Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 4.1.Die schöne alte Welt

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Bestie von Argh
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BeitragThema: 4.1.Die schöne alte Welt   Di 17 Nov 2015 - 23:20

Numsgil stapfte sofort durch das halshohe Gras davon. "Lange nicht mehr hier gewesen, aber das wird schon noch! Macht euch nix draus, dass wir hier Futter für alles lebende sind. Is normal hier und außerdem hat Gorum hier öfter Champions hingeschickt um sie zu trainieren. Nicht jeder überlebt, aber immer öfter gibts Glückspilze!" Wigurz huschte rasch hinterher, immer wachsam nach potentieller Gefahr Ausschau haltend: "Alles schön und gut aber was wollen wir hier!".
"Einem Priester der Schlangenmenschen eine Frage stellen! Passt auf was ihr hier tut! Im Vergleich zu euch zwei ist hier jeder mächtiger! Mindestens dreitausend Jahre Vorsprung zu Irathar!", antwortete Numsgil und drückte sich einen Haufen Erdschlamm ins Gesicht und verteilte es großflächig im Gesicht. Auch seine Kleidung und Ausrüstung schlämmte er großzügig ein und wurde fast unsichtbar im Dickicht unter den Bäumen: "Macht das auch! Ich brauch euch noch!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 18 Nov 2015 - 12:11

"Grundgütiger...", entfuhr es Godrik als er den Fußabdruck einer der hier heimischen Kreaturen vor sich sah, der mehr einem Krater glich als einem Fußabdruck. Schneller als Wigurz gucken konnte, war Godrik bereits im Schlamm verschwunden und wälzte sich großzügig hin und her. Lediglich über den Bart hatte der Zwerg einen Sack gelegt, bevor er sich im Schlamm wälzte, denn allein schon bei der Vorstellung eines Bartes der durch getrockneten Schlamm mehr einer Lehmhütte als einem Bart glich und daher abgeschnitten werden müsste, grauste es Godrik. "Weißt du denn wolang es geht? Bei all dem hohen Gras hier sieht man kaum wohin man tritt!", fragte Godrik, der noch äußerst erstaunt über die alte Welt war. Alles war größer und überhaupt extremer als es in Irathar war. Selbst die Vögel, die am Himmel kreisten, hatten die Größe eines Drachen. Im Vergleich mit den hier anzutreffenden Giganten waren selbst die größten Vögel in Irathar geradezu winzig.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 19 Nov 2015 - 20:48

Numsgil begann zu schnüffeln und langsam in Richtung dunkles Unterholz zu verschwinden. "Kommt, Jungs! Ich kenne den Weg!", flüsterte er ihnen zu und blickte sich wachsam um. Wigurz huschte rasch zu ihm und blickte auffordernd zu Godrik, während Numsgil leise weiter ins dunkle Dickicht lief.
Es dauerte nicht lange und Numsgil schoss in die entgegengesetzte Richtung und an Godrik vorbei mit nichts als: "G....g....g...gaaaaaaaaaaah...Gargantuan!" auf den Lippen.
Wigurz blickte noch verdutzt Numsgil hinterher, als er auch schon wie eine Feuerkugel in die Luft schoss um einem gigantischen Monsterfuß auszuweichen. Mehrere dutzend riesiger Bestien brachen durch das dunkle Dickicht und jagten Numsgil hinterher.
"Wigurz! Musstest du Signalrakete spielen? Jetzt weiß jeder das...". Abrupt wurde Numsgil von einem lauten Tock unterbrochen und stolperte über den Speer, welcher das Geräusch ausgelöst hatte. Auch Wigurz fiel in einem speziellen Fangnetz gefangen vom Himmel und Godrik fand sich von mehreren zwei bis drei Meter großen maskierten und verhüllten Kriegern umstellt, welche große feinst gravierte und mit Gold eingebettete Säbel trugen.
Über all um sie standen sie auf Ästen, Gebüsch und dem Erdboden. Es waren mindestens zwanzig von ihrer Zahl und alle Bestien die eben noch durchs Dickicht gerannt kamen, hatten einen solchen Krieger als ihren Reiter.
"Herzliches Hallo! Ich bin zurück!", jubilierte Numsgil und bekam sogleich eine Keule über den Schädel gezogen und wurde bewusstlos über die Schulter geworfen. Einer, der ganz oben im Baum saß, rief Godrik zu: "Du und der Waldgoblin werdet wohl keinen Ärger machen, aber ihr müsst trotzdem mitkommen. Numsgils Freunde müssen wohl beobachtet werden! Ich hoffe ihr folgt uns ohne Querelen, oder etwa nicht?".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 19 Nov 2015 - 21:10

Es ging alles so schnell, dass Godrik erst gar nicht wusste was überhaupt geschah. Auf einmal rannte Numsgil an ihm vorbei und schrie laut herum. Nur kurz darauf schoss Wigurz als flammende Rakete durch die Luft, da musste Godrik schon einen Hechtsprung machen um nicht von dem Fuß einer riesigen Kreatur zermatscht zu werden. Godrik rollte zur Seite und stand gerade wieder mit dem Psihammer in der Hand aufrecht, als ihm der Weg zu Numsgil oder Wigurz auch schon durch exotische Klingen versperrt wurde.
Godrik musterte die Krieger nur kurz, da verschwand der Hammer auch schon wieder. Da wurde der Zwerg plötzlich angesprochen, von jemandem der sich ganz oben auf dem Baum befand. Godrik musste nicht lange abwägen, da streckte er bereits die Hände in die Luft. "Keine Sorge! Wir sind nicht hier um Ärger zu bereiten. Wir folgen euch wohin auch immer ihr uns führen wollt!", rief der Zwerg den Baum hinauf.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 19 Nov 2015 - 21:35

"Wunderbar!", antwortete die Gestalt oben im Baum und sprang die fünfzig Meter in die Tiefe und rollte sich gekonnt ab. Auch diese Gestalt war mindestens zwei Meter groß, aber weit zierlicher als die fast drei Meter großen Krieger. "Sie an! Ein Psioniker! Beachtlich was für Freunde Numsgil hierher gebracht hat!", sprach er und wandte sich an die Krieger: "Nehmt ihn mit! Keine Fesseln! Er ist mehr als nur anständig! Den kleinen Feuerleger lasst in seinem Netz! Der muss erst einmal abkühlen!". Die anschließenden Worte konnte Godrik schon nicht mehr verstehen. Der Mann, zumindest nach der Stimme, sprach und kommandierte nun in einer Godrik völlig unbekannten Stimme und bis auf zwei der Krieger verschwanden alle anderen im Unterholz. Er lief voraus und die beiden Krieger trugen Numsgil und Wigurz, während Godrik ihnen frei folgen durfte. Es ging durch den tiefen Dschungel, welcher von massenweise tropischen Pflanzen bewachsen war und nun erkennbar zahlreichen auch sehr winzigen Lebewesen bewohnt war.
Es dämmerte langsam und die Gruppe erreichte ein Plateau von dem Godrik eine kolossale Stadt in Mitten des Dschungels erblicken konnte. Auf den ersten Blick wirkte sie leer und verlassen, doch nun als sie näher kamen, konnte Godrik mehr und mehr Anzeichen für Leben erkennen. Große Fässer von Lebensmitteln waren gestapelt, sowie große Trockenanlagen für Früchte und Fleisch, wobei so manches einen starken und ungewohnten Geruch inne hatte. Der Krieger der Numsgil trug nahm sogar ein gelbes verrunzeltes Stück, vermutlich von einer Frucht, von einem der Gestelle und zeigte Godrik ein Zeichen, welches leicht mit Essen übersetzt werden konnte.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   So 22 Nov 2015 - 0:12

Während Wigurz noch im Netz ausdampfte, warf Godrik als erste Handlung erstmal den schlammbedeckten Sack weg, mit dem er versucht hatte den Bart zu tarnen. Artig folgte der Zwerg den Hünen durch den dicht bewachsenen Dschungel, da er sich ohne sie wahrscheinlich sofort verlaufen hätte. Obwohl Godrik auf seinen Reisen durch Irathar schon viel gesehen hatte, staunte er trotzdem nicht schlecht auf dem Weg zur Plateau-Stadt. Zahlreiche Lebewesen erblickte er, die er bisher noch nie gesehen hatte. Umso mehr erstaunt war Godrik als sie die Stadt erreichten und alles größer war als alles in Irathar, wobei sich Godrik dennoch ein wenig an das Dorf der Waldgoblins in Narwesa erinnert fühlte.
Ein seltsamer Geruch stieg in seine Nase, als er an einem Stapel mit getrockneten Lebensmitteln vorbeiging, wobei der Zwerg die Sachen erst gar nicht als etwas Essbares identifizieren konnte. Als Godrik aber die Aufforderung zum Essen bemerkte, aß er was man ihm in die Hand reichte. Schließlich wusste er schon aus Erfahrung, dass es nie eine gute Idee war die Gastfreundschaft abzulehnen. Dabei erhaschte Godrik auch einen Blick auf Numsgil der über die Schulter hing und Sternchen zählte.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 26 Nov 2015 - 22:43

Die getrocknete Frucht schmeckte extrem süß und ihr Geschmack erinnerte an zahlreiche Lebensmittel, welche Godrik in Irathar gegessen hatte.
Nun da sie in die Stadt kamen konnte man außer noch mehr vermummten Kriegern nichts sehen. Die Krieger in der Stadt trugen Rüstungen aus der Haut der Behemoths und ihre Bögen waren aus Dschungelholz und Behemothhorn gefertigt. Die Bögen waren fast so groß wie die Krieger selbst und die Pfeile waren fast zwei Meter lang.
Wigurz saß inzwischen seelenruhig in seinem Sack und blickte auf Godrik. Er hatte mehrfach versucht sich aus dem Sack freizubrennen, doch seine Flammen wirkten nicht so gut im feucht tropischen Klima.
Je weiter man in die Stadt kam umso mehr wurde klar, dass die gesamte Stadt, abgesehen von ein paar Trockenständen, verlassen war. Doch diese Klarheit erwies sich rasch als falsch. Der Anführer klopfte auf einem großen Platz an ein Steintor der Kanalisation und mehrere Krieger öffneten ihm. Rasch verschwanden alle in der von magischen Lampen erhellten Dunkelheit und zogen Godrik mit sich.
Tatsächlich tat sich eine rege Stadt unter der Erde auf, welche alle zwergische Architektur in Irathar als kindlichen Versuch verblassen ließ. Auch wurde nun aufgelöst wer die Krieger waren. Sie zogen ihre Helme und Masken ab und Köpfe wie von Schlangen wurden sichtbar. "Hussa! Laufende Kriecher!", flutschte es Wigurz aus dem Mund und erntete sich rasch einige finstere Blicke der exotischen Schlangenmenschen. "Willkommen, Godrik!", begrüßte ihn nun der Anführer, welcher sie gefangen hatte: "Mein Name ist Shakesh! Wir lebten einst dort oben, aber die Echsenmenschen sind zu zahlreiche Barbaren. Ich wollte nur deine Frage auf deiner Zunge beantworten! Wigurz bleibt direkt bei dir, aber Numsgil wird dem Richter zugeführt!".
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Di 1 Dez 2015 - 23:39

Vor Bewunderung pfeifte Godrik spontan, als er die Architektur der unterirdischen Stadt erblickte. Der Zwerg konnte es kaum erwarten die Fassaden der Gebäude zu untersuchen, um hinter die benutzten Techniken und Materialien zu kommen. Als ihre Gastgeber sich aber zu erkennen gaben, staunte Godrik nicht schlecht. Auch wenn er schon allerhand gesehen hatte, doch er war nicht gewohnt aufrecht gehende Schlangen zu sehen. "Moment mal...Echsenmenschen gibt es hier auch? In Irathar gibt es auch einige dieser Echsenmenschen, aber bei weitem nicht soviele, dass sie unsere Staaten überrennen würden. Heißt das, dass die Echsenmenschen ursprünglich von hier kommen? Wie sind sie dann nach Irathar gekommen?", fragte Godrik, wobei sein Blick fast von selbst auch zu Numsgil glitt, der immer noch bewusstlos auf der Schulter lag. "Dem Richter? Was wird Numsgil denn vorgeworfen? Ich hoffe nichts allzu Schlimmes, Numsgil wird in Irathar noch dringend gebraucht!"; erwähnte der Zwerg.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   So 6 Dez 2015 - 15:37

"Die Echsenmenschen kommen alle von hier! Sie sind eine Plage und körperlich viel zu mächtig! Es ist zum Verzweifeln, da sie sich doch auch noch zu schnell vermehren. Viele Stämme der Schlangenmenschen wurden beim großen Aufstand vernichtet, doch konnten wir die Echsenmenschen dezimieren in dem wir sie durch ein riesiges Portal auf die vielen Welten warfen, oder besser gesagt Numsgil sich mit ihnen durch ein Portal warf. Er behauptet zumindest der Held vor 4000 Jahren gewesen zu sein und schiebt alles auf eine Zeitkrankheit, welche keiner bei Verstand abnehmen kann. Es gibt uralte Psioniker, Magier oder Mönche, doch ein einfacher Dieb, wie Numsgil Blog. Nein, nein! Er ist nur ein kleiner Dieb und ein Überbleibsel der wenigen Goblinstämme, welche unter dem Echsenmenschenimperium überlebt haben. Die Echsenmenschen sind abergläubisch, dass macht es uns möglich zu überleben.", erklärte Shakesh und nahm Numsgil "Baby" ab: "Endlich ist diese Klinge wieder in unserem Besitz! Werft Numsgil in den Kerker bis der Richter Zeit hat.". Dann ging Shakesh eine der vielen Treppen in die Tiefe und ein kleinerer Schlangenmensch führte Godrik und Wigurz in die Gästequartiere, wo bereits ein wenig zu essen und einfache Strohbetten bereit standen. "Solltet ihr euch um sehen wollen, so wendet euch an mich, da ich für eure gesamte Zeit hier verantwortlich bin.", sprach der Schlangenmensch, wobei auch er eine ewige Wachsamkeit ausstrahlte und allzeit mit Schwert und Bogen bewaffnet war und eine Rüstung trug.
Es donnerte mehrfach und man konnte das schwere Trampeln und Kreischen von großen Echsen über ihnen an der Oberfläche hören. Etwa ein dutzend Krieger der Schlangenmenschen stellten sich vor dem Eingang bereit, für den Fall ihrer Entdeckung. Das Schnaufen und Schnuppern der Echsenmenschen war laut durch die Decke zu hören und Werkzeuge begannen plötzlich auf dem Gestein zu hacken.
Der kleinere Schlangenmensch gab beiden ein Zeichen leise zu sein, während mehrere Schlangenmenschen sich direkt um den Ort des größten Lärms versammelten.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 10 Dez 2015 - 17:09

"So ist das also. Ich hatte schon öfter das Gefühl dass diese Wesen fremd sind in Irathar", entgegnete der Zwerg als er einen kurzen Einblick in die Geschichte der Echsenmenschen bekommen hatte. Zuerst wartete Godrik darauf, dass man ihm seine Frage beantworten würde, da nahm die Kreatur mit Schlangenkopf Numsgil "Baby" ab. Godrik zählte eins und eins zusammen und kam zu dem Entschluss, dass Numsgil wohl für Diebstahl von "Baby" vor Gericht gestellt wurde. Der Zwergenmann folgte seinem Gastgeber in das Gästezimmer, wobei Wigurz aus dem Netz gelassen wurde. Godrik hatte sich eigentlich darauf gefreut endlich ausruhen zukönnen, da war plötzlich das laute Getrampel zu hören. Der Zwerg wollte schon fragen, ob das öfter vorkomme, doch der Gästebetreuer zeigte dem Duo, dass sie sich ruhig verhalten sollten. Godrik wunderte sich ob die Echsenmenschen vielleicht darauf gewartet hatten, dass Numsgil und Baby zurückkehren. Ihm kam es ziemlich verdächtig vor, dass die Echsen so kurz nach ihrer Ankunft die versteckte Stadt finden und angreifen würden. Spätestens seit der Seeschlacht vor Elbstein glaubt Godrik in der Auseinandersetzung in Irathar an keine Zufälle mehr.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Sa 12 Dez 2015 - 20:40

Es donnerte. Eine riesige Explosion war zu hören und eine große Wolke Staub schoss durch die
unterirdische Stadt. An einem anderen Eingang des oberen Sicherheitsringes wurde eines der schweren Steintore aus den Angeln gesprengt. Ein Strom von Echsenmenschen kam hindurch, doch die Schlangenmenschen zogen sich bereits in den zweiten Ring zurück. Auch die anderen Schlangenmenschen zogen sich mit Godrik und Wigurz zurück, wobei die Wachen fleißig fallen hinter sich aufstellten. Nicht lange Zeit später brach auch die Decke des Raumes in dem bis vor kurzem Godrik noch sein Bett gehabt hätte. Der zweite Sicherheitsring war ein unübersichtliches Wirrwarr von Korridoren und die Schlangenmenschen gaben Wigurz und Godrik sogar ihre Waffen wieder. Ein mit Federn beschmückter Schlangenmensch richtete durch einen schmalen Spalt seine riesige Büchse, welche entfernt an die Waffe Zyraks erinnerte, doch ein kurzes Rohr oben auf der Büchse zum Zielen hatte. An seinem Gürtel hingen noch einige Steinschlosspistolen und ein Säbel, wobei er von vier jüngeren Schlangenmenschen mit fast gleicher Ausrüstung, aber weniger Dekoration begleitet wurde. Der erste Echsenmensch der die Korridore erreichte war ein auch für Echsenmenschenverhältnisse riesiger Hüne, welcher über vier Meter groß war. Ein einziger Schlangenmensch stand offen auf dem Gang und hielt in seiner Hand ein Obsidianschwert und eine Rüstung aus Echsenmenschenhaut und Knochen bedeckte seinen Körper. Der Hüne stürmte vor und der weit kleinere Schlangenmensch ihm entgegen. Kurz bevor sie aufeinander trafen schleuderte der Schlangenmensch dem Hünen Sand in die Augen und brachte ihn aus dem Gleichgewicht bevor er ihm den Schädel vom Halse schlug. Mehrere Echsenmenschen hatten diese Tat gesehen und hielten inne als der Schlangenmensch mit dem Blut ihres Idols beschmiert ihnen entgegenkreischte. Zornig und voller Furcht rasten sie auf den Schlangenmenschen zu als das Feuer eröffnet wurden und der nun von Echsenmenschen volle Korridor mit Kugeln leergefegt wurde. Dann kam schon die zweite Welle angerannt. Während die Schützen nachluden stürmten die Krieger auf den Korridor um die zweite Welle zu empfangen. Wigurz stürmte vorne in ihren Reihen mit ihnen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Di 15 Dez 2015 - 13:40

"Nicht schlecht diese Kanonen! Der Schmiedemeister würde wohl vor Begeisterung im Quadrat hüpfen, nicht wahr Wigurz?", schwärmte Godrik, als die Schlangenmenschen den Korridor leergeschossen wurde. "Wigurz?", fragte der Zwerg erneut, als keine Antwort von Wigurz kam. Godrik erwachte aus seiner Schwärmerei und schaute um sich. Da sah er, dass Wigurz sich bereits in der vordersten Reihe befand und wohl gebratene Echse am Spieß kochen wollte. "Lasst mir welche übrig!!!!"; rief Godrik laut aus und stürmte ebenfalls an der Seite der Schlangenmenschen los in den Gang. Während er rannte, bildete sich bereits der blaue Psihammer in Godriks Hand. Es dauerte nicht lange und die erste Echse bekam den Hammer in die Magengrube geschlagen, bevor der Schädel ebenfalls Bekanntschaft mit Godriks Hammer machte.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Fr 25 Dez 2015 - 21:55

Doch diese Welt war anders. Weder Godriks Hammer noch Wigurz Flammen zertrümmerten oder verbrannten ihre Feinde. Nur dank der Schlangenmenschen entgingen sie dem Konter, welche mit einem gezielten Kugelhagel die Echsenmenschen töteten und rasch Godrik und Wigurz in Sicherheit brachten. "Entschuldigt, das wir zu viel erwartet haben!", sprach einer der Wächter und rannte mit den beiden an seinen Händen durch die nächsten beiden Verteidigungsringe und in die eigentliche unterirdische Stadt. Hier herrschte bereits helle Aufregung. Shakesh erblickte sie und rief zu ihnen: "Numsgil ist verschwunden! Seine Stahlfesseln sind leer!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Fr 8 Jan 2016 - 15:00

Godrik guckte ganz erstaunt, als von dem Echsenschädel nicht im geringsten das von ihm erwartete Geräusch von zerberberstenden Knochen ausging. Stattdessen wurde der Hammer davon geschleudert, als der Echsenmensch seinen Kopf hob und Godrik wurde gerade rechtezeitig von einem Schlangenmensch am Kragen gepackt und davon gezogen, bevor der Echsenmensch mit einem Axthieb den Steinboden entzwei schlug, wo nur wenige Sekunden zuvor Godrik gestanden hatte.
"Wir sprechen uns noch!", rief der Zwerg wütend in die Richtung der Echsen, während er von seinen Gastgebern vom Schlachtfeld getragen wurde. Godrik ließ den Schlangenmensch gewähren, schließlich war er völlig erstaunt darüber, dass sein Psihammer, der sonst alles bisherige zertrümmern konnte, in dieser Welt wirkungslos war.
"Hehe Numsgil nutzt aber auch wirklich jede Situation zu seinem Vorteil!"; dachte Godrik und kicherte ein bisschen in seinen Bart hinein.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   So 14 Feb 2016 - 11:28

Frauen und Kinder der Schlangenmenschen machten sich auf den Weg in die Tiefe Festung, ein Bollwerk der Urväter der Schlangenmenschen. Überall donnerte es und Staub schoss immer wieder in Wellen durch die Gänge, während alle Hab und Gut packten und rasch in die Tiefe folgten. Einer der bunt geschmückten Krieger kam auf den Platz gerannt, nur um plötzlich von einem unglaublich kräftigen Echsenkrieger niedergeworfen zu werden und mit einer Keule den Schädel eingeschlagen zu bekommen. Babys schrien und Kinder und deren Mütter weinten erbittert, während hinter dem schwarzschuppigen muskelbepackten Krieger dutzende Echsenmenschen herein strömten. Keine Schüsse oder Pfeile waren mehr in der Luft. Nur der Staub rieselte leise herab und die Staubwolken legten sich. Die abgetrennten Köpfe mehrerer Offiziere der Verteidigung wurden vor Shakeshs Füße geworfen und die Echsenmenschen johlten laut auf. Shakesh zog "Baby" aus seiner weiten Kleidung und blickte den schwarzen Echsenmenschen an: "Haut ab! Raneta Wuju! Du und deine Brut sind hier nicht willkommen!" "Ich und meine Brut sind alles, was Gaia von nun an regieren wird! Wir haben nun alles um euch zu vernichten! Stell dir vor, wir haben Freunde gefunden! Viele Freunde! Mächtige Freunde! Wir haben Offensiven auf allen Welten gestartet, wo ihr uns hin verbannt habt. Ihr werdet lediglich als Legenden in die Geschichten eingehen!", brüllte der Echsenmensch stolz. "Redet nicht so erhaben!", sprach eine von überall schallende Stimme und der Echsenmensch wurde zu Boden geworfen: "Niemand hat dir erlaubt zu sprechen!". Ein Mensch mit einem braunen Mantel und zwei großen Elfensäbeln auf seinem Rücken trat am nun vor Angst kauernden Großmaul vorbei und zeigte auf Wigurz und Godrik: "Gebt mir diese beiden Weltenwanderer von Irathar und ihr könnt eure gesamte Zivilisation retten und euren respektablen Namen uns gegenüber wahren.". Shakesh blickte auf die beiden und gab dann der Wache ein Signal. Wigurz und Godrik wurden vor die Füße des Mannes gelegt und zwei Echsenmenschen packten sie. Die Armee verließ die Festung der Schlangenmenschen und auf dem Weg nach draußen konnte man das schreckliche Blutbad sehen. Hunderte tote Körper beider Seiten säumten den Weg nach draußen. Wigurz sah, unter den Arm eines Echsenmenschen geklemmt, eine Notiz an einer der Steinwände: "Jungs, ich bin schonmal vorausgegangen! Keine Sorge! Ich hol euch da raus!"
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mo 14 März 2016 - 22:51

"Na wunderbar! Von einer Gefangenschaft in die nächste. Scheint heute nicht gerade unser Tag zu sein", murrte Godrik genervt. Es gefiel ihm überhaupt nicht auf einmal das unterste Glied in der Nahrungskette zu sein, war er doch zuvor in Irathar in den oberen Etagen der Machtpyramide. Zudem hatte er diesmal keinen Schimmer was ihn nun erwarten sollte. Hatte er zu erwarten in einem Kochtopf der Echsenmenschen zu enden oder würde er seine vampirische Bekanntschaft vom lebendigen Schiff aus der Seeschlacht vor Elbstein wiedersehen?
Allmählich verlor der bärtige Zwerg den Überblick wer sich alles in diesen Konflikt begann einzumischen.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 20 Apr 2016 - 8:07

Als sie aus den Tiefen der Schlangenfeste heraustraten blendete sie die Sonne, welche hier fast schon schmerzhaft niederbrannte. Hier oben warteten zwei weitere Gestalten, welche offensichtlich zum Menschen gehörten und mehrere hundert Echsenmenschen. Einer der beiden hatte langes weißes Haar und führte ein Kurzschwert an seiner Seite mit sich, während die andere wenig mehr war als ein Kind, welches verstörend mit einem Dolch herum spielte. Auf ein Zunicken von Godrik und Wigurz Käufer sammelten sie die Truppen und alle wurden in Marsch versetzt.
Der Weißhaarige und das Kind sprachen beim Anblick von Godrik und Wigurz sehr viel miteinander, doch leider sprachen sie eine unbekannte Sprache und abgesehen von Marandir und einigen Götternamen konnte man sie nicht verstehen. Bei den Worten, welche eindeutig Tessar enthielten wurden Godrik und Wigurz jedoch hellhörig.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 21 Apr 2016 - 21:57

"Mit wem haben wir die Ehre, wenn ich fragen darf? Ihr scheint zumindest kein Untoter zu sein, daher würde ich gerne wissen, weshalb Ihr uns gefangen nehmt. Woher wisst Ihr überhaupt, dass wir aus Irathar sind? Seid Ihr eine allwissender Seher oder dergleichen?, fragte Godrik, missmutig gestimmt davon, dass er von einer Gefangenschaft in die nächste gereicht wurde, ohne einen Grund dafür zu kennen. "Vielleicht sucht ihr auch gar nicht uns, sondern Numsgil, Reiter der Schweinebestie, Bezwinger des Void-Drachens, Besteiger der Sternentreppe und gerechter Herrscher über ein schönes Fürstentum in Tian? Falls das der Fall sein sollte, können wir euch auch nicht weiterhelfen. Wir wissen selbst nicht wo er sich aufhält!", entgegnete der Zwerg, während er von stinkenden Echsenkrieger gezogen wurde.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 27 Apr 2016 - 0:54

"Mein Name ist Jakob Wehner, Weltenwanderer seit mehr als siebentausend Jahren. Nicht sehr alt, wenn ihr mich mit eurem Besteiger der Sternentreppe vergleicht, aber trotzdem erfahrener als die meisten, welche ihr in eurem kurzen Leben bisher getroffen habt. Marandir, Varnash oder Tessar, alles alte Leute, welche schon zu lange auf Irathar ihren Aufenthalt genießen, obwohl sie als Weltenwanderer mehr zu verantworten haben als eigene Macht anzuhäufen.", sprach der Mann mit den beiden Elfenschwertern und schnitt persönlich ihre Fesseln durch. Wigurz blickte ihn finster an, aber seine Neugier war nun stärker als seine Lust jeglichen freiheitstehlenden Wichten das Handwerk zu legen: "Tessar ist ein Weltenwanderer? Varnash oder Marandir kann ich es zutrauen aber Tessar?" "Tessar hat alles vergessen was vor seiner Reise nach Irathar geschah! Er ging nicht freiwillig und für den Fall, dass er nützlich werden sollte, wurde er von Marandir verwahrt!", erklärte Jakob Wehner und fuhr fort: "Wir sind elf Mann. Zwei sind bereits auf Irathar. Wir sind alles Weltenwanderer und ihr habt die freie Wahl uns beizustehen oder zu gehen. Falls ihr geht schicken wir euch zurück nach Irathar, ansonsten werdet ihr mit uns gehen und gemeinsam Irathar betreten. Ich weiß ihr habt größtes Interesse aus dieser Situation rauszukommen, aber bitte überlegt ein wenig, bevor ihr etwas zu hastig entscheidet.". Während sie liefen und sich unterhielten kam ein schlanker großer Mann mit bleicher Haut aus dem Geäst hoch oben aus den Bäumen und landete akrobatisch neben Jakob und berichtete: "Numsgil Blog ist nicht weit voraus! Er hat seine beiden Dolche aus der Schlangenfeste wieder geholt! Vermutlich will er die beiden Weltenwanderer befreien!". Jakob blickte ihn finster an: "Warum hast du ihn aus den Augen gelassen!?! Er könnte bereits hier..." Er hielt den Atem an als sich zwei Goblin Füße an seine Kleidung gekrallt hatten und ihn aus gelben Augen Numsgil anblickte, mit einem Messer an seiner Kehle: "Jaköbchen! Wir kennen uns! Sind die Schläfer deine Freunde?".
Rundum schliefen plötzlich die Echsenmenschen und Gehilfen des jungaussehenden Mannes.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Di 3 Mai 2016 - 14:23

"Nach Irathar gehen oder nach Irather gehen? Seltsame Vorschläge, zwischen denen man sich entscheiden soll. Ich nehme mal an, da gibt es noch einen Haken? Ihr werdet ja sicher nicht nur zum Spazieren nach Irathar gehen!"; entgegnete Godrik, bevor er hörte, dass die zwei obersten Erzmagier und Tessar selbst zu diesen Weltenwanderern gehören sollten. "Warum sprecht ihr uns eigentlich als Weltenwanderer an? Ich kann mich nicht daran erinnern eurer Truppe beigetreten zu sein, Herr Wehner!"
Godrik war sofort erleichtert und froh wieder mit Numsgil Blog wiedervereinigt zu sein, als der Goblin wie aus dem Nichts auftauchte. Statt Baby hatte der Goblin aber nun zwei Dolche in den Händen - Godrik war aber überzeugt, dass das Numsgil nicht weniger gefährlich für ihre Feinde machte.


Zuletzt von Godrik am Di 3 Mai 2016 - 21:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Di 3 Mai 2016 - 21:46

"Nimm die Klinge fort!", sprach Jakob streng und befreite sich mit einem raschen Faustschlag aus Numsgils Griff und brachte sofort eine gehörige Distanz zwischen sich und Numsgil. "Ganz der Alte!", zischte Numsgil sichtbar fröhlich, doch verfinsterte sich sein Blick rasch: "Die beiden gehören zu mir! Weltenwanderer gegen ihren Willen und in keinem Zusammenhang mit dir und deiner Bande ausgewählter Idioten!" "Du bist mir immer so feindselig! Unsere Motive haben sich nicht geändert und ein Aufwiegler wie du kommt nur zu rasch auf unsere Liste!", antwortete er Numsgil, doch dieser ließ ihn nicht weiter zu Wort kommen: "Kopfgeldjäger, Söldner, Bauernfänger! Nicht mehr Ehre als irgendein Söldner unter zu viel Sold! Du bist das größte Stück Schweinedung welches je auf zwei Beinen über irgendeine Welt gekrochen kam! Wie gerne ich deinen Auftraggeber treffen würde! Zwischen die Augen! Mit einem Bolzen aus feinstem Dschungelholz! Es kommt mir beinahe hoch!". "Meine Leute tun nur was gut für die Welten ist! Kein Wesen sollte zu mächtig werden und du hast diese Grenze lange überschritten! Deine Feindseligkeit wird dein Untergang sein!", sprach Jakob und im selben Zug in dem er einen der Säbel zog führte er einen Streich nach Numsgil aus, welchem Numsgil mühelos auswich. "So hinterlässt man aber nen schlechten Eindruck bei zwei potenziellen Kopfjägern!!!", erwiderte Numsgil schnippisch und ließ mit Leichtigkeit die noch ausgestreckte Klinge Jakobs hinter sich.


Zuletzt von Bestie von Argh am Mo 9 Mai 2016 - 21:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 4 Mai 2016 - 16:40

Godrik schüttelte die durchgeschnittenen Fesseln ab, bevor er Abstand zwischen sich und Numsgil brachte. Während Numsgil den Weltenwanderer duellierte, sammelte der Zwerg soviele Waffen der Schläfer ein, wie er tragen konnte. Nachdem er einen ordentlichen Haufen aus allerlei Äxten, Dolchen, SChwertern und sonstigen Waffen zusammengetragen hatte, winkte Godirk Wigurz herbei. "Zeit die Dinger einzuschmelzen, solange die noch schlafen. Außer du siehst etwas Nettes!",entgegnete Godrik, immer den Blick darauf gerichtet, ob jemand wieder erwacht war.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mo 9 Mai 2016 - 22:22

Als Numsgil sah was Godrik und Wigurz taten drehte er sich rasch um und rief: "Finger von den Waffen der drei Assistenten die sind lebendig!". Doch da zischte es schon und eine magische Welle fegte Wigurz von den Füßen und schob Godrik mehrere Meter zurück. Jakob nutzte den Moment und eine Explosion schleuderte Numsgil davon. "Da passt man einen Moment nicht auf und alles fliegt einem um die Ohren wie ein Drucktopf!", murrte Numsgil und krallte sich an einem Baum fest um sich zu fangen. Wigurz Umgebung begann sofort in nächster Nähe Feuer zu fangen als sich sein Gemüt erhitzte. Asche begann an ihm heraufzufliegen, während er sich auf seine Umgebung konzentrierte und suchend durch die Schlafenden blickte. Der Späher lag nicht mehr auf dem Boden. Als Wigurz das bemerkte, schoss er wie eine flammende Rakete in die Luft um so viel Abstand wie möglich von diesen Feinden zu bekommen. Nichts war in diesem Moment schlimmer, als diese Gegner zu unterschätzen. "Du suchst mich?", hörte Wigurz eine Stimme in seinem Kopf: "Du bist ein interessanter kleiner Feuermagier, aber irgendwo scheinst du verwirrt zu sein. Du stehst zum ersten Mal in deinem Leben einem älteren Weltenwanderer gegenüber und musst ihn alleine bezwingen! Oder du musst ihn akzeptieren und ein Freund werden? So viele Fragen die...". Die Stimme wurde je unterbrochen als eine weiße Kugel aus Feuer den gesamten Bereich innerhalb von etwa fünfzig Metern einschloss und beim erlöschen nur weiße Aschereste übrig ließ, welche wie Schnee auf Numsgil, Godrik und Jakob herab regnen ließ. Numsgil ahnte bereits wer sich an Wigurz zu schaffen machte und kreischte wild fauchend: "Jakob! Wenn ihr den Dämonengoblin tötet werde ich euch über alle Welten verfolgen bis ich jeden einzelnen deiner Bande getötet, geviertelt und an die Bestie verfüttert habe. Mit dir fang ich an!". "Numsgil, der kleine Dämon ist so gut wie tot. Dein Verdacht ist richtig! Ralf Metum ist der Späher!" Numsgil biss sich auf die Lippe, dass es blutete. "Ups!", sprach Jakob kurz entzückt: "Scheint so als wäre eben eine Tür aufgegangen!".
Es wurde still, dann hörte Numsgil eine ihm leider bekannte Stimme: "Hallo Numsgil! Mein Beileid!".
Das Feuer in Wigurz Augen erlosch und sein lebloser Körper fiel vom Himmel herab. Kein Schrei begleitete den weisen Mann aus dem Waldgoblindorf und seine Flammen waren fort. Numsgil sprang um seinen Freund vor dem Sturz zu bewahren, doch in nur einem kleinen Augenblick kam Jakob vor ihn und Schlug ihn zurück zum Erdboden. Dreck wirbelte auf als Numsgil hart auf seinen Beinen landete und Jakobs Klinge diesmal knapp vor Numsgils Gesicht war. Godrik hörte als einziger keine Stimme, doch der Stab, welcher ihm vor fünfhundert Jahren gegeben worden war, leuchtete voller blauer Runen, welche auch wie eine Kugel um ihm in der Luft schwebten und ihn zu beschützen schienen. "Wolf! Berenice! Tötet den Psioniker!", spie Jakob die Worte aus seinem Mund.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 11 Mai 2016 - 16:17

Godrik sprang sofort davon, als er sah wie Wigurz leblos dem Erdboden entgegen fiel. Noch bevor Wigurz auf dem Boden aufschlug, wurde er von zwei kräftigen Zwergenhänden gepackt und sachte zu Boden gelegt. Godrik wollte nicht glauben, dass sein Gefährte, der mit ihm über 500 Jahre lang die Welt bereits hatte, nun tot sein sollte. Doch als Wigurz sich kein bisschen regte, explodierte der Zwerg geradezu vor Wut. Der Bart des Zwerges begann zu brennen, während grelle Lichtstrahlen aus seinen glühenden Augen hervorschossen. Gras, Erde, Gestein und Bäume wurden wie in einem Tornado davongeschleudert, während von den Bäumen teilweise nichts anderes übrig blieb als zersplitterte Sägespäne. Der Boden unter Godriks Füßen wurde hinweggewirbelt, bis nichts mehr unter seinen Füßen war, als ein Haufen Erde auf dem Wigurz lag. Wie ein Tornado wehte Schutt und Energie um Godrik herum, wobei der Sturm bis in den Himmel reichte und alle Wolken mit sich riss, so dass sich ein Wolkenstrudel am Himmel bildete, aus dem schon die ersten Donnerschläge zu hören waren. Blitze aus blauer Psienergie flackerten um Godriks Augen und sein Bart bestand nur aus blauen lodernden Flammen. Die Luft, die Godrik umgab knisterte geradezu vor Energie, während der Zwerg nicht lange wartete und seine Wut über den Verlust von Wigurz in einem Tiere zerreissenden Psischrei entlud.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 11 Mai 2016 - 16:56

Kaum waren die Worte aus Jakobs Mund, da wurde er von einem Faustschlag ins Gesicht aus den Stiefeln geschlagen. Lediglich ein Bildnis aus Staub war dort wo vorher noch Numsgil unterlegen lag. "Klatsch, da war das Türchen zu!", schrie Numsgil und ein weiterer Schlag drückte Jakob in den Erdboden. Mit beiden Händen schaffte Jakob es gerade so den Goblin von sich zu werfen, doch wurde ihm extrem übel: "Mitten in die Magengrube! Du bist und bleibst ein dreckiger Kämpfer!". Er wankte einige Schritte bevor er sich wieder fassen konnte, doch schlug ihn ein weiterer Schlag wieder zu Boden bevor Numsgils Ellenbogen auf seinen Schädel niedersauste. Das Kind, oder eher sehr junge Frau und der weißhaarige Mann sprangen Jakob zur Hilfe, wobei der alte Mann Numsgil ansprang und von Jakob riss, während die junge Frau mit einem Winken ihr Kurzschwert in der Hand hielt und sich Godrik in den Weg stellte. Numsgil wandte sich blitzschnell aus dem Griff des Alten und setzte Jakob nach, welcher sich aufgerichtet hatte und zu einem seiner beiden Schwerter rannte. Blitzschnell stand der Alte Numsgil wieder im Weg, doch der Goblin sprang ihm ins Gesicht und setzte seinen Weg weiter fort: "Nicht jetzt Wolf! Das ist zuerst zwischen Jakob und mi...". In letzter Sekunde warf sich Numsgil auf den Rücken und schlitterte knapp unter Jakobs großer Klinge hindurch. "Diese verdammten Kopfschmerzen!", stöhnte Numsgil und hielt sich den Schädel: "Drei gegen einen ist unfair! Alles ist unfair! Scheiß auf die Ehre!".
Die junge Frau trug ein Seidenkleid mit weiten Ärmeln und viel Beinfreiheit, welches abgesehen von goldenen Verzierungen aus blauen gestickten Bildern auf weißem Tuch bestand. "Zwerg beherrscht euch! Euer Freund mag noch gerettet werden können, aber wenn ihr jetzt kämpft wird es unmöglich sein! Ich will euch nicht weh tun! Beruhigt euch und legt eure Waffen nieder, dann wird niemand sterben! Versprochen von Berenice Grâce! Traut mir, Zwerg!", sprach sie Godrik mit freundlicher Stimme an.
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