Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 4.3. Sand so weit das Auge reicht

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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Di 11 Okt 2016 - 14:22

Für den Rest der Nacht konnten die Besucher in Ruhe schlafen, selbst Shilgaz blieb unangetastet in seinem Eyna-Kostüm. Früh am Morgen wurden sie aber geweckt, als Saba mit vier Wachen in der Tür stand. Etwas verwirrt betrachtete die Magierin die Blutspritzer an der beschädigten Tür und auf dem Boden, sowie die Aufmachung von Shilgaz, doch war der Erzmagierin nicht danach zu fragen, warum der Goblin geschminkt und mit einer Perücke, in der sich ein Armbrustbolzen verfangen hatte, schlief.

Selbst die noch schlafenden Zwerge wachten auf, als Saba das Wort ergriff. "Guten Morgen, wehrte Gäste. Ich störe nur ungern, aber Herr Leutnant ihr werdet am Stadttor erwartet. Nehmt auch eure Waffen mit! Rivai hat zwar nichts genaues gesagt, aber ich glaube jemand möchte euch zum Duell herausfordern!", erklärte die charmante Zauberin.
Zur selben Zeit erwachten auch Lorena und Tiuldara. Sowohl Priesterin als auch Orakel waren aber überrascht in einem Kamelstall aufzuwachen - sie hätten schwören können sich am Abend noch in einem vornehmen Schlafgemach zum Schlafen gelegt zu haben.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Do 13 Okt 2016 - 22:28

Als Haizgil am Stadttor ankam, erstarrten viele der Anwesenden vor Schreck. Haizgil und seine Adjutanten trugen alle ihre vollen Rüstungen, sowie ihre furchteinflößenden Gesichtsmasken und kurze Banner an der Rückseite ihrer Rüstungen. Selbst Eyna und Shilgaz waren nun in offiziellen Rüstungen des Hauses Blog gekleidet und liefen in der gemischten Truppe aus Adjutanten und Soldaten des Leutnants. Sie trugen alle nun weit mehr Waffen als zuvor in ihrer fast zivilen Uniform. Jeder einzelne Krieger trug mehr als vier Schwerter, einen Bogen, einen großen und kleinen Köcher voller langer Pfeile und mehrere Beutel unbekannten Inhalts mit sich. Sie setzten sich in einem Halbkreis um Haizgil und neigten leicht ihre Häupter. "Es ist nun offiziell die Zeit des Krieges! Welcher Narr will zu dieser Zeit einen Leutnant der Heere von Blog herausfordern?", schleuderte er die Worte gegen die Anwesenden, wobei seine Zunge die Worte schier in Abscheu auszuspeien schien. Einen Funke Wahnsinn konnte man durch das Visier des Helmes in seinen Augen sehen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Sa 15 Okt 2016 - 19:07

Die Soldaten der Goblin und Zwergenarmee klatschten eifrig Beifall und schwenkten einige Rasseln, sodass man meinen könnte ein Volksfest wäre soeben in vollem Gange.
"Sieh in dir selber an, mein Freund! Dein Gegner hat auch genug Arbeit für alle mitgebracht!", rief Alarik vom Torhaus hinunter und winkte Haizgil zu sich herauf. Neben Alarik warteten ebenfalls auch Adugas und Rivai oben auf der Mauer auf Haizgil. Trotz der Geräuschekulisse durch die Starkbierblog-Armee konnte man Rufe von Gnollen und Hyänen vor dem Tor vernehmen.
"Ich schieß ihm 'ne Kugel direkt zwischen die Augen und der Zirkus ist vorbei. Wie wärs?", schlug Emilius Schnellfuß vor und zielte schon der Muskete auf Haizgils Herausforderer, doch gab Rivai dem Halbling ein Zeichen, dass nicht geschossen werden sollte.
"Emilius, wir wollen doch keine Gerüchte streuen, dass der Herr Leutnant Angst vor einem Duell hätte. Das ist schlecht für den Blogschen Ruf und noch schlechter für deine Gesundheit!", entgegnete Rivai Sharo, während Adugas über die Zinnen auf die Wüste blickte, die an diesem Morgen gefüllt war mit einer Heerschar der Gnolle. Der Magier hatte sie nicht gezählt, aber er schätzte, dass um die 5000 Gnolle an diesem Morgen vor ihren Toren standen. Neben Gnollsoldaten waren auch zahlreiche wilde Hyänen unter den Gnollen. Selbst einige Hyänodons waren in der Armee.
Am meisten fiel den Magiern der muskelbepackte Gnoll auf, der mit einer großen Streitaxt, die fast so groß wie er selbst war, und einem ganzen Köcher voller Wurfspeere auf und ab ging. Dabei schrie der Gnollhäuptling eine Beleidigung nach der anderen an einen gewissen Goblinleutnant gerichtet, sodass es jeder auf der Mauer und hinter dem Tor hören konnte. An der Seite des Gnollhäuptling stand ein halbwegs abgerichteter Hyänodon, der spärlich mit einer improvisierten Lederrüstung geschützt war. Schauriger war da der Schmuck aus bemalten Schädeln von allerhand Lebewesen, die auf ihren Reisen durch die Wüste bereits Opfer der Gnolle geworden waren, der dem Hyänodon übergeworfen war.
Als Haizgil auf der Stadtmauer ankam, wurde er sogleich von Rivai und dessen Affen begrüßt: "Ich hoffe Ihr konntet eine ruhige Nacht verbringen. Sieht so aus als hättet Ihr euch auf dem Weg hierher einige neue Freunde gemacht. Wir hätten sie selbstverständlich schon vertreiben können, aber ich dachte ich überlasse das euch."
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Mo 17 Okt 2016 - 21:32

"Immer diese Gnolle!", raunte Haizgil und blickte in die laut bellende Meute: "Wir haben dieses Pack auch in Tian, aber dies ist die größte Meute die ich je gesehen habe. Ist der Muskelklops der Herausforderer?". Haizgil zog seine Rüstung bei diesem Anblick sofort wieder aus und stand nur noch mit Lendenschurz und einem Katana an seiner linken Seite vor ihnen. Zwischen seinen Zähnen klemmte sein Dolch und er blickte herablassend auf die Gnolle. "Herr Leutnant!", riefen seine Begleiter Adjutanten: "Wollt ihr euch wirklich so diesem Fleischberg entgegenstellen?". "Seid ihr Goblins oder weichhirnige grüne Schnecken!?", brüllte er seine Adjutanten an und setzte sofort noch einen drauf: "Er trägt keine ernsthafte Rüstung, da werde ich es fair halten und ihm ebenbürtig entgegentreten! Es wird schon gut gehen!". Kaum hatte er fertig gesprochen sprang er auf die Zinnen und machte sich bereit zum Gnollriesen herabzuspringen: "Rivai, der Schlaf war oke, aber vielen Dank für das Überlassen!". Es folgte ein letzter Schritt und Haizgil sprang alleine vom Torhaus. Federleicht landete er auf dem Boden und steckte seinen Dolch zurück in den Mund. Es gab Ehre zu erlangen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Mo 17 Okt 2016 - 23:52

Der Gnollhüne lachte laut auf, als er Haizgil im Lendenschurz sah. Wie im Chor stimmten die anderen kleineren Gnolle und Hyänen mit ein, sodass das charakteristische Gelächter auch in der Stadt zu hören war. Um ihren Häuptling anzufeuern begannen die Gnolle Speere und Schilde aneinander zu schlagen. Siegessicher warf der Gnollhäuptling achtlos seine Wurfspeere in den Wüstensand und ging nur mit seiner großen Streitaxt, die mehr einem überdimensionierten Hackebeil ähnelte, auf den Goblin los.
Haizgil hatte nicht weniger Zuschauer: Fast die gesamte Kompanie aus Zwergen und Goblins hatte sich auf der Stadtmauer versammelt um das Duell anzuschauen. Auch die Stadtwachen und alle Magier waren auf der Mauer um einer Demonstration von Haizgils Schwertkünsten beizuwohnen. Selbst Wan Heng konnte überzeugt werden zuzuschauen, auch wenn er auf einen Sieg des Gnollhünen hoffte. Schließlich würde ein Tod von Haizgil die Wiedereroberungschancen des Blogfürstentum durch den Kaiser um einiges verbessern.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Do 20 Okt 2016 - 21:35

Haizgil legte sein Schwert beiseite als er sah, dass der Gnollhüne seine Wurfspeere abgeworfen hatte. Der Gnoll rannte furchtlos dem kleinen Goblin entgegen und das Gelächter der Hyänen und Gnolle wurde noch größer als der kleine Goblin kehrt machte und davonrannte. Das Lachen und Kreischen der Gnollmeute wurde lauter und lauter je kleiner der Abstand zwischen den beiden wurde. Die Jubelschreie ließen die Mauern zittern so laut wurde es als Haizgil seinen Dolch wegwarf um noch schneller zu rennen, doch der Hüne holte immer weiter auf. Dann wurde es abrupt still und nur wenige Sekunden später gab es Applaus und lautes Pfeifen aus den Goblinrängen als der Hüne nach einem Hechtsprung Haizgils durch die Beine seines Herausforderers ohne Hose dastand. Laut lachend schnappte Haizgil wieder seinen Dolch und warf ihn weit davon zu seinem Schwert, welches einsam im Wüstensand lag.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Di 25 Okt 2016 - 1:39

"Das sieht den Goblins gleich. Mit ehrenwertem Kampf hätten sie bestimmt auch nicht das Fürstentum bekommen. Diese Gestalten arbeiten doch immer mit faulen Tricks!", entgegnete Wan Heng mit erhobenem Zeigefinger, während die Magier das Duell beobachteten. "Ein ungewöhnlicher Kampfstil, das geb ich zu!"; erwiderte Adugas ohne den Blick von Haizgils Duell abzuwenden.
Der Gnollhüne zog seine Hosen wieder hoch und versuchte sie notdürftig mehr schlecht als recht zu befestigen. Als er aber sah, dass der Goblin seinen Dolch wegwarf, nahm der Gnoll einen großen Satz und sprang dem Goblin entgegen, während er gleichzeitig mit seinem Beil ausholte. Die Gnolle kicherten und krakelten schon voller Vorfreude in Erwartung eines jeden Moment gespaltenen Goblins.
"Grrrra du gleich sehen Schöpfer, Wurm!", brüllte der Gnollhüne Haizgil in der Allgemeinsprache von Thamor entgegen, als das Beil niedersauste.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Di 1 Nov 2016 - 23:05

"Vertikale Schläge benutzt man nicht gegen kleine Ziele!", entgegnete Haizgil und sprang zur Seite und packte den Riesen am Arm und schwang sich in sein Genick. Wild fuchtelnd versuchte der Hüne den kleinen Goblin loszuwerden, doch war Haizgil viel zu hartnäckig. Er warf seinen Lendenschurz um den Hals des Gnolls und zog ihn mit aller Kraft zu.
Der riesige Gnoll lachte nun kein einziges mal mehr, während er laut röchelnd um sein Leben kämpfte und mehr und mehr verzweifelte. Schließlich schaffte er es Haizgil zu ergreifen und warf ihn in hohem Bogen davon. Mit großem akrobatischem Geschick landete Haizgil auf seinen Beinen, wobei sein Schwert nur wenige Schritte von ihm entfernt lag.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   So 6 Nov 2016 - 21:22

Wutentbrannt stieß der Gnollhüne einen markerschütternden Schrei aus, woraufhin die Gnollarmee wieder anfing den Hünen mit lautem Lärm anzufeuern. Der Hüne hob sein Hackebeil aus dem heißen Wüstensand und pfiff nach seinem Hyaenodon. Während er mit schlagbereitem Beil einen Kreis um Haizgil zog, trabte der Hyaenodon langsam auf den Goblin zu. Als der Gnoll Haizgil in der Gnollsprache beleidigte, beschleunigte sein Haustier und galoppierte mit gefletschten Zähnen auf Haizgil zu. Die Knochen, die zum Schmuck auf dem großen Tier angebracht waren, klapperten mit jeder Bewegung, während der Gnoll es kaum erwarten konnte, dass sein Hyaenodon den ihn blamierenden Goblin zerfleischen würde.
"Moment mal - Geht das nicht gegen die Regeln eines Duells? Er bringt einfach sein Schoßhündchen mit gegen einen einzelnen Gegner im Lendenschurz? Dann dürfen wir auch Fetzge mit in den Ring werfen!", entgegnete Alarik brüskiert, und suchte noch während dem Sprechen bereits nach Shilgaz.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Di 15 Nov 2016 - 17:20

"Was? Etwas in den Ring von unserer Seite hinzufügen?", zeterte einer der Adjutanten, während ein anderer Alarik die Zunge rausstreckte und zum Kommentar seines Waffenbruders noch etwas hinzufügte: "Wenn er in diesem Kampf unterliegt, fress ich nen Besen!". "Ich suche schon ein geeignetes Exemplar!", witzelte ein Dritter und begann wirklich die Mauer auf Suche nach einem Besen zu verlassen.
Haizgil machte derweil einige Schritte auf den Hyaenodon zu, schnappte sein Schwert und rannte dem Biest entgegen. Mit einem flinken Schritt trat er aus dem Weg der Bestie und zog seine Klinge mit einem ziehenden Schnitt auf Beinhöhe durch die Beine des Hyaenodon. Beide Beine auf der linken Flanke der übergroßen Hyäne waren sauber abgetrennt worden und bevor das Biest es überhaupt merkte, sauste Haizgils Klinge herab und enthauptete sie mit einem einzelnen Streich.
Der Hüne stand derweil bereits zwischen Haizgil und dem Dolch und das Knallen von zwei Achillessehnen brachte den Hünen zu Boden. Nur ein Nachflackern war noch an Haizgils letztem Aufenthaltsort zu sehen.
Seine Klinge lag am Hals des Champions der Gnolle und er blickte finster drein: "Ich habe etwas mehr Ehre erwartet! Wenn du deine Ehre wegwirfst, dann sei darauf gefasst, dass ich meine auch wegwerfe! Erinnere dich immer daran, dass die Goblins von Tian zwar ehrenhafte Krieger sind, aber immernoch Goblins. Wir können dreckiger und unfairer Kämpfen als jeder selbsternannte Bauer mit einer Waffe in der Hand. Lass dich verarzten und folge uns mit deinen Truppen oder verschwinde und friss was anderes! Deine Wahl!".
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Di 15 Nov 2016 - 19:17

Der Gnoll ließ das Hackebeil in den heißen Wüstensand fallen und hob die Hände hoch. "Ich gebe mich geschlagen. Goblinkrieger darf entscheiden ob Gnarl ein weiteres Leben verdient hat!", bemerkte der Gnollhäuptling als er sich ergab. Während die versammelte Menge auf der Mauer dem siegreichen Haizgil eifrig Beifall klatschte, sahen die Gnolle nicht so begeistert aus. Während sicher die Hälfte der Gnollmeute die Flucht ergriff und das Weite suchte, sah ein anderer Gnoll die Chance gekommen sich zum neuen Häuptling aufzuschwingen. Angesicht der demonstrierten Schwäche des alten Häuptlings leistete kein Gnoll Widerstand gegen den Usurpator. Die Gnolle jaulten Kommandos über die Düne hin und her bis die Gnollmeute ihre Bögen spannte und eine große Pfeilwolke auf Haizgils und Gnarls Position niederregnen ließ.
"Da schneide mir doch einer den Bart! Da werde ich nicht tatenlos zusehen! Alle Mann! Holt die Schnellfeuerballisten! Soeben wurde das Duell für beendet erklärt - das heißt wir dürfen auch eingreifen!", rief Alarik laut und gab Kommandos an die versammelte Zwergenschar.
Rivai wartete derweil ab und tat zunächst noch nichts. Er wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen Haizgil und die Starkbierzwerge in Aktion zu sehen. Wan Heng dagegen bangte ob er vielleicht Zeuge werden würde wie der Goblin von einem Dutzend Pfeile durchbohrt werden würde, auch wenn er sich nicht allzu große Hoffnungen machte.


Zuletzt von Godrik am Mi 16 Nov 2016 - 0:21 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Di 15 Nov 2016 - 22:06

"HAIAIKEEEEEE!!!", schrie es synchron aus mehreren Goblinmündern und die Adjutanten sprangen dicht gefolgt von mehreren anderen Goblins von der Mauer herab. Ein Adjutant war sogar mit einem Besen bewaffnet. Haizgil selbst murmelte mehrere Worte in einer Mischung aus der Sprache der Goblins und Drakonisch und eine frische Brise begann zu wehen, welche rasch in einen Sturm umschlug. Wie ein Mantel wurden die Winde um Haizgil sichtbar als dieser bereits mit raschen Schritten auf die Gnolle zurannte. Die Pfeile in der Luft wurden fortgeschleudert und in alle Richtungen verstreut, während Haizgil und eine Meute verrückter Goblins den Gnollen auf die Pelle rückten. Gnarl wurde derweil bereits von einem Goblinchirugen am Ort des Duells versorgt, wobei zwei Goblinwachen aufpassten, dass er nicht auf neue dumme Gedanken kommen würde.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Mi 16 Nov 2016 - 0:38

"Schneller, schneller! Ansonsten gibt es für uns gleich nur noch filetiertes Gnollsushi zum Beschießen!", mahnte Alarik seine Zwerge zur Eile. Selbst ein Adjutant packte mit an und brachte die Bauteile der Schnellfeuerballisten aus Zwergisch-Gnomischer Produktion, die von den Ingenieuren der Truppe im Handumdrehen zusammengebaut wurden. Man hatte bei der Kreierung auf den schnellen Aufbau viel Wert gelegt, damit die Balliste mobiler und schneller einsatzbereit war als es die Feinde der Zwerge sonst gewohnt waren.
Zur selben Zeit flohen erneut einige Gnolle angesichts eines Goblins der Kontrolle über den Wind hatte und ihre Pfeile nutzlos machte. Nur noch einige Hundert der ehemals tausende Gnolle zählenden Meute rannten den Goblins mit gezogenen Schwertern, Äxten, Keulen, Speer und Schild und Pfeil und Bogen entgegen. Manche von ihnen versuchten ihr Glück und schossen Pfeile auf die Goblins oder warfen ihre Wurfspeere. Zudem ließen sie ihre wilden Hyänen auf die Goblins zupreschen.

"Wir sind bereit, Kommandant!", riefen die Zwerge unisono auf der Mauer, als die Ballisten gefechtsbereit waren. "Na das hör ich gerne! Feuer frei!", gab Alarik das Kommando und sofort begannen die Mannschaften an den Ballisten zu kurbeln. Der Ansturm der Gnolle kam fast abrupt zum Stehen als mit atemberaubender Geschwindigkeit Bolzen um Bolzen von den Ballisten auf der Mauer verschossen wurde. Alarik war fast schon versucht ebenfalls von der Mauer zu springen, doch war ihm diese für seinen Geschmack doch etwas zu hoch für einen freien Sprung.
"Welch unkonventioneller Kampfstil", nuschelte Wan Heng in seine Robe als er zusehen musste, wie der Spross von Numsgil Blog nur mit einem Lendenschurz bekleidet in eine Meute aus Hunderten Gnollen stürmte.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Do 17 Nov 2016 - 0:25

Kurz bevor die Goblins in die Gnollreihen eindrangen stieß Haizgil mit seiner freien Hand vor und ein gewaltiger Windstoß warf die Gnolle durcheinander. Er holte aus und Feuer schlängelte sich wie eine Schlange um sein Schwert. Als er zuschlug wuchs die Feuerschlange zu riesigen Proportionen an und schoss als dichte Masse aus Feuer zwischen den Gnollen hin und her. Das Gekreische war schrecklich und viele Gnolle rannten brennend in alle Richtungen davon. Doch wer es noch wagte sich gegen Haizgil zu stellen fand einen Goblinspeer gegen sich gerichtet oder eine Klinge zwischen seinen Rippen, während die fliehenden Gnolle von den Ballisten niedergemäht wurden.
Haizgils einziges Ziel war der neue Befehlshaber, welcher nicht in der Lage war die Gnolle zusammenzuhalten. Mit einem überwältigenden Sprung landete er zwischen den Gnollen um den unerfahrenen Verräter. Es zischte kurz wie in einem Drucktopf, dann erfüllte eine große Explosion das Schlachtfeld.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Do 17 Nov 2016 - 22:46

Während sich manche Einwohner der Stadt die Ohren zuhielten und vor Schreck zusammenzuckten, fingen die Zwerge auf der Mauer an zu lachen und schossen weiter mit den Ballisten auf fliehende Gnolle. Jeder wusste nur zu gut, dass die Gnolle sich später wieder zusammenrotten und möglicherweise erneut angreifen könnten. Einige Dutzend Gnolle sahen ein, dass die Flucht fast unmöglich war und warfen deshalb ihre Waffen davon. Sie streckten die Arme in die Luft und ergaben sich den irren Goblins, die Feuer aus dem Nichts erschaffen konnten.
Alarik gab das Kommando das Feuer einzustellen, auch wenn die Zwerge wachsam blieben ob es nicht doch vielleicht eine Finte der Gnolle war. "Feuerpause, mal sehen wie ernst die es meinen!", mahnte Alarik zur Vorsicht. Die Zwerge nahmen die Pause zum Anlass nachzuladen, während die Schützen den Finger am Abzug ließen.
"Faszinierend, ich wusste gar nicht, dass der Goblin Sprengstoff unter seinem Lendenschurz versteckt hatte"; war Emilius überrascht als es Haizgil vor dem Tor mächtig krachen ließ.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Sa 19 Nov 2016 - 23:01

Als sich der Rauch verzogen hatte, stand ein Gnollschamane mit mehreren Kriegern Haizgil im Weg und ein Schutzkreis gegen Elemente begann zu zerblättern. Der Stab in seiner Hand begann zu strahlen ein flammender Strahl schoss ins Leere. Eine Klinge war deutlich sichtbar von hinten durch seinen Brustkorb gestoßen worden und der Schamane fiel tot in den heißen Wüstensand. In diesem Moment hatte sich nun auch der Rest der Gnolle ergeben und Haizgil ging nackt und mit Dolch und Schwert bewaffnet zurück zur Mauer. Unterwegs hatte er noch seinen Lendenschurz geholt und ihn neu angelegt. Als hätte er kein Gewicht sprang er die Mauer hoch und legte seine Rüstung und Kleidung erneut an.
"Ich glaube der Auftritt ist vorbei!", sprach er ruhig und kommentierte: "Wenn der Rest des Tages auch so gut von statten geht, werden wir bis morgen früh zurück in Tian sein!". Er versuchte bei seinem Witz zu lächeln, doch selbst eine heitere Person wie ein Blog konnte beim Gedanken an die nahe Zukunft kaum mehr lachen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Fr 25 Nov 2016 - 22:33

Die Zwerge klatschen eifrig Beifall über die siegreiche Rückkehr von Haizgil. Die Gnollhorde war in alle Himmelsrichtungen versprengt und nur wenige Hundert Gnolle hatten sich ergeben. Einige Soldaten der Wüstenstadt waren bereits dabei Materialien zu holen um die Gnolle sicherheitshalber anzuketten. Gnarl wurde derweil in die Stadt getragen um besser behandelt zu werden. Als Gnarl zur Mauer hinaufschaute winkte er Haizgil dankbar zu. "Goblin ist Lebensretter, Gnarl hat Lebensschuld!", rief der Gnoll zur Mauer hinauf bevor er im Lazarett unterkam.
Selbst Rivai klatsche applaudierend.
"Was für eine Vorstellung - kurz und effektiv. Eine Frage hätte ich aber: Habt ihr schon Ideen was ihr mit diesem Haufen Gnolle anstellen werdet? Falls Ihr auf Geld aus seid, könntet ihr sie dem Sklavenhändler und Großrakshasa Milazar verkaufen oder gegen Soldaten eintauschen. Ich und wir alle hier verabscheuen dieses Wesen und Sklaverei zutiefst, aber Geld wird ja immer dringend gebraucht im Krieg. Ihr könntet sie natürlich auch uns überlassen - meine Verzauberungsmagier hätten sicherlich nichts einzuwenden gegen derart zahlreiche neue Versuchsprobanden!", fragte der Magier.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Sa 10 Dez 2016 - 23:56

"Die kommen mit uns! Gnarl ist ein ehrenhafter Kerl und mehr Truppen bedeuten bessere Polster bei einem Schlagabtausch. Er und seine Gnolle haben genug Ehrfurcht um sich zu beherrschen!", antwortete Haizgil und nahm einen Schluck aus dem Trinkbeutel den einer seiner Adjutanten bereits hilfsbereit ausstreckte. "Brechen wir somit jetzt auf oder warten wir noch auf jemanden?", fragte der Adjutant und Haizgil blickte zu Rivai und stellte eine Frage: "Seid ihr bereit mein Freund? Können wir mit unserer verrückten Aktion anfangen?"
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   So 11 Dez 2016 - 22:23

"Wenn ihr das sagt, dann sei es so! Ich hatte noch nicht die Gelegenheit Gnolle an meiner Seite zu haben, daher hab ich keine Erfahrung damit, wie sie sich so als Allierte schlagen!", entgegnete Rivai und schaute vom Wall hinunter auf die Gnolle, die sich ergeben hatten und durch das Tor geführt wurden. Zwei Zwerge wedelten Haizgil derweil frische Luft zu, während Alarik Haizgil gratulierend auf die Schulter klopfte.
"Einen ordentlichen Schlag hast du diese kichernden Mistviechern ausgeteilt. Die werden sich hüten uns auf der Heimreise nochmal anzugreifen!", prustete der Zwerg. Gleichzeitig bauten die Zwergenkrieger die Ballisten wieder ab und montierten sie zurück auf den Panzer, der bereits zum Tor gefahren wurde. Ein ganzes Dutzend Eisengolems und eine Kompanie der Jann unter Führung eines Jann-Amirs hatte sich bereits vor und hinter dem Panzer positioniert und machte sich bereit für den Aufbruch.
"Wenn ihr keine Freunde mehr habt, auf die wir warten müssten, können wir sofort aufbrechen! Mit welcher eurer zahlreichen verrückten Aktionen wollt ihr denn beginnen?", fragte der Erzmagier, während Adugas und Wan Heng bereits von der Mauer hinabstiegen.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Mi 14 Dez 2016 - 23:39

"Es ist alles ganz einfach! Unsere Truppen kehren zur Flotte zurück und ziehen weiter in den Süden um die Truppen an der Grenze zu den Tiermenschen zu unterstützen. Wir hingegen, dass heißt ihr, eure Erzmagier und ich samt der treuen Gefolgsschaft greifen in einem Scheinangriff Jakobs Festung an, wo seine Weltenwandererbrüder stationiert sind. Wir werden uns mit der feinsten und besten Magie schützen und die Ablenkung groß genug machen um Tessar zu schnappen und sicher zu verwahren. Mehrere gute Freunde, welche euch wohl bekannt sein dürften, haben inzwischen sicher Tessar gefunden. Hier sind die Koordinaten der Festung.", sprach Haizgil und reichte einen kleinen Pergamentfetzen an Rivai: "Da müssen wir hin und für die perfekte Ablenkung sorgen!".
Dann trat er an Eyna und Shilgaz heran: "Ihr beide geht mit der Truppe zur Flotte zurück. Keine Sorge, einer meiner Leibwächter wird euch begleiten und sich um euer wohl kümmern. Leider ist es unsicher ob wir uns jemals wieder sehen! Ich wünschte wir hätten andere Wege vor uns, welche eine sichere Zukunft zeigen würden, aber so ist es nun eben! Shilgaz, du wirst bitte ein guter Meister deiner Fetzge!". Dann folgte er Rivai und den anderen Magiern. Seine Adjutanten trotteten alle bis auf einen hinter ihm her. Der andere folgte nun Eyna Schritt für Schritt und wich nicht mehr von ihrer Seite.
"Alarik, kommst du oder kehrst du auch zu den Truppen zurück? Wir könnten eine gute Axt gebrauchen!", rief Haizgil ihm zu während er recht schnell mit den nächsten Schritten fortfahren wollte.
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BeitragThema: Re: 4.3. Sand so weit das Auge reicht   Do 15 Dez 2016 - 0:52

"Dann soll es so sein!", entgegnete Rivai und stieg schnellen Schrittes die Mauer hinab. Auf dem Empfangsplatz hatten sich bereits fast alle Erzmagier versammelt, doch würde nicht der gesamte Rat der Stadt mitgehen. Ragnik Eisenhand würde zurückbleiben und seinen Adamantit-Golem fertigstellen, sowie zusammen mit dem Schah der Jann die Verteidigung der Stadt übernehmen. Zudem hatte sich Wan Heng angeboten mit den Zwergen zur Armee im Süden dazuzustoßen, da er der Meinung war, dass die Südfront sicherlich Magieunterstützung gebrauchen könnte.
Alarik hatte bereits alle Adjutanten um sich geschart und machte sich reisefertig um die Truppen wieder mit der Armada zu verbinden, als er Haizgils Frage hörte.
"Verzeih mir alter Freund, aber die Truppen im Süden werden mich als Heerführer brauchen. Ich werde einige Minotauren für dich miterschlagen, darauf kannst du dich verlassen! Auf dass wir uns wiedersehen werden! Sende Jakob einen Gruß von mir, wenn du ihm in den Allerwertesten trittst! Und lass dich nicht einen Kopf kürzer machen!", antwortete Alarik und drückte Haizgil zum Abschied kräftig, da die Zukunft und ein Wiedersehen mehr als ungewiss waren.
Gnarl wurde in den Panzer verfrachtet, während seine Gnolle sich als Flankenschutz um den Panzer verteilten. Zwei Schüler von Ragnik Eisenhand begleiteten Alarik um sich um die Wartung der Golems zu kümmern.
"Wir verlassen uns auf euch, Wan Heng! Sorgt dafür dass der Süden dem Feind standhält!", forderte Adugas, während sich die Erzmagier im Halbkreis um Rivai stellten. Blaue Runen flogen bereits um den alten Erzmagier herum und der Boden unter ihren Füßen begann zu leuchten.
"Herr Leutnant, der Zauber ist bereit. Tretet mit euren Begleitern in den Kreis und die Reise wird beginnen!", erklärte Rivai, der die arkane Energie in seiner Hand hielt. "Es war mir ein Vergnügen euch kennenzulernen, Alarik Starkbier. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen!", verabschiedete sich Rivai Sharo, während er nur noch darauf wartete, dass Haizgil den Kreis betreten würde. Als Haizgil und seine Adjutanten und alle sonstigen Begleiter, die Haizgil folgen würden, den magischen Kreis betreten hatten, blitzten die Runen auf und von der Gruppe war keine Spur mehr zu sehen. Alarik stand eine Weile wie angewurzelt da und blickte auf die nun leere Stelle wo Haizgil und die Erzmagier gestanden hatten. Schließlich holte der Zwerg tief Luft und ließ zum Abmarsch blasen.
"Also los Leute, lasst uns aufbrechen!", rief Alarik und kletterte die Leiter zum Panzer hinauf, dessen Motor in diesem Moment wieder ansprang. Die Tore öffneten sich und die Blog-Starkbier-Armee zog mit frischen Verstärkungen in Form von Gnollen, Jann und Golems wieder aus der Wüstenstadt aus zurück an die Küste. Alarik konnte sich nicht entsinnen irgendwen oder etwas vergessen zu haben.

Einige Stunden nach dem Abzug der Armee war es in der Stadt deutlich stiller geworden, auch wenn die Stadt bei weitem nicht leer war. Verwirrt schritten Lorena und Tiuldara mit den wenigen Elfen ihrer Leibgarde durch die Stadt und trauten ihren Augen kaum.
"Wo sind denn alle? Wo sind die Magier hin? Die Stadt ist wie leergefegt???!"; fragte Lorena verwirrt und erschrocken zugleich. Tiuldara zog nur die Schultern hoch. Das Orakel war in diesem Moment völlig baff und bekam keine Worte mehr heraus. Vielleicht war das die Neue Welt, die sie in ihrer Vision gesehen hatte und sie hatten bloß nicht mitbekommen wie die Magier sie in die neue Welt gebracht hatten. "Die Wege der Göttin sind unergründlich!", stellte Lorena im Selbstgespräch fest.
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4.3. Sand so weit das Auge reicht
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