Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 2.Kapitel - Die wilde See

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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Fr 10 Jul 2015 - 22:43

Wigurz schüttelte kurz den Kopf und dutzende kleine Feuerkugeln flogen in alle Himmelsrichtungen davon ohne eine feste Flugbahn einzuhalten: "Junge Dame, Godrik übertrifft mich um Welten, wenn es um Feinde körperlicher Macht geht, doch ihr liebt die Magie ein wenig zu sehr.
Gestatten: Wigurz, der Flammenrufer!", sprach der kleine Waldgoblin bevor er in Flammen aufging und mit einem Augenblinzeln die gemischte Flammengestalt von Pyrax annahm.
Seine Stimme wahr nun weit tiefer und er sprach: "Gestatten? Mein gefürchteter Name ist Firen'Dar!".
Wigurz war verschwunden und die Flammenkugeln wurden schneller und schneller.
Feurige Flammen rissen ihre Flanke auf, doch kaum reagierte sie kam ein Angriff aus einer anderen Ecke. Plötzlich schoss wie aus dem nichts eine der beiden Klingen auf ihr Herz zu.

Numsgil hatte mittlerweile wirklich alles erledigt, was nicht mit den Kolossen verbunden war, als der Koloss nahe der Stadt Talev und Shilgaz folgte.
Numsgil folgte mit seinen Drachenschwingen und setzte alles daran diesen Koloss zu stoppen.
Panisch machten sich die Ritter, mit Talev, Seren und Shilgaz in die Richtung der Stadt davon, doch der Titan war wegen seiner Größe schneller und holte rasch auf.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Sa 11 Jul 2015 - 19:31

Es gab ein lautes Platsch und einer der Kolosse landete im Wasser, alle Vieren in die Luft gestreckt. "Ich bin noch nicht fertig!", entgegnete Godrik, der sich die 10 Prozent Firmenanteil nicht entgehen lassen wollte. Außerdem hatte er noch was wieder gutzumachen. Der gigantische Hammer schlug noch einige Male auf den Koloss ein, dessen großen Arme den kleinen Zwerg einfach nicht erwischen konnten.

Die Vampirin wehrte sich gar nicht, stattdessen leuchteten weiterhin die hellen arkanen Funken um ihre Hände. "Zeit für eine Abkühlung Firen'Dar!", entgegnete die Vampirin, als das Schwert ihr Herz durchstieß. Anstatt aus ihren Händen erschien der Zauber jedoch von einer völlig anderen Stelle. Scheinbar aus dem Nichts flog eine Kugel aus arkaner Frostmagie durch den Nachthimmel auf die Position der Vampirin zu, die von den Flammen umringt war. Nur wenige Meter von der Vampirin entfernt, wurde die Frostmagie in der Kugel in einer zwölf Meter großen Explosion freigesetzt. Alles was mit dem arkanen Frost in Berührung kam gefror an Ort und Stelle, sodass sogar Teile des Meeres einfroren. Während die durchbohrte Vampirin langsam verblich, erschien die echte Schönheit aus dem Nichts, um sich zu vergewissern ob Wigurz auch vom Zauber betroffen war. Mit Horror musste die vampirische, bleiche Schönheit aber feststellen, dass am Horizont sich bereits die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages zeigten. Kaum eine Sekunde verging und die Vampirin war im Nebel Richtung Norden verschwunden.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Sa 11 Jul 2015 - 23:46

"So kämpft man im Norden also!", sagte Wigurz und erschien aus einer kleinen Laterne auf einem der Goblinschiffe: "Lässt man besser erst ein wenig Feuerklone den Feind verwirren und man schaut beruhigt zu!". Er drehte sich Godrik zu: "Das ist dann unentschieden! Sie hat aufgegeben, da wäre es unfair von einem Sieg zu sprechen!".

Ein Geräusch wie vom Pfeifen des Windes und der Koloss sank auf die Knie. Eines seiner Beine war durchtrennt worden, doch kaum war er auf die Knie gesunken und er setzte sich wieder zusammen und griff nun Numsgil an. Doch nun kam die Tücke hinter den Kolossen zum vorschein. Ein Arm des Kolosses viel ab und formte sich zu einem kleineren Koloss, welcher sich weiter auf die Ritter stürzte. Er war etwa sieben Meter groß und weit schneller als der weit größere Bruder. "Lauft!", brüllte Seren und die Ritter standen im Sattel und hasteten davon. Seren warf den Elfensäbel fort und zog seinen Mantel rasch ab. Eine lange filigrane mit einer Klinge am Ende versehene Peitsche hielt er nun in seiner rechten und sie schien um ihm zu Fliegen.
Die Spitze schnellte hervor, durchdrang den Kopf des kleinen Kolosses und wie auf ein Handzeichen schnellte sie wieder zurück, wobei sie den Koloss zu Boden vor Serens Füße war und er mit einer blau schimmernden Faust zuschlug, durch die ein klaffendes Loch im zusammengesetzten Körper des Kolosses entstand und dutzende Untote durch die Luft geschleudert wurden. Doch er hatte nicht mit der Geschwindigkeit des kleineren Kolosses gerechnet. Als er die Faust im Blickwinkel erkannte, war es eigentlich schon zu spät, doch eine merkwürdige Gestalt hatte die Faust mit nur einer Hand gestoppt.
"Kommandant, bitte vertraut nicht nur euch alleine! Auch andere stehen an eurer Seite!". Seren musste zweimal hinsehen, doch dann erkannte er das Wesen und er fragte laut und deutlich: "Talev, bist du das?".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   So 12 Jul 2015 - 22:26

"Der hier hat scheinbar noch lange nicht vor aufzugeben!", antwortet Godrik dagegen Wigurz, während er weiterhin auf den Giganten einschlug, der versuchte aufzustehen. Bei jedem Schlag zuckten die Bewohner der Hafenstadt aus Angst vor einer Flutwelle zusammen, da der Koloss jedes Mal wenn wieder ins Meer gehauen wurde, für einen starken Wellengang sorgte. "Wie kann man nur so hartnäckig sein?", fluchte Godrik, der schon versucht war den Hammer zu einer Axt umzuformen, doch entschied er sich um als er sah was passierte, wenn man den Koloss in handlichere Stücke schnitt.

Godriks Enkel Alarik und seine zwergisch-goblinische Schiffsmannschaft hielten derweil eine Horde aus Zombies und Kriegern der Kriegerstämme davon ab unter Deck zu gelangen und sich an Eyna zu vergehen. Mit Dao und Axt schnetzelte Alarik zahlreiche Feinde, die es wagten ihre Füße auf sein Schiff zu setzen. Mehr durch Zufall hatte sich auch Hauingurz mittlerweile auf Alariks Schiff katapultiert und half mit seiner Naginata-Schwertlanze eifrig bei der Schiffsverteidigung mit.


Zuletzt von Godrik am Do 9 Jun 2016 - 16:14 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Mi 15 Jul 2015 - 22:08

"Kein Wort zu den anderen!", sprach Talev und Seren blickte kurz hinter sich und konnte sehen, dass die Reiter in einer Nebelwolke verschwunden waren.
Ein lautes Brüllen erinnerte die Anwesenden rasch an das abgetrennte Bein, welches als ein weit größerer Koloss den Rittern zu folgen versuchte, während der ehemalige Arm nun begann aggressivst nach Seren und Talev zu schlagen.
Talevs Gestalt war nicht viel anders als zuvor, doch hatte er ein weiteres paar Arme und einen langen peitschenden Schwanz wie ein Raubtier. Seine beiden zusätzlichen Arme, welche zuvor vermutlich unter seiner weiten Kleidung versteckt gewesen waren, hatten statt Fingernägeln deutliche Klauen. Er war äußerst muskelös, doch es wirkte so als hätte er mit einem magischen Elixir nachgeholfen gehabt. "Wie lange könnt ihr eure Kraft aufrechterhalten?", fragte Seren und Talev antwortete zwischen zwei Schlägen des Kolosses: "Zehn Minuten!".

Auch der Koloss unter Godriks Hammer begann sich nun aufzuteilen und viele der Schiffe anzugreifen. "Verflixt!", fluchte Wigurz, während er die Kolosse und das Treiben um sich herum beobachtete, doch es kam ihm eine Idee. Er hatte die letzten fünfhundert Jahre daran gesessen, aber sollte es klappen, so musste es den Tag retten.
Wigurz schoss rüber zu Godrik und flüsterte ihm ins Ohr: "Kannst du die ganzen Kolosse in viele kleine Teilchen machen? Ich wollte ein neues Grillrezept austesten! Da schützt auch kein Schutzzauber mehr!". Dann musste Wigurz kurz kräftig manisch lachen. "Wollen wir mal sehn was deine Nekromantie gleich noch macht!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Mi 15 Jul 2015 - 22:34

Ein breites Grinsen zauberte sich auf Godriks Gesicht und statt dem großen Hammer wechselte Godrik zu zwei Psiäxten. "Das kriegen wir hin!"; antwortete Godrik mit Freuden und ließ einen Pfiff los. Ein lautes "Banzai!" aus zahlreichen Goblinkehlen kam als Antwort. Zusammen mit einigen goblinischen Elitesamurais und zwergischen Berserkern tobte sich Godrik eifrig aus und ließ dem Koloss keine Zeit zum Verschnaufen. Die Goblins und Godrik schnetztelten was das Zeug hält, sodass schon bald das Meer von hunderten kleinen Kolossen bevölkert war, die größenmäßig nicht einmal mehr an einen Goblin heranreichten. "Zeit den Grill anzuwerfen!", rief Godrik, als er die Hand des Kolosses in handliche Stücke zerschlug.

Die Krieger aus dem Süden Thamors schickten eifrig Stoßgebete an alle Kriegsgötter, die sie kannten, als sie die entfesselte Legende bei ihrer Lieblingsbeschäftigung beobachteten. Im Gegensatz zu den Untoten hatten sie nicht damit gerechnet wozu solch kleine Goblins alles fähig waren.


Zuletzt von Godrik am Do 16 Jul 2015 - 22:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 2.Kapitel - Die wilde See   Mi 15 Jul 2015 - 23:19

Wigurz lachte schrill und heftig als sich der Himmel weit auftat und ein mächtiger Taifun die Bucht trocken legte. Von weit oben konnte man viele hunderte weißbrennende Meteoriten herabstürzen sehen, begleitet vom Aufblitzen tausender weißer Runen. Im Zentrum des Meteoritensturms flug Wigurz mit flatternder Robe auf heißen Winden, während die Meteoriten wie auf Korkenzieherbahnen in die Tiefe stürzten. Mehrere Kolosse versuchten noch rasch davon zu rennen, doch zielgerichtet flogen die Meteoriten ihren Opfern hinterher.
Überall flog nur noch die Asche der Untoten umher, wobei kein Meteorit auch nur einen Goblin oder Zwerg traf. Je länger Wigurz es aufrecht erhielt umso mehr wurden die Umrisse von Pyrax sichtbar, welcher in Flammen gezeichnet hinter ihm wie ein feuriger Schatten erschien. Das Feuer wurde so intensiv, dass sich die Leute begannen abzuwenden um von dem grellen Licht nicht zu erblinden. Alle Kolosse auch die Nahe der Stadt wurden von dem Feuerstrudel der sich nun bildete erfasst und in das Zentrum des Feuers gerissen.
"Das wars!", brüllte Wigurz und im Bruchteil einer Sekunde endete das Schauspiel.
Die Sonne leuchtete über dem zurückkehrenden Wasser und Pyrax Gestalt war wieder verschwunden.
Wigurz schluchzte einen Moment und fragte Numsgil, der rasch zu ihm geeilt war: "Pyrax hat mir geholfen, nicht wahr?" "Ja, das Feuerding war kurz hier!", antwortete Numsgil und klopfte ihm auf die Schulter, worauf er antwortete: "Das Feuer war so schön hell! Ich wusste er ist da! Die Freiheit hat er verdient, aber ich vermisse meinen Feuerflitzer Pyrax!".

Talev und Seren blickten herauf in den wolkenleeren Himmel. Rasch versteckte Talev wieder seine zusätzlichen Gliedmaßen unter seiner Kleidung und sah auf Wigurz: "Da liegt der Unterschied zwischen mir und einem wie ihm. Wie jung und unerfahren sind wir doch und wie fern von wahren Meistern!". "Werde nicht poetisch, junger Krieger! Poesie hat im Krieg nichts verloren. Er hat vermutlich nur lange genug überlebt!", antwortete Seren und machte sich sofort daran die Truppen zu mobilisieren. Es musste weitergehen.
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