Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 4.1.Die schöne alte Welt

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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mi 18 Mai 2016 - 21:08

Als Antwort bekam Berenice eine Schockwelle aus Psi-Energie, die den Boden aufwirbelte und alles was nicht stark genug in Stücke zerriss. Auf die erste Energiewelle, folgte gleich die nächste und noch einige mehr, bevor ein wütender Zwerg mit blau glühenden Augen und einem feurigen Bart aus blauen Flammen auf sie zusprang und einen Psi-Hammer in seiner Hand entstehen ließ, der wie der Zwerg nur so vor Energie knisterte. Der verrückt gewordene Zwerg gab nur noch Geschrei und Gegröhle von sich, das keinen Sinn ergab. Anstatt besonnen vorzugehen oder abzuwarten, schlug der Zwerg mit seinem Psihammer wie ein Berserker um sich und griff alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Der Zwerg ließ die Psienergie unkontrolliert aus sich heraus, sodass mit jedem Schlag des Hammers Psiblitze herausschossen und verkohlte Echsen und brennende Vegetation hervorbrachten.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 19 Mai 2016 - 22:20

Berenice sprang rasch zwischen den Geschossen aus Godriks Hammer hindurch und holte aus viel zu großer Entfernung aus zum Schlag. Der Schwertstreich war in goldenes Feuer gehüllt und die Klinge schien der Realität nicht zu gehorchen. Peitschenartig verlängerte sich die Klinge und sauste Godriks Genick entgegen.

Numsgil hatte mit bloßer Hand den massigen alten Mann "Wolf" gestoppt und eine Furche durch den Boden gezogen. Es folgten zwei schnelle Schläge und Wolf selbst wurde zurück geworfen und warf bei seinem Sturz beinahe Metum um, welcher folglich seine Konzentration verlor. Wigurz Augen entflammten in diesem Moment ohne weitere Verzögerung wieder und eine feurige Säule schoss in Richtung Himmel. "Jetzt ist das Türchen erst recht zu!", entgegnete nun Numsgil als einer von Jakobs Elfensäbeln seinen Brustkorb durchdrang und Jakob ihm entgegen flüsterte: "Ich habe dich! Du warst wohl doch nicht so mächtig...". Numsgil stöhnte nur kurz, dann zerbrach er mit bloßen Händen die Klinge des Elfensäbels: "Jaköbchen! Du bist und bleibst schwach!". Mühelos zog er den Rest der Klinge aus seinem Körper und rammte sie im Gegenzug trotz des stumpfen Bruchs durch Jakobs Brustkorb, so dass sie auf der gegenüber liegenden Seite wieder hervortrat.
Ein riesiger Feuerball unterstrich diesen drastischen Moment und hüllte Wolf und Metum in ein kleines Inferno.


Zuletzt von Bestie von Argh am Sa 21 Mai 2016 - 15:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Sa 21 Mai 2016 - 11:28

In wilder Raserei packte der Zwerg mit bloßer Hand die Peitsche, die auf ihn zuflog und begrüßte die Besitzerin des Schwertes mit Psiblitzen und einer Welle aus Energie, die eine tiefe Furche im Boden hinterließ und Bäume zu Sägespänen zerschlug. In seinem Zustand bekam Godrik nichts davon mit, wie Numsgil erfolglos durchbohrt worden war, geschweige denn, dass Wigurz wieder lebendig war und ein flammendes Inferno anrichtete. Die schützenden Runen leuchteten hell auf, während sie um den wild gewordenen Zwerg flogen.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Sa 21 Mai 2016 - 15:31

"Man ist das nervig hier!", beschwerte sich Wigurz und versuchte verzweifelt seine Flammen auf das Niveau von auf Irathar zu bringen. Wie auch zuvor schon bemerkt waren ihre Kräfte hier auf ein Minimum reduziert. Nur die Runen beschützten Godrik davor sofort zu Asche verbrannt zu werden als er die Peitsche ergriff, doch es war nur eine kurze Bewegung am Ende der Peitsche und Godriks vollständiger Arm war eingewickelt. Eine weitere Rasche Bewegung und Godrik wurde von Berenice zu sich gezogen.
Wolf sprang aus den Flammen hervor und packte Jakob und sprang dicht von Metum gefolgt davon.
Numsgil ließ sie ziehen. Er wandte sich stattdessen Berenice zu und rannte ihr entgegen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 26 Mai 2016 - 17:04

"Komm ich eben zu dir, Schätzchen!", rief der Zwerg, während er der Frau entgegen geflogen kam. Der Zwerg hatte mit dem Hammer ausgeholt und wartete nur noch darauf, dass die Frau mit dem seltsamen Brieföffner endlich in Reichweite kam, damit er sie hinauf zu den Himmelsdrachen schicken konnte. "Donner und Doria, Zyklopenkeule und Elfenschar, solch ein Ding gehört wahrlich nicht in derartige Hände, Verehrteste!", dichtete Godrik, während sich der Zwerg und Berenice unentwegt näher kamen.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mo 30 Mai 2016 - 23:05

Trotz der schnellen Geschwindigkeit war Numsgil vor Godrik bei Berenice und warf sie mit einem starken Tritt ins Gesicht zurück, worauf sie sich ebenfalls aus de Staub machte.
Es begann zu Regnen.
"Dieses Wetter... Ich hasse es!", murmelte Numsgil und blickte entnervt in Richtung nun von Wolken bedeckten Himmel: "Dieser Tag ist echt beschissen!". Er stapfte durch den sofort matschig gewordenen Boden zu Wigurz und half ihm auf die Beine. Die Echsenmenschen, welche sich um sie herum aus dem Staub machten, ignorierte er gutwillig und wies auch Godrik an ihm zu folgen. Der Goblin brachte sie zu einem hohlen Baum wo er sofort begann eine Notunterkunft einzurichten.
Nachdem er ein kleines Feuer entfacht hatte sprach er: "Ich glaube ich schulde euch etwas Unterricht in Geschichte. Wer ich bin, woher ich komme und wohin ich gehe. Es ist nicht so einfach, aber ich werde versuchen mich kurz zu fassen." Wigurz saß mit weit aufgerissenen Augen am Feuer, starrte Numsgil an, während er nebenbei kleine Feuerfiguren durch die Luft tanzen ließ. "Ich war jetzt 700 Jahre auf Irathar und davor sah ich hunderte von Welten, welche sich auf tausende Galaxien im Äther zwischen den Welten aufteilen. Es begann mit dem Fluch eines Lichfürsten und endete mit dem Tod einer ganzen Welt, weil ich nicht stark genug war. Ich resignierte und suchte Frieden auf einer unbedeutenden Welt, doch mein Leben folgte mir und schon bald riefen mich die Kriegsgötter wieder auf den Pfad zurück. Es gibt keinen Frieden für Auserwählte der Götter. Wie oft ich mir gewünscht habe nicht in die Finsternis zu laufen und stattdessen mit meinen Jungs umzukehren. Es sollte nicht sein. Alles war gelenkt und selbst jene Gestalten um Jakob plagt ihr ewiges Leben. Jeder kämpft um den eigenen Tod um endlich zu entkommen und Jakob ist der Ärmste! Er hatte Familie als er seinen ersten Tod starb!".
Draußen plätscherte es auf den Blättern und Holz und Wigurz begann zu verstehen. Er kannte die Geschichte des Drachen zwischen den Welten, welcher in eine Welt schmetterte und mit ihr unterging. Dann sprach Wigurz nach dem er sich gefasst hatte: "Dann bist du über dreißigtausend Jahre alt!"
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Di 31 Mai 2016 - 14:14

Godrik schaute der Frau hinterher, die sich aus dem Staub gemacht hatte, während ihr Brieföffner der sich wie Baby verlängern konnte, noch um seinen Arm geschlungen war. Jetzt bemerkte Godrik auch, dass Wigurz doch noch unter den Lebenden war und er seinen langjährigen Kumpanen nicht verloren hatte. Die leuchtenden Augen verschwanden wieder, ebenso der Bart aus blauen Flammen. "Ganz schön anstrengend hier auf Gaia", murrte der Zwerg, bevor er wie ein Sack Kartoffeln umfiel. Soviel Psienergie zu verbrauchen hatte Godrik viel Kraft gekostet, sodass die beiden Goblins ihn zum hohlen Baum ziehen mussten und dabei im aufgeweichten Boden eine Furche hinterließen als hätten sie geplant Gaia zu pflügen und Ackerbau zu betreiben. Der Zwerg wurde neben zum Schlafen neben das Feuer gelegt, während draußen alle Schleußen im Himmel geöffnet wurden.
Allmählich kam der Zwerg wieder zu sich und lauschte eifrig Numsgils Erzählungen, während er sich ausruhte. "Wenn Irathar nur eine unbedeutende Welt ist, wieso hat es dieser Jakob dann gerade auf mein liebes Irathar abgesehen? Wenn wir eine unbedeutende Welt sind könnte er sich doch einfach eine beliebige andere schnappen!", fragte der Zwerg, noch müde vom Schlaf.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Do 2 Jun 2016 - 16:58

Nachdem Godrik aufgewacht war, erzählte Numsgil noch weiter, während er die Wunden des Zwergs versorgte. Feine goldene Plättchen steckten in Godriks Arm und sie glühten noch immer vor Hitze.
"Tja Godrik! Bei der Frau musst du aufpassen! Das was da in deinem Arm steckt gehört zu einem mächtigen Artefakt, wie sie viele der Weltenwanderer besitzen!", sprach Numsgil und zog sorgfältig jedes einzelne Plättchen heraus, worauf Wigurz sich einmischte: "Aber wenn du so alt bist, dann musst du als Weltenwanderer doch auch eine Klinge besitzen! War das etwa Baby?" "Mitnichten! Mitnichten! Das Ding hat wirklich dem Schlangenonkel gehört, dafür hatten die meine beiden Schätzchen in ihrer Schatzkammer aufgebahrt. Wir haben also nur getauscht!", erklärte Numsgil und zog zwei Kurzschwerter oder auch für menschliche Krieger Dolche hervor: "Darf ich vorstellen? Wumms und Weg!".
Die beiden Kurzschwerter hatten schwarze lackierte Scheiden und schlichte in dunkles Leder gewickelte Griffe. Sie waren beide ohne Parierstange und lediglich ein paar kleine Gravuren zeugten von etwas künstlerischem Aufwand an den Klingen. "Vor langer Zeit mal geschenkt bekommen und nun endlich habe ich sie wieder! Wir werden sie im Kampf auf Irathar wohl brauchen, wenn wir zurückkommen!" "Was meinst du mit "wenn wir zurückkommen!"?", drang Wigurz Stimme ein wenig verzweifelt durch den hohlen Baum: "Du kannst uns doch jetzt einfach wieder zurück bringen, richtig?" "Du wirst jetzt lachen! Kann ich nicht!", sprach Numsgil und grinzte breit über beide Ohren um vermutlich die Stimmung vor dem Kippen zu bewahren. Nach einer Schrecksekunde fügte er noch rasch hinzu: "Aber ich kenn jemanden der das für uns Regeln kann! Er wohnt am Fuß der Sternentreppe! Is ganz in der Nähe!"
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Fr 3 Jun 2016 - 0:22

"Wie kommt man nur zu so einem Ding?", murrte der Zwerg, der doch ein wenig fasziniert von dieser Waffe war. Der zwergische Schmiedemeister von Umur hätte sich mit Sicherheit mit solch einer Waffe näher beschäftigt. "Kann diese durchgedrehte Bande sich nicht einfach Marandir, Varnash und Tessar schnappen und dann ihren Allerwertesten von Irathar heruntersetzen? Hörte sich so an als würden mal wieder zahlreiche Unschuldige sterben müssen, weil Tessar wieder Scheiße gebaut hat. Und dann ausgerechnet auch noch wenn sowieso schon wieder Krieg ist mit diesem wandelnden Komposthaufen Baba Yaga", beschwerte sich Godrik, der nicht sehen wollte wie Irathar schon wieder zerstört werden sollte, wenn doch gerade erst alles wieder aufgebaut war.
Umso erstaunter war der Zwerg, als Numsgil sie erst jetzt darauf aufmerksam machte, dass er nicht die Möglichkeit für den Rückweg hatte.
"Wie hast du das früher gemacht, wenn du nur in eine Richtung reisen kannst? Es gibt kein geheimes Passwort für den Rückweg? Bei den heiligen Schwingen der Iomedae wer ist dieser "Bekannte" der das regeln kann? Ich hoffe nicht auch ein Bekannter von diesem Jakob-Kerl", löcherte Godrik den Goblin mit allerhand Fragen.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Fr 3 Jun 2016 - 18:18

"Godrik, wenn das alles so einfach wäre! Marandir hat Irathar weit gebracht und glaub mir, er war so nötig wie jeder andere auf der Welt. Fünftausend Jahre hat Marandir mindestens die Geschicke auf Irathar gelenkt und das nicht nur zum Schlechten. Hättest du gerne unter der Herrschaft der Drachen gelebt? Wohl kaum! Sogar die Elfen kämpften gegen sie und für ihre eigene Unabhängigkeit. Selbst dein Volk, die Zwerge, verdanken ihm ihre Freiheit. Wer weiß was seine Motive beim Turm damals waren. Vielleicht hat er etwas gesehen, was wir völlig verpasst hatten. Was Tessar betrifft so wundere ich mich auch über den Lümmel! Seit dem Niedergang des Turms habe ich ihn nicht wieder gesehen, aber ich glaube einfach nicht, dass er so einfach gestorben ist. Persönlich finde ich den gesamten Magierrat und seine Überbleibsel gefährlich. Sie sind alle potenzielle Weltenwanderer und alle herausragende Kämpfer. Aber Jakob...Jakob macht mir Kopfschmerzen. Er ist zu alt und erfahren um einfach zum Spaß aufzutauchen und Leute zu rekrutieren. Keiner von seinen Leuten wollte uns töten. Niemand! Weißt du Godrik, so mächtig ich für viele auch Scheine, aber für einen Weltenwanderer bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst. Jakob hätte uns alle ohne Mühe umbringen können. Jeder einzelne seiner Männer wäre dazu in der Lage.", erklärte Numsgil lange und ausführlich um schließlich auf Godriks Fragen noch direkt einzugehen: "Marandir, Varnash und Tessar sind bei Jakob mehr gefürchtet als ich in meinem jetzigen Zustand. Sie sind oder waren auf dem selben Niveau von Jakob. Marandir vielleicht sogar noch weit darüber. Rockas selbst, so mächtig er auch schien, wäre in einem freien Duell Marandir gnadenlos unterlegen gewesen. Marandir kennt mich Godrik. Er kennt mich nur zu gut. Wir standen uns einmal gegenüber und waren kurz davor zu kämpfen, doch wir beide verzichteten in diesem lange vergangenen Moment. Damals war ich ein Weltenwanderer dem die Welten offen standen. Heute reicht es um mich zur Urwelt Gaia zu bringen. Wir müssen zur Treppe zu den Sternen! Im Palast zu ihren Füßen lebt einer der uns helfen und mir die benötigte Kraft zurückgeben kann. Er kann auch euch helfen wahre Helden zu werden, sodass ihr euch gegen Jakobs Einfluss wehren könnt." Numsgil lächelte beide an: "Eventuell kann er euch auch so ein lustiges Spielzeug übergeben!". Wigurz schaute hinaus in den Regen und wieder zu seinen beiden Freunden: "Lasst uns das schnell hinter uns bringen! Irathar braucht uns!" Das Feuer flackerte stärker je mehr Wigurz Stimmung aufwallte, doch Numsgil schüttelte den Kopf: "Jetzt geht nichts mehr schnell! Wenn wir erstmal die Sternentreppe erreichen, wird uns die Zeit verlieren. Vielleicht kommen wir schon morgen zurück nach Irathar, vielleicht heute, vielleicht gestern, vielleicht vor tausend Jahren, vielleicht in tausend Jahren und trotzdem ist dies der einzige Weg." Wigurz blickte zu Boden: "Ich bin über dein Wissen überrascht. Ich kenne dich so lange und immer warst du nur ein Haudrauf! Plötzlich bist du ein allwissender Irrer, welcher uns vielleicht in der Zeit verliert. Es tut mir Leid, aber ich werde nicht mit dir kommen! Es muss einen anderen Weg geben und wenn ich selbst durch die Ätherebene nach Irathar fliegen muss!". Wigurz blickte Godrik an und dann nach draußen: "Godrik entscheide dich! Ich kann ab hier unseren Freund nicht mehr unterstützen."
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Sa 4 Jun 2016 - 1:06

"Nicht nur zum Schlechten? Die Freiheit der Zwerge in Ehren, aber darf ich erinnern was dieser Zauberer und seine Entourage in Keresgarth alles angerichtet haben. Dank der Meute haben die Magier in Keresgarth selbst heute noch ein Niveau wie in der Steinzeit, wenn man sie mit den Magiern der anderen Völker vergleicht. Morgenstern hat mir damals alles erzählt, was ich wissen muss über diese Bande!", erwiderte Godrik, als er nur den Namen Marandir hörte. "Und wenn ich mich nur an diese widerwärtige, schwarze, glitschige Kreatur erinnere!", rief Godrik in Erinnerung und verzog angewidert das Gesicht im Gedanken an Shar'Jire. "Es hat schon seine Richtigkeit, dass dieser Turm nichts weiter mehr ist als eine verstaubte Ruine!" Während seinen Ausführungen war der Zwerg aufgestanden und lief um das Feuer im Kreis.
"Hat dieser jemand auch einen Namen? Wer ist diese Person, die uns helfen kann? Kann man ihr trauen?", löcherte Godrik den Goblin mit Fragen. Ihr Aufenthalt hier auf Gaia war bisher alles andere als angenehm gewesen.
"Du willst gehen? Wer weiß ob da draußen nicht unsere neuen "Freunde" bereits darauf warten, dass sie meinen besten Waldgoblin töten können! Mir wäre es auch lieber wir könnten schneller reisen, aber wenn es nun so ist, gibt es wohl keine Möglichkeit. Ich werde die Sternentreppe erklimmen und wenn es nur darum geht den Göttern einen Tritt in den Allerwertesten zu geben, auf dass wieder Ordnung auf Irathar herrscht!", entgegnete Godrik.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Sa 4 Jun 2016 - 21:31

Wigurz drehte sich Godrik zu, schritt an ihm vorbei, klopfte ihm auf die Schulter und sagte: "Danke Kumpel! Keine Sorge ich werde deinetwillen hier bleiben, aber wenn dieser Goblinfreund dort uns nicht bald alle Karten auf den Tisch legt, dann war es die letzte gemeinsame Reise!". "Ich kenne Morgenstern nicht, aber er ist vermutlich ein guter Freund von euch. Es wundert mich nur, dass sich ein gewöhnlicher Kerl mit Marandir auskennt. Er war nicht gerade ein öffentlich wirksamer Magier!" "Morgenstern ist tot!", antwortete Wigurz genervt: "Er war unser erster Lehrmeister und Erwecker von Godriks Psikräften! Selbst mich hatte er erst zu dem gemacht, was ich heute bin! Aber er ist nicht irgendwer! Er ist Tessars Ziehvater und..." Numsgil musste lachen und wurde auch sofort von Wigurz Faustschlag zu Boden gestreckt. "Der war wohl verdient!", spottete Numsgil und fügte noch hinzu: "Tessar ist so alt und ein noch zu eurer Zeit existierender Lehrer soll der Ziehvater sein!? Jeder Weltenwanderer reist auf andere Art, kommt auf andere Weise wieder zum Leben und stirbt einen anderen Tod! Tessar reinkarnierte viele Male auf anderen Welten und wehe jemand wünscht sich sein Gedächtnis zurück! Jaköbchen stört mich bereits genug!". "Warum fürchtest du Tessar?", fragte Wigurz betroffenvon den zitternden Händen von Numsgil: "du hast noch nie gezittert...".
"Godrik, Wigurz, ihr müsst es verstehen! Tessar war ein Weltenwanderer mit ganzen acht Welten unter seiner Kontrolle bis er eines Tages von den vereinten Weltenwanderern besiegt wurde. Marandir und Jakob leiteten diese Gruppe an, doch sie waren auch die einzigen erfolgreichen Überlebenden. Auf diesen acht Welten herrschte absolutes Recht. Kein Abschweifen ohne Strafe, jedes Verbrechen richtete ganze Familien, aber das Schlimmste waren seine Richter. Gewissenlose Monster aus finsterer Materie geliehen von Pharasme. Ich wusste nicht, ob der Tessar der euch begleitete der selbe war, aber Marandirs Interesse an seiner Machtlosigkeit machte alles klar. Leider verlor sich seine Spur nach dem Turm. Nun da niemand mehr Tessar bewacht, wird seine Macht wieder wachsen und sobald er seine Gedanken zurückgewonnen hat...dann Gnade uns der Herr über Raum und Zeit. Ich vermute Jakob sucht ihn jetzt wo Tessar frei ist. Jakob fürchtet sich. Tessar vermochte Weltenwanderer entgültig zu töten. Eine Fähigkeit, welche sonst nur den Göttern selbst nachgesagt wurde. Es tut mir Leid!".
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Sa 4 Jun 2016 - 23:50

"Grundgütiger, soll Tessar an der Spellblight ersticken. Lass micht raten, wir haben natürlich keine Möglichkeiten ihn loszuwerden, so wie er diese Weltenwanderer los wird, richtig? Unsere Aussichten werden wirklich jede Stunde besser!", überlegte Godrik lautstark, während er die Augen verdrehte und ums Feuer lief.
"Je mehr ich über euch Weltenwanderer erfahre, desto mehr hegt sich in mir der Verdacht, dass der Großteil der Probleme von Irathar gelöst werden könnte, wenn es keine Weltenwanderer mehr gäbe. Einer von euch hat nicht zufällig auch noch die Orks nach Irathar gebracht, nachdem die Echsen schon gelandet waren? Welcher Gott auch immer auf die Idee kam, es wäre eine gute Idee diese Weltenwanderer zu erschaffen, gehört beträchtlich der Hintern versohlt. Als wären Untote nicht schon schlimm genug. Wieso greift dein Freund Jakob und seine Bagage eigentlich uns an, wenn sie es wohl eigentlich auf Tessar abgesehen haben? Könnten die das nicht hier auf Gaia austragen und Irathar in Ruhe lassen?", fragte Godrik.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mo 6 Jun 2016 - 11:32

"Der Tessar den du kennst ist dein Freund! Es ist nicht der Tessar von dem ich erzählt habe! Du kannst ihn vor all dem hier retten, aber dann bleibt nur die Sternentreppe, welcher jeder Weltenwanderer einmal in seiner Existenz betreten hat! Bleibt nur noch das ihr beide sie betretet um Irathar und euren Freund zu retten! Ich muss euch jedoch sagen, dass es mächtige Wesen gibt, welche die Treppe nie betreten haben. Leandra und Torgas, die beiden Kizune, waren nie hier. Sie haben aus eigenem Eifer und Erfahrung ihre Existenzen aufgebaut, ohne jemals mit einem Gott einen Bund einzugehen. Im übrigen sind die Orks und Goblins immer auf Irathar gewesen, sind also kein Export- oder Importgut.
Jakob hat uns nicht angegriffen! Zumindest nicht ernsthaft! Es scheint mehr so, als rekrutiere er für etwas Großes! Wie gesagt vermutlich gegen Tessar! Wir sitzen hier wie das Eisen zwischen Amboss und Hammer.", antwortete Numsgil ausführlich und Wigurz blickte wieder ins Feuer: "Dann sind also alle Weltenwanderer Herolde oder ehemalige Herolde. Große Scheiße! Ein Haufen unsterblicher Hooligans und ein Alzheimerimperator, der dumm bleiben muss! Ich hab einfach genug! Ich will nicht wieder tausende Tote sehen! Ich will mich einfach nur hinsetzen können und eine Tasse Tee trinken!". Wigurz war zornig. Er dachte an seine Familie, Freunde und Verwandten und alles schien verloren und in weiter Ferne. "Ich werde mich selbst hassen, aber löschen wir sie einfach aus! Es ist extrem, aber wir müssen es ein für alle Mal beenden! Keine Weltenwanderer mehr! Keine übermächtigen Herrscher über zahlreiche Welten!", lamentierte Wigurz sichtbar zornig, doch Numsgil antwortete nur kurz: "Aber so ist das Leben! Es werden immer wieder neue kommen! Man kann wegschauen und später über die Verluste weinen, oder man rettet Millionen und trauert über diejenigen welche man nicht retten konnte. Egal wer gewinnt, man verliert immer!"
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mo 6 Jun 2016 - 22:07

"Freund? Der Tessar den ich als Freund bezeichnet habe, hat nachdem was du uns gerade erzählst mit dem wahren Tessar absolut nichts zu tun. Würde er sich überhaupt an mich erinnern, sobald er sein Alzheimer los wird? Und das soll dann genau wie funktionieren mit der Rettung? Mal angenommen wir retten unseren "Freund" Tessar, der selbst gar nicht mehr weiß wer er wirklich ist, vor deinem besten Freund Jaköbchen und treten den untoten Knochen und den Durchgedrehten mit ihren tiermenschlichen Freunden aus dem Süden gehörig in den Hintern, wie verhindern wir dann dass Tessar sein Alzheimer los wird? Je mehr ich über den wahren Tessar höre, desto weniger ist mir danach diese Person vor irgendwem zu retten. Hört sich für mich eher danach an, als müssten wir Irathar vor dem wahren Tessar retten", entgegnete Godrik.
"Wenigstens ist dieser andere Magier Geschichte! Mir würde endgültig der Kopf platzen, wenn dieser Marandir noch auf Irathar herumgeistern würde und meinte sich auch noch einmischen zu müssen. Dem konnten wir vor 500 Jahren ja glücklicherweise das Handwerk legen. Apropos! Was ist mit dem Gnom? Posh! Ist der auch so ein Weltenwanderer?", fragte Godrik, wobei er schon das Schlimmste befürchtete. Vielleicht war Posh am Ende auch noch solch ein Alzheimerpatient, der das ganze Universum zerstören könnte, es aber vergessen hatte.
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BeitragThema: Re: 4.1.Die schöne alte Welt   Mo 6 Jun 2016 - 22:27

"Posh ist ein alter mächtiger Gnom aus der alten Gnomwelt!", erwiderte Numsgil: "Ich denke wir könnten ihm trauen falls er hier wäre!". Es regnete nun noch stärker draußen und ein kleiner Fluss aus Regenwasser zog nun vor dem riesigen Baum vorbei. Wigurz atmete auf und kommentierte Numsgils Erörterungen: "Wie bewahren wir unseren Freund Tessar denn am Besten? Töten wird ihn ja nur Reinkarnieren lassen, oder?". Numsgil nickte anerkennend und antwortete: "Genau! Deshalb hat jeder egal ob Marandir und jeder andere Magier niemals Tessar in ernsthafte Gefahr gebracht! Zumindest keiner, der von der Sache weiß!".
Wigurz packte eine Decke aus seinem Sturmgepäck, welches er für den Krieg vorbereitet hatte um für Ernstfälle gewappnet zu sein und legte sich in sicherem Abstand ans Feuer: "Wir müssen uns ausruhen! Morgen gehen wir zur Sternentreppe und erkundigen uns mal über die Lage! Scheint ja doch helfen zu können, wenn mehr oder weniger fähige Leute da raus kommen!".
Es donnerte und ein Blitz schlug mehrere hundert Meter entfernt ein.
"Schlaft nur meine Freunde! Ich werde über euren Schlaf wachen!", sprach Numsgil, wickelte sich in eine Decke und blickte raus in die nun regnerische einbrechende Nacht.
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