger. Von den Kriegern in den dunklen Rüstungen ging eine unheimliche Aura aus, die sich Godrik noch nicht erklären konnte.
"Kommt nur her ihr Hampelmänner! Eurem Kapitän brech ich trotzdem alle Knochen bis er nicht mal mehr ein Streichholz aufheben kann!"; murrte der Zwerg den Gestalten entgegen.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Sa 30 Mai 2015 - 21:02

Numsgil schoss durch die Nachtmahre mit ihren Reitern wie ein geölter Blitz, so dass nur noch ein undeutlicher Schemen zu sehen war. Er war so effizient, dass Imra sich bereits Sorgen machte, ob er noch genügend Zeit hatte die Falle, welche sie für Numsgil bereitet hatten, ausführen zu können.
Der Atem seines Nachtmahres hatte eben ein Schiff der Starkbierflotte in Flammen gesetzt als sein Nachtmahr plötzlich ohne Kopf weiterflog. Zu geschickt für eine volle Ritterrüstung sprang Imra ab und sein Umhang teilte sich zu zwei fledermausartigen Schwingen, welche ihn weiter durch die Luft trugen. Er suchte nach dem entsprechenden Feind als in sein Ohr gehaucht wurde: "Der Pfeil hat nach dir gerochen!" und sein Arm gepackt und ein einziger Schlag durch seinen Körper mitsamt Rüstung seinen Waffenarm und Flügel abtrennte, worauf er in die tiefe trudelte. Er schlug nicht auf dem Wasser auf, da ihn eine Person im Genick packte, seinen Helm abzog und ihm tief in die Augen blickte: "Du faulige Stinkwurst! Du bist schon länger tot als eine Lichdame im Dauerkoma liegt! Untotes Dreckspack!", brüllte Numsgil und schleuderte Imra mit einer solchen Wucht auf ein kleines Eskortschiff der Kriegerstämme, dass er durch das Schiff und seine drei Decks schlug und mit dem Schiff in den Fluten versank.
Imra fürchtete das Wasser. Sein Fleisch löste sich auf und der Staub drang zur Oberfläche und wehte mit einem frostigen Wind in Richtung Norden.
Wigurz derweil schoss wie eine feurige Rakete über das Schlachtfeld und zog einen Reiter nach dem anderen von seinem feurigen Nachtmahr. Sein Stab brach mehr als einem Nachtmahr das Genick, während sein Feuer ganze Fledermausschwärme röstete.
Die Nachtmahre wurden grausamst dezimiert. In den letzten fünftausend Jahren der Existenz dieser Kavallerie waren sie noch nie besiegt worden und das letzte, was nun noch zwischen Numsgil, Wigurz und Godrik stand, waren vier Ritter und das Schlachtschiff des Prinzen selbst, welches Baba Yaga ihm geschenkt hatte.


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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Sa 30 Mai 2015 - 22:06

Weit oben im Norden Irathars, in einer schon lange verlassenen Burgruine, schreckte Svetlana der Todeslich aus ihren Magiestudien hoch. Obwohl die Schlacht von Elbstein weit entfernt stattfand, konnte sie die immense, übertriebene Kraft die sich in Numsgil vereint hatte spüren. "Kann es sein?", fragte sich Svetlana, es kam ihr vor als hätte sie vor langer, langer Zeit bereits einmal das Vergnügen mit dieser Kreatur gehabt. Um sich sicher zu sein, wirkte der Lich einen Zauber. Arkane Funken schwirrten durch die verfallene Burg, als sich vor Svetlana ein Spiegel manifestierte, der die Geschehnisse vor Elbstein zeigte. Sie schaute in genau dem Augenblick zu als Imra von Numsgil den Hintern versohlt bekam. Grauenvolle Erinnerungen wurden in Svetlana erweckt, als sie den Goblin wiedererkannte. Lange konnte Svetlana jedoch nicht schauen, denn nicht mal eine Minute seit der Zauber auf Numsgil konzentriert war, explodierte der arkane Weitsichtspiegel in tausende arkane Splitter. Wütend sprang Svetlana von ihrem Stuhl auf und lief wild gestikulierend im Kreis. "Dieses Biest lebt also immer noch? Diese Ausgeburt der Goblinstinkhöhle selbst. Oh wenn ich ihn in die Finger kriege! Er wird sich wünschen er wäre niemals geboren worden. Ich habe die Schmach von damals noch lange nicht vergessen! Ich werde mich bei ihm für jeden gebrochenen Knochen revanchieren! Ich werde ihn vernichten, bis nur noch Staub von ihm übrig ist! Oder noch besser - Ich verwandle ihn in einen untoten Diener, sodass er sich auf Ewigkeit für die Schande revanchieren kann, die er mir beigebracht hat", formulierte Svetlana lauthals ihre Gedanken. Selbst jetzt löste dieser verdammte Goblin noch Alpträume bei ihr aus, wenn sie nur an seine fiepsende Stimme dachte.

Godrik vergeudete keine Zeit. In Sekundenschnelle stand er schon zwischen ihnen und steckte einen von ihnen mit einer bloßen Handberührung in Flammen, während er mit dem Hammer einen Schwerthieb blockte. Ein bisschen war Godrik schon überrascht, dass sie doch so gut mit seinem Tempo mithalten konnten, doch waren sie dennoch noch keine große Gefahr. Godrik war sich aber sicher, dass sie keine gewöhnlichen Menschen waren. "Tut mir leid, aber euer Kapitänchen wird sich wohl mit mir unter vier Augen treffen müssen!"; entgegnete Godrik, als er mit dem Hammer den zweiten der schwarzen Ritter aus seinem Weg schlug, sodass der Weg zur Kapitänskajüte frei war. Godrik rutschte zur Kajütentür, schwang die Tür auf und schlug sie wieder hinter sich, sodass die zwei verbliebenen Ritter auf dem Deck zurückblieben. Innerhalb der Kajüte verschloss Godrik das Türschloß. "Schönen guten Abend der Herr Kapitän. Leider muss ich sagen, dass die Reise heute endet!", machte Godrik seine Präsenz deutlich und duckte sich instinktiv unter das Schwert hindurch, dass über seinen Kopf herüberschwang und eine deutliche Spur in der Tür hinterließ. Vom Psihammer getroffen flog Godriks Gegner zurück in die Kajüte. "Wie unhöflich! Tztztztz. Begrüßt man so etwa Besuch?", fragte Godrik neckisch und schaute auf.
Er sah eine wunderschöne, bleiche Frau mit langem violetten Haar, die sich vor seinen Augen wieder aus den Trümmern des ehemaligen Schreibtisches erhob und deren zertrümmertes Bein sich wieder regenerierte. "Ich könnte das Selbe sagen. Nicht gerade höflich einfach ohne Anzuklopfen hier so hereinzustürmen, Herr Zwerg!", sagte die schlanke, bildhübsche Frau, die eine schwarze Rüstung und einen blutroten Mantel trug sowie ein runenverziertes Bastardschwert in ihren Händen hielt.

"Oooooooh ich hatte eigentlich einen alten, vergammelten Knochen als Kapitän erwartet. Nicht aber jedoch eine Schönheit wie euch", entfuhr es Godrik beim Anblick der Frau. "Wenn ihr den Kapitän sucht, seid ihr hier vollkommen falsch! Es tut mir leid euch so enttäuschen zu müssen!", klärte die Schönheit mit der leichenbleichen Haut. "Heißt das also der Kapitän ist schon in der Schlacht?", fragte Godrik, als er im letzten Moment das Bastardschwert mit seinem Hammer blockte. "Ihr seid wohl schon eine fähigere Kriegerin als der Hühnerhof auf dem Deck wie?", entgegnete Godrik voller Vorfreude einen Gegner gefunden zu haben, der ihm ein wenig mehr abverlangen würde, als alle anderen. "Das Kompliment gebe ich zurück! Die meisten meiner anderen Gegner überleben nicht einmal den ersten Streich!", erwiderte die kämpfende Schönheit.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   So 14 Jun 2015 - 17:50

Es knallte zweimal laut bevor der Kopf von einem der vier letzten Ritter auf dem Schiff durch die dicke Eichentür des Schiffes schlug, kurz ein kleines rotes Auge herein sah und schließlich die Tür mitsamt dem Todesritter auf die unbekannte Schönheit zuflog. Direkt dahinter trat Numsgil in den Raum und über seine Schulter konnte man die übelst zugerichteten übrigen Todesritter auf dem Schiffsboden verteilt sehen.
Numsgils Klingewar über und über mit dem schwarzen verrotteten Blut der Todesritter verklebt und er sprach: "Godrik, wir haben keine Zeit für Freundlichkeiten! Diese Dame, die Ritter und dieses Schiff gehören zu Baba Yaga! Es ist Zeit hier aufzuräumen!". Er wandte sich der Frau zu: "Ich verdanke Baba Yaga meine eigene Unsterblichkeit und einen Haufen Erlebnisse, aber lieber würde ich schon lange in der Erde verrotten als für immer an diesen Erinnerungen zu kleben wie das Blut ihrer Ritter an meiner Klinge! Nichts gegen euch junge Frau, aber ihr habt die falsche Seite gewählt!".
Wigurz packte Numsgil an der Schulter und flüsterte ihm zu: "Zeit für deine Beruhigungspillen!" "Was willst du, Dämonengoblin, von wegen Beruhigung?!", doch ehe sich Numsgil wehren konnte zog ihn Wigurz wie ein feuriger Komet aus dem Schiff. "Wir haben das Vertrauen und wir kennen uns und ja, Numsgil, egal was damals mit Baba Yaga war, du darfst hier jetzt nicht Gott spielen! Wenn du wirklich alles hervorrufst, was in dir steckt, dann ist ein kleines Armageddon wie vor fünfhundert Jahren noch eine annehmbare Wirkung im Vergleich zur Verwüstung, wenn du ungebunden loslegst!"...

Numsgils Gedanken drifteten ab. Er erinnerte sich weit zurück. Mehr als einen Goblinklan hatte er geführt und mehr als einmal hatte er alles verloren, was ihm lieb und teuer war. Selbst als er alle Macht frei wirken ließ und Baby, sein Schwert, ungebunden seine Wirkung entfaltete, konnte er schon einmal niemanden mehr retten. Er hatte sie selbst getötet. In seinem Wahnsinn und Blutrausch waren die Personen gestorben, welche für ihn Familie waren.
Damals hatte er die Treppe zu den Sternen betreten, welche die Prüfungen zur Aufnahme zu den Göttern darstellten. Viele Prüfungen hatte er bestanden und viele dauerten Jahrzehnte, doch die Götter wollten ihn nicht und so sendeten sie einen Drachen der Leere nach Karun, seiner damaligen Heimatwelt und wie geplant zog sich Numsgil zurück um diese Welt zu retten. Der Kampf dauerte dreihundert Jahre und am Ende waren die Welt und der Drache zerstört.
Numsgil trug diesen Verlust immer mit viel Gram mit sich und nun, da wieder Freunde starben, lag er wieder einmal an der Grenze zum Wahnsinn.

In diesem Moment begann das Wasser um das Schiff seltsam zu leuchten und ein fauliger Geruch breitete sich in der gesamten Umgebung aus. Das Stöhnen und kraftlose Rufen von scheinbar unendlich vielen Kreaturen erhob sich aus dem Wasser. Stark erschrocken traten überall die Anwesenden vom Wasser zurück als sich die Toten wieder erhoben. Egal ob Goblin, Mensch oder Zwerg alles erhob sich was einst Leben in sich trug. Nur Nachtmahre und Todesritter blieben regungslos.
Doch es waren nicht nur die Toten der Schlacht, sondern tausende mehr, welche jemals in den Gewässern ums Leben kamen. Eine schier endlose Armee hob seine Hände und griff nach den Schiffen, während sich das Hauptschiff langsam geisterhaft aus den Fluten erhob.


Zuletzt von Bestie von Argh am Fr 19 Jun 2015 - 22:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 19 Jun 2015 - 1:21

"Wasn das fürn Hokuspokus? Pfui Spinne! Ich will auch was von den Pilzen, die die nehmen!", protestierte Sleshgil der zusammen mit Slaigurz um den Mast des Eskortschiffes einen perfekten Blick auf die Geschehnisse hatte. Durch die andauernden Kämpfe hatte sich noch niemand die Zeit genommen, sich um die zwei Goblins zu kümmern. "Ne Idee wie's jetzt weitergeht, Bruder?", fragte Sleshgil, doch bekam er keine Antwort da Slaigurz damit beschäftigt war auf dem Seil herumzukauen.

"Na dann verarbeiten wir den Kahn hier wohl mal besser zu Kleinholz. Der Kapitän existiert anscheinend ja nicht!"; entgegnete Godrik mit einem Grinsen und sprang der Schönheit mit dem Hammer entgegen, gleich nachdem Numsgil mit fliegender Tür ins Zimmer hineingehüpft war. Godrik war ganz erstaunt über die Reflexe der Schönheit, die sich unter die auf sie zufliegende Tür hindurchduckte und Godriks Hammer auch noch mit dem Schwert blockierte, ohne dass sie davon geschleudert wurde. "Puuuuh was für ein Gestank! Was hat nur eine Schönheit wie ihr es seid auf einem solchen faulen Schiff verloren?", fluchte Godrik, als es so sonderartig zu stinken anfing auf dem Wasser. "Findet es heraus, wenn ihr so interessiert daran seid!"; empfahl die Schönheit und packte Godrik am Arm, während sie mit der anderen Hand einhändig mit dem Bastardschwert zustach.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 19 Jun 2015 - 23:19

Die Goblins hackten und schlugen alles nieder was versuchte auf die Schiffe zu kommen. Auch die Kriegerstämme bildeten hier keine Ausnahme und fluchten innerlich sich jemals mit der Hexe aus dem Norden eingelassen zu haben.
Wigurz und Numsgil blickten sich um und sahen wie überall aus den Tiefen die Untoten aufstiegen und Wigurz sprach: "Numsgil! Lass deine Wort an dieser fauligen Fischsuppe aus! Vertrau Godrik und mir! Wir werden dich nicht enttäuschen!" "Bleibt einfach nur am Stück!", sprach Numsgil bevor er sich in die Fluten fallen ließ.
Wigurz wusste wo Godrik im Schiff war und so streckte er seine Hände aus und bündelte die Macht der weißen Flamme mit beiden Händen zu einer großen pulsierenden Kugel. Als er schließlich losließ, schoss ein dicker feuriger Strahl gegen das Schiff, worauf nekromantische Runen aufflackerten und eine nach der anderen platzte unter der Wucht von Wigurz Feuer. Dieses Feuer zehrte stark an seinen Kräften und als schließlich der Schutzkreis um das Schiff zerbrach, regnete es tausende giftgrüne Splitter über das Schlachtfeld und der Hintere Teil des Schiffs brannte lichterloh, wobei das Oberdeck sofort dematerialisiert worden war. Die Kajüte, in der Godrik gewesen war, war unversehrt geblieben.
Ein schrilles Kreischen erfüllte die Luft und das unheilige Boot selbst schien der Ursprung des Schreis zu sein. Zur Antwort flogen Wigurz mehrere giftgrüne Strahlen entgegen und er tat sein bestes ihnen auszuweichen.
Die Untoten grabbelten auch am Schiff der Hobgoblins herauf und überall wurde erbittert gekämpft. Auch Talev stand mit seinem Speer an der Reling und stach einem Untoten nach dem anderen ohne ihnen Einhalt gebieten zu können durch den Schädel oder Torso.
Seren hatte im Gegensatz dazu sehr großen Erfolg, während er sich von Position zu Position mit seinem Elfensäbel durchkämpfte.
Einen Augenblick hatte er das Gefühl, dass sie jemand vom anderen Ufer aus beobachtete. Seine elfischen Augen machten tatsächlich eine Gestalt aus, doch war diese rasch davon gestapft als Seren sie ausgemacht hatte..
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   So 21 Jun 2015 - 1:05

"Hach was für ein schöner Anblick...mir wird ganz warm ums Herz!", schwärmte Sleshgil, als er das brennende Schiff der Untoten in der Ferne erblickte. Slaigurz gab anerkennende Laute von sich, während er mehrere Stücke abgenagtes Tau aus seinem Mund spuckte. Unter ihnen auf dem Deck kämpften Matrosen der Kriegerstämme gegen wiedererwachte Seefahrer und Piratenleichen, die seit Jahrhunderten schon auf dem Grund der Bucht gelegen hatten. Manche trugen sogar noch die rostigen Überreste von Jahrtausende alten Rüstungen, deren Herkunftsländer bereits nicht mehr existierten.

Während auf dem restlichen Schiff die Flammen tobten, ging der Stich der Schönheit ins Leere, da der Zwerg sich aus ihrem Griff befreit hatte. Doch auch der Gegenschlag des Zwerges schwang wirkungslos durch die Luft, stattdessen wurde nur ein Schrank in Mitleidenschaft gezogen. "Oooooh ein würdiger Gegner! Derart wendig für einen Zwerg! Recht unerwartet!", lobte die Schönheit Godriks für Zwerge untypische Schnelligkeit. Godrik erwiderte das Kompliment mit seinem Psihammer, bei dessen Schwung eine Energiewelle hervorschoss, die schon zahlreiche Dämonen und andere Monster auf Godriks langer Liste durch die Luft geworfen oder zerrissen hatte. Die Schönheit wich jedoch äußerst akrobatisch der Energiewelle aus, sodass beide Kontrahenten noch unbeschadet blieben, doch die Kajüte derart in Mitleidenschaft gezogen war, dass beide sehen konnten, dass der Rest des Schiffes um sie herum in Flammen stand.


Zuletzt von Godrik am Mi 24 Jun 2015 - 19:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Di 23 Jun 2015 - 16:03

Plötzlich fiel das riesige Schiff der Untoten in sich zusammen und versank im Meer, nur um wenige Sekunden später in veränderter Form aus den Fluten zu steigen. Lebende Männer der Kriegerstämme und Untote aus dem Wasser hatten sich in einem riesigen Fleischkoloss gesammelt. Nur knapp entging Wigurz dem Griff des Kolosses und seiner fauligen Macht. Ein jaulendes Schmerzkreischen von tausenden Männern und Untoten ging als grausame Kakophonie von der Gestalt aus und viele die es hörten und sahen begingen Selbstmord nur um Sekunden später ihre eigenen Brüder anzugreifen. Numsgil hatte viele der Schiffe seiner Flotte bereits vom untoten Griff befreit als er dem Koloss Aufmerksamkeit schenkte. "Die Nekroschlampen im Norden werden auch immer kreativer! Fragt sich nur von wem diese Kreation ist...".

Es knackte als eine riesige Hand aus vielen Toten zusammengesetzt das Hobgoblinschiff ergriff. Seren blickte schockiert um sich als er eine packende Hand hinter sich fühlte und den lauten Schrei "Yuhuiiii!" von Shilgaz hören konnte. Rasend schnell wurde er in die Luft gehoben und nicht viel später in Schwimmweite zum Ufer ins Wasser geworfen. Neben ihm waren Shilgaz und Talev, während hinter ihnen das Schiff in die Tiefe gerissen wurde und ein weiterer untoter Koloss aus den Tiefen aufstieg.
Jemand pfiff laut und schief, so dass es einem weh in den Ohren tat und Talev erkannte das es Shilgaz war, welcher Fetzge auf sich aufmerksam machte.
Am Ufer kamen mehrere Reiter der Vorhut angeritten und auch Talevs und Serens Pferd waren dabei. Fetzge trampelte über die Massen von Untoten und sprang schließlich ins Wasser um sein Herrchen aus dem Wasser zu ziehen.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Mi 24 Jun 2015 - 17:44

"Los! Lass uns gehen!", sprach eine Gestalt in den Schatten des Waldes am anderen Ufer. Drei Gestalten beobachteten bereits die gesamte Zeit das Geschehen in der Bucht und packten nun ihre Sachen. Lange schwarze Roben aus lebenden Schatten umhüllten ihre Körper und glatte gesichtslose Masken ihre Gesichter.
"Wir lassen diese Schlacht ihren Lauf nehmen?", fragte eine andere der drei Gestalten, welche zwei Hornstümpfe aus dem Kopf ragen hatte. "Meine Wette läuft auf die beiden Goblins und den Zwerg! Sollte einer von denen draufgehen...Schade um Krieger diesen Kalibers!", antwortete die selbe Gestalt, welche zum Aufbruch gedrängt hatte: "Keresgarth erwartet uns und sie werden uns nicht mit offenen Armen in die Stadt begleiten, da können wir mit bestem Gewissen schon einen Plan machen!".
"Keresgarth soll recht schön sein!", antwortete die dritte Gestalt und schlich zurück in den Wald: "Soll aber voll mit Fanatikern und anderen Spinnern sein!". "Lieber Fanatiker als die Barbaren aus dem Süden!", antwortete der mit Hornstümpfen zurück.
Bei den Pferden unweit des dunklen Waldes wartete noch ein weiterer Mann in einer Schattenrobe. Die anderen sprangen auf die Pferde und die Gestalten verschwanden in der Nacht.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Mi 24 Jun 2015 - 20:20

Als das Schiff in den Fluten versank, sprang Godrik gerade noch rechtzeitig in die Luft und gelang in die Höhe indem er durch die Luft lief, als würde er eine unsichtbare Treppe emporsteigen. Von dort oben konnte der Zwerg gut sehen, wie das Schiff erneut aus den Fluten erschien, nun aber noch grässlicher als es sowieso schon gewesen war. "Abscheulich!", murrte Godrik und formte einen Psikristall in seinen zwei Händen, der schnell an Größe gewann. Gerade als er den Kristall auf das untote Schiff werfen wollte, musste der Zwerg einem vertrauten Bastardschwert ausweichen, das von oben auf ihn niederfuhr. Dem Angreifer flog als Antwort ein spitzer Psikristall entgegen, doch wich die Schönheit aus, sodass der Kristall nutzlos durch die Wolken in den Nachthimmel flog.
"Ich dachte schon ihr würdet euch bei erster Gelegenheit aus dem Staub machen!"; entgegnete Godrik anerkennend, als er sah, dass die Schönheit den Kampf fortführen wollte. Die junge Frau mit der bleichen Haut flog in der Luft, umringt von einem Schwarm aus schwarzen Fledermäusen, die wirkten als wären sie ein Teil der Frau selbst.

Godrik ließ der Schönheit keine Zeit großartige Reden zu schwingen, da er das Gefühl hatte woanders auf dem Schlachtfeld gebraucht zu werden. Mit dem Psihammer in der einen Hand und einem Psischwert in der anderen sprang er auf die Schönheit zu und teilte die Frau mit einem Schlag in drei Hälften. Der Zwerg wurde jedoch überrascht, als die zerteilte Schönheit sich zu nichts auflöste und er stattdessen eine Gestalt hintersich spürte, die scheinbar aus dem Nichts kam. Godrik schreckte auf und sprang einige Schritte zurück um genug Abstand zu haben. "Wie ich es von einer Legende erwartet hatte! Ich habe soviel von euch gehört und ihr habt mich nicht enttäuscht! Aber ich muss schon sagen: Ihr schmeckt besonders lecker!", entgegnete die bleiche Schönheit, die aus der Unsichtbarkeit auftauchte. Während Godrik sich den verwundeten Arm hielt, der nur sehr langsam heilte, sah er angewidert zu, wie die Frau das Zwergenblut von ihrem Schwert ableckte, dabei konnte Godrik die typischen spitzen Zähne eines Vampirs erkennen. Jetzt verstand Godrik auch, wieso die Stelle an der die Schönheit ihn zuerst berührt hatte, selbst jetzt noch schmerzte.

"Zu schade, dass ich keinen Knoblauch dabei habe! Andernfalls würde ich euch zugern jetzt damit füttern! So muss eben der Hammer ausreichen!", rief Godrik als er den Psihammer auch schon schwang. Bevor der Hammer aber die Vampirdame erreichte, stoppte der legendäre Zwergenkrieger den Angriff und hielt vor dem Vampir inne. Godrik lief freiwillig zu der Vampirin und ließ seine Waffen fallen, während die Vampirin ihn mit rot leuchtenden Augen ansah und dazu aufforderte noch näher zu ihr zu kommen.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Do 2 Jul 2015 - 1:45

Fetzge schwamm sehr schnell und zog Shilgaz rasch zum Ufer, wo sie kaum an Land auf ihre ursprüngliche Größe schrumpfte. Die beiden Kolosse überragten alles und jeden.

Während Godrik der Schönheit näher und näher kam, erblickte Wigurz den geistig abwesend wirkenden Godrik und eine kleine Flammenrune flackerte kurz auf, bevor die Dame zu brennen begann.
Wigurz beschleunigte wie eine Rakete und schoss in seiner reinen Flammenform durch den Koloss, der aus dem untoten Schiff hervorgegangen war.
Doch das Feuer vermochte gegen den Koloss nichts anzurichten. Etwas sagte Wigurz, dass jemand sehr gut diesen Angriff vorbereitet hatte und jeden der drei eingeplant hatte. Wigurz Feuer, Numsgils Temperament und Godriks Psikräfte waren alle für diesen Kampf einberechnet gewesen.
Wigurz dachte nach und hielt seinen Stab in der Hand. Es fehlte an Optionen und Godrik und Numsgil schienen doch schon nah an ihren Grenzen zu sein.
Sie hatten schon ganz andere Sachen überwunden und so versuchte es Wigurz ein zweites Mal, doch diesmal behielt er seine körperliche Gestalt bei und holte mit seinem Stock weit aus bevor er erneut in den Koloss einschlug und dieser nun unter den Angriffen zu zu taumeln begann.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   So 5 Jul 2015 - 16:32

Kaum, dass die Vampirdame Feuer gefangen hatte, war die Konzentration gebrochen und Godrik wurde wieder Herr seiner Sinne. Der Zwerg nutzte die Gunst der Stunde, statt durch eine Vampirin schlug sein Hammer aber lediglich durch Wasser. Von der Vampirin fehlte jede Spur, während die Kolosse aus Wasserleichen und Untoten die für den Zeitpunkt zu wenden scheinten. "Wo versteckst du dich spitzzähnige Wetterhexe?", fluchte Godrik, der vor lauter Nebel kaum noch etwas ausmachen konnte. Godrik wollte weitergehen und Wigurz helfen, als er aus dem Augenwinkel bemerkte wie sich hinter ihm ein Körper aus dem Nebel manifestierte. Wie die Vampirlady wohl erwartet hatte, schlug der Zwerg in einem raschen Manöver nach der Untoten, doch parierte sie den Hammer mit dem Bastardschwert, das die Konfrontation mit Godriks Psikraft ohne Schaden überstand.

"Seht ein, dass ihr verloren habt, Zwerg! Ihr seid unserer Magie nicht gewachsen!", erwiderte die Vampirlady. Ein grüner Strahl schoss aus ihrem Zeigefinger auf Godrik zu.
Godriks Psihammer verschwand, als er innerhalb von Sekunden gerade noch rechtzeitig seinen Mantel abwarf, der statt dem Zwerg von dem grünen Strahl getroffen wurde und sich innerhalb eines Lidschlags in Staub auflöste, der vom Wind davon geweht wurde. Zu Godriks Überraschung wurde er im nächsten Moment am linken Arm gepackt und ein zweiter grüner Strahl schoss aus dem Zeigefinger der Vampirin. Im selben Augenblick flammte Godriks rechte Hand auf, die ihren Weg in das Gesicht der Vampirdame fand.


Zuletzt von Godrik am Mi 8 Jul 2015 - 11:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Di 7 Jul 2015 - 13:45

Wigurz blickte sich hilfesuchend um. Sie hatten zwar eine Dämonenarmee bezwungen, aber hier hatte jemand alles gegen sie geplant. Jemand wusste alle Details über die drei kleinen Helden.
Während sich Shilgaz, Talev und Seren aus dem Wasser retteten wurde überall verzweifelt gekämpft und die untoten Kolosse wuchsen mehr und mehr.
Wigurz öffnete ein flammendes Portal und zog Godrik hindurch. Er hatte Godriks flammende Faust genutzt um Godrik aus der Bahn des Strahls zu ziehen und ließ sofort das Portal an Godriks ehemaliger Position in einer Explosion aus weißem Feuer detonieren.
"Godrik, wir machen einen Rollentausch! Die Dame haben sie zwar für dich geschickt, aber die Kolosse haben deinen Hammer viel lieber als mein Feuer. Die Tante scheint meine Flammen zu lieben, also sollten wir doch tauschen!", sprach Wigurz und zog zwei Schwerter aus seinem Stock, welche sofort in Flammen aufgingen: "Godrik, du bist zu langsam für die ältere Dame und die Kolosse sind zu langsam für dich. Wer als erstes fertig ist bekommt zehn Aktien unseres Unternehmens vom anderen!".
Es blitzte feurig und ehe sich die unbekannte Schönheit versah, sausten zwei brennende Schwerter in den Händen eines breit grinsenden Goblins auf sie nieder: "Habubu! Sehen wir mal wie du jetzt mithalten kannst, du olle Wurtel!".
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Do 9 Jul 2015 - 23:05

"Stinkender Affengoblin!", erwiderte die angesengte Vampirlady, die akrobatisch Wigurz Schwertstreichen auswich. Doch hatte sie nicht mit der Geschicklichkeit des narwesischen Goblins gerechnet, sodass sie von den feurigen Schwertern trotzdem versengt wurde. "Ihr werdet ein nützlicher Diener sein, wenn ihr erst einmal die Beschränkungen der sterblichen Welt hinter euch gelassen habt und in eurem untoten Dasein Baba Yaga dienen könnt!", entgegnete die Schönheit, die Abstand zwischen sich und den Goblin brachte, während die Brandblasen und Schnittwunden wieder verheilten. "Gebt euch freiwillig der Heroldin der einzig wahren Göttin hin und sie wird vielleicht gnädig sein und euch einen Teil eures eigenen Willen lassen, wenn ihr in die ewige Knechtschaft geht!", schlug die Vampirin vor, während hellblaue arkane Funken um ihre Hände flogen.

Godrik wollte zur selben Zeit um seine zehn Prozent Firmenanteil kämpfen und stellte sich einem der Kolosse in den Weg, wenn auch alle Stellen, die die Vampirin berührt hatte, wahnsinnig schmerzten. "He Großer! Ich habe gehört du wolltest spielen?", rief Godrik dem Koloss entgegen, als er vor ihm auf dem Wasser lief. Godrik wartete auf keine Antwort, stattdessen formte sich ein gigantischer Psihammer in seinen Händen, den er nach dem Koloss schwang. Shleshgil und Slaigurz, die sich mittlerweile aus ihrer misslichen Lage befreit hatten, klatschten eifrig Beifall.
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   

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2.Kapitel - Die wilde See
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