Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 5.3.Der Fisch stinkt

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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 1 Mai 2017 - 23:11

Im Inneren des Baumes begann auch Wigurz sich langsam an Numsgils Seite durch die Korridore zu schieben. Es ging tief in das Anwesen im Baum und schließlich hörten sie eine Frauen Stimme durch die Hallen schallen: "Was bringt ihr eure beiden Schüler mit zu mir? Noref und Morgenstern sollten nur durch euch meine Magie erlernen! Ihr ahnt gar nicht in welche Gefahr das uns bringt!?". "Sehr wohl, Shinsara!", antwortete eine Männerstimme worauf eine Welle arkane Macht zu spüren war: "Ich habe in all den Jahren das gefunden was ihr mit Schattenmagie in euren Gedanken verborgen hattet! Ihr wolltet euch hier einnisten und Menschen für eure kleine Revolution der Drachen zu gewinnen! Ich und meine beiden Schüler werden eure Intrige gegen diese Welt heute beende...". Das Plätschern von etwas Blut auf dem Boden war zu hören und die Frauenstimme ertönte kichernd erneut: "Haha! Ihr seid so naiv! Euer junger Schüler Morgenstern hat längst verstanden, dass wir eure Zukunft sein werden! Daran wird uns kein niedriger Magier, welcher es nicht einmal zu Ehren im magischen Turm geschafft hat hindern!". Man konnte den Magier stürzen hören und die Stimme des jungen Noref, wie er versuchte seinen Lehrmeister zu retten und von etwas gegen eine Wand geschleudert zu werden. "Damit wäre die kleine Gesprächsrunde wohl auch schon geschafft!", hörte man die weibliche Stimme von Shinsara, doch stockte diese plötzlich irritiert.
Morgenstern lag auf dem Boden und Numsgil stand auf ihm. Vor ihm stand eine Frau in schwarzer Schuppenrüstung am Ende des Saals auf einem Thron und ihr Zorn über dieses Erscheinen ließ sie die Lehne ihres Stuhls schlagartig zersplittern. "Ihr verdammter kleiner Goblin der Göttlichen! Ich hatte mich schon so auf diesen Tag gefr...". Ehe sie ausgesprochen hatte sprang ihr bereits Numsgil entgegen und mit einem flinken Schlag seiner Schwerter flog auch schon der Schulterpanzer am Schwertarm davon. Numsgils Augen flackerten vor Mordlust und eine Aura in der Gestalt eines Drachens strahlte aus ihm heraus. "Für meine Heimatwelt du dreckige Eidechse!", dröhnte es aus seinem Hals und beim nächsten Schlag zerschmetterte der Thron und die Frau wurde antwortlos fortgeschleudert. Die Schatten des Saals begannen sich zu sammeln und die Frau begann mehr und mehr zu wachsen. "Ich werde euch zeigen wo euer Platz ist, ihr dreck...", hatte sie kaum ausgesprochen als sie mit einem flinken Tritt in den Staub geschleudert wurde
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mi 3 Mai 2017 - 22:12

Numsgil war schneller verschwunden als Godrik und Kirdog hatten mithalten können. Der Zwerg hatte noch gar nicht wahrgenommen aus welchem Tür die Stimme gekommen war, da war Numsgil schon davon gesaust.
"Da vorne ist es!", rief Kirdog und nahm Godrik an die Hand, bevor er sich zu dem Raum teleportierte. Bevor die beiden jedoch den Raum betreten konnten wurde die Tür vor ihnen zugeschlagen.
"Soll das ein Witz sein? Als würde uns eine hölzerne Tür aufhalten!", lachte Godrik und schlug die Tür ein. Verdutzte blickte der Zwerg aber um sich, als der Raum hinter der Tür nun ein völlig anderer war als noch gerade eben. "Wo sind wir denn jetzt hier gelandet?, fragte Kirdog angesichts der Tatsache, dass sie sich in einem weiteren Gang befanden, der sich in zwei Richtungen scheinbar endlos erstreckte und ebenfalls auf beiden Seiten mit Türen überfüllt war.
"Vielleicht ist es die hier? Ich meine etwas gehört zu haben?", entgegnete Kirdog und öffnete eine Tür die einige Schritte in die eine Richtung des Ganges lag. Godrik und sein Abbild betraten zu ihrer Erleichterung einen geschlossenen Raum und keinen erneuten Gang. Verwundert waren sie dennoch angesichts der Einrichtung des Raumes. Wie ein Turm ragte der Raum in die Höhe und eine breite Treppe wandte sich wie eine Schlange an der Wand entlang. Noch verwunderlicher waren aber die abertausenden Spiegelartigen Gebilde die an den Wänden schwebten.
"Seltsamer Ort...und das ist alles in diesem kleinen Baum? Der Baum steckt ja voller Überraschungen!", bemerkte Kirdog und näherte sich einem der Spiegel um zu sehen ob es vielleicht etwas interessantes zu sehen gab.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mi 3 Mai 2017 - 23:12

So schnell sie konnte sprang sie durch eine der vielen Türen und Numsgil wie ein tollwütiger Hund hinterher. Numsgil hielt sich eine Hand an den Kopf. Er ahnte was in einem so großen Raum wie dem in den er gerade geraten war kommen würde: "Scheiße!", zischte es dem Goblin aus dem Mund als auch schon Shinsara beachtlich in die Höhe schoss und ihre wahre Gestalt sichtbar wurde: "Ihr seit lustig Numsgil Blog! So unberechenbar wie immer, hat mir doch keiner meiner Brüder und Schwestern eine Warnung deines Kommens gegeben!". "Ich hab bis vor wenigen Sekunden auch nicht gewusst was ich hier mache. Allerdings hat mir der vorherige Saal besser gefallen. Der war so klein und kuschelig!".
Ihr seht nur den Anfang! Ihr kennt uns Drachen! Wir kämpfen nach unseren Regeln! Keiner deiner Freunde wird dich in den Wirren des ewigen Baumes finden! Erst recht nicht in meiner Welt der Finsternis!", sprach Shinsara und der gesamte Saal wurde in tiefstes Schwarz gehüllt. Numsgil fluchte leise in sich hinein und festigte seinen Griff um seine beiden Klingen: "Die Klinge des Morgengrauens und die Klinge der Dämmerung! Wie ein Wandersmann der unnachgiebig der Sonne und dem Mond folgt, so folgt hier der Herrin Desna! Ihr Wille weihte diese Waffen ihrem Herold erster Wahl! Dem Wanderer der Desna. Zertrennt die Finsternis und lasst den Morgen grauen, lasst das Lebenslicht erlöschen in den Herzen deiner Feinde und geleite sie mit strahlendem Antlitz hin zu Pharasmas geheiligten Tod!". Mit den Worten des Goblins kam einseitig im Saal das Licht wieder und auf der anderen Seite verschwand das letzte Stück Sonnenschein. Im Gegensatz dazu verfinsterte sich die Klinge im Licht und die in der Finsternis strahlte scharf und blendend. Ein Sturm aus tiefster Schwärze und makelosem Weiß schoss auf den Drachen zu, gegen welchen sich eine schattenhafte Mauer vor Shinsara aufbaute und beim ersten Kontakt zersplitterte. Shinsara konzentrierte sich und sprang in Menschengestalt dem Geschoss aus dem Weg, doch Numsgil war verschwunden. Nur dank ihrer überlegenen Drachensinne entging sie im letzten Moment dem Hagel aus Angriffen. Es ging hin und her, während jeder versuchte den anderen zu übertrumpfen, doch dann geschah es: hinter Numsgil öffnete sich die Pforte zum Saal und Wigurz trat herein. "Das ist unmöglich! Du solltest mir erst in hunderten Jahren zur Verwahrung gebracht werden! Warum bist du hier!?", brüllte Shinsara, während Wigurz kurz nach der Türe stehen blieb: "Weil ich es für passend erachte. Außerdem habe ich Fragen und die werdet ihr mir beantworten! Numsgil?! Schlag sie windelweich!".
Shinsara war klar verängstigt, doch versuchte sie noch ihre Fassung zu wahren. "Es ist auswegslos! Ein Göttlicher bringt unser aller Feind in diese Hallen. Wir haben euch geholfen in jenem Krieg! Der Feind steht hinter euch!". "Ihr verleumdet meinen Freund und wollt euch aus der Verantwortung ziehen! Ich habe genug von euch Drachen gesehen!", stellte Numsgil fest und blickte kurz auf Wigurz und wieder auf Shinsara: "Ich kenne die Magie eurer Hallen nicht, aber wir Goblins haben manchmal einfach nur Glück!"
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Do 4 Mai 2017 - 23:09

"Beeindruckend! Scheint mir jemand hatte sehr viel Zeit gehabt all diese Portale zu erschaffen!"; lobte Kirdog den Architekten und pfiff anerkennend. "Portale?", fragte Godrik verwundert, doch wurde er sofort von seinem Unterbewusstsein zurecht gewiesen. "Also das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass das keine Spiegel sind! Die Frage ist doch bloß wohin sie führen!", entgegnete Kirdog und lief los die lange Treppe, die sich am Turm entlang wandte zu ersteigen. Beim Blick in die Portale hinein konnte der Zwerg und sein manifestiertes Ich einzigarige Orte erkennen, die sie noch nie zuvor gesehen hatten. Offensichtlich hatte sich der Erschaffer dieses Werkes selbst nicht jeden Ort merken können, daher war jedes Portal mit einem Abbild des Ortes versehen, zu dem es einen brachte.
"Schau dir das mal an! Wahnsinn! Da müssen wir hin!"; rief Kirdog und winkte Godirk zu sich. Beide Zwerge bekamen strahlende Augen, als sie sahen dass das Portal zu einer riesigen Schatzkammer führte, die mit Gold und Juwelen gefüllt war. Bevor Godrik etwas sagen konnte, hatte ihn Kirdog schon am Handgelenk gepackt und sprang mit ihm durch das Portal hindurch.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 8 Mai 2017 - 20:59

"Einer von euch hat meine Heimat vernichtet!", brüllte Numsgil Shinsara an: "Millionen von Wesen vernichtet aus Angst vor einem Göttlichen, welcher im Blickwinkel der Drachen zu mächtig geworden ist! Einfach nur aus Angst ich würde euch etwas tun! Ich war glücklich auf jener Welt und ihr dreckigen Echsen habt sie mir an diesem schicksalhaften Tag genommen und keiner der Göttlichen kam der Welt zur Hilfe! Selbst die Götter retteten niemanden! Keine einzige Seele wurde empfangen sondern egal ob schuldig oder unschuldig in die Abyss getrieben! Was war der Preis meiner damaligen Brüder?! Was hat der Rat der Drachen getan um die ebenbürtigen Götter zu kaufen?".
Shinsara musste nun laut lachen und wischte sich eine kleine Träne aus den Augen: "Wir haben ihn getötet! Ihr ward dabei und anschließend vernichteten wir alle Mächtigen, welche den Göttern und Drachen des Rates gefährlich werden konnten. Es war kein Platz mehr für die freien Weltenwanderer und Göttliche, welche ihren Wegen nicht anspruchslos folgten! Ihr ward einfach nur im Weg! Es freut mich das ihr hier seid, Goblin! Der Rat der Drachen wird mich preisen für euren Kopf und dann fehlen nur noch Tessar, Jakob und Marandir! Den Rest werden die niederen Drachen in alle Winde zerstreuen und dann haben wir endlich Irathar als neue Heimat in der Welt der Sterblichen! Dann werden Götter und Drachen wieder so herrschen wie in alten Zeiten!".
Shinsara blickte nun noch einmal auf Wigurz und schüttelte nur kurz den Kopf: "Was dich Ratte angeht: ich weiß wirklich nicht was es mit dir auf sich hat. Ich erinnere mich an jemanden mit deiner Aura, aber am Ende haben wir alle ihn überwunden! Selbst Marandir war dabei als dein Körper zu Asche verbrannt und die freien Weltenwanderer in Panik mit Jakob Wehner verschwanden.". "Es tut mir Leid euch hier enttäuschen zu müssen!", sprach Wigurz und räusperte sich: "Ich bin erst seit wenigen Stunden wieder eins, aber ich habe keine Erinnerungen an ein früheres Leben oder eine andere solche Sache, doch ihr selbst oder eure billige Kopie trennte mich von meinem Innersten. Nun ist es jedoch genug! Wir diskutieren bereits zu lange und ich muss euch für eure Informationen danken! Ich schätze euer Zögling wird auch nur seine Aufgaben erfüllen und hat sich seinen Platz bei den Dienern der Götter bereits gekauft! Damit seid ihr fehl am Platz!". Shinsara wurde so bleich wie ein Schattendrache werden konnte und stotterte: "Der...d-d-d-er....freie... W-w-w-and-d-d-er...". Wigurz fiel ihr ins Wort: "Stirb, Echse!". Shinsara fauchte auf und ein Strahl aus schwarzen Schatten schoss auf Wigurz zu und Numsgils weiße Klinge zerriss den Atem wie ein Feuer einen Wattebausch verschlingt. Rasend schnell trieben ihn seine manifestierten Schwingen auf Shinsara zu doch vermochte er nicht ihren Panzer zu durchdringen. Die Klingen glitten ab und Numsgil schlitterte hilflos über den Boden. Shinsara wollte ihn eben zwischen ihren Kiefern zermahlen als ihr mit voller Wucht der Fuß eines Nachtmahrs ins Gesicht schlug und im Bruchteil einer Sekunde ein wuchtiger Schlag einen ihrer Flügel abtrennte.
Nana und Nimrod hatten in letzter Sekunde Numsgil gerettet.
"Numsgil? Bist das du?", rief Brevors Klinge aus und Numsgil sprang auf seine Beine: "Baby? Das echte Baby?". "Yau, Kumpel, genau die Klinge ist zurück bei seinem Lieblingsherold!", rief die Klinge zurück und erschien wie aus dem nichts in Numsgils Hand. Numsgil begann wirr zu kichern und unheimliche Blutlust erfüllte seine Augen. Seine Stimme wurde schriller und manischer und schließlich erklang ein uralter gefürchteter Satz in diesem viel zu großen Saal: "Baby! WACHSE!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Di 9 Mai 2017 - 17:42

Kirdog und Godrik verschwanden in dem schwebenden Portal an der Turmwand und wurden durch einen wilden magischen Strudel geschleudert. Godrik staunte nicht schlecht, als sie wieder auf der materiellen Ebene angekommen waren. Der Architektur zu urteilen nach hatten sowohl Godrik als auch sein manifestiertes Ich schwören können, dass sie sich in Tian befanden. Überdies sah es aus als hätten sie das Anwesen von jemandem mit sehr viel Geld betreten, da der Stil und die Art der Einrichtung etwas majestätisches ausstrahlten. Godrik fühlte sich stark an den Kaiserpalast in Tian erinnert. Ein großer Unterschied zu diesem zeigte sich aber bei einem Blick aus dem Gebäude, in dem sie sich befanden: Sie waren tief unter dem Meeresspiegel auf dem Meeresgrund und riesige Fische, von denen Godrik noch nie gehört hatte schwommen an dem Unterseepalast vorbei.
"Faszinierend! Da stellen sich mir nur ein paar Fragen: Wo sind wir hier? Wo ist das ganze Gold? Und was wollte Shinsara hier, dass sie sogar ein Portal hier her hat?", fragten sich Godrik und Kirdog gleichzeitig.
Lange Zeit hatten die beiden Zwerge nicht nachzudenken, als sich auch schon eine Türe öffnete und sechs schwer bewaffnete Meervolkwachen auf sie zuschlängelten. Mitten unter ihnen lief ein grün und blau gekleideter Mann mit blutroten Haaren und goldenen Augen wie Godrik bei näherem Hinsehen bemerkte. Als hätte man sie schon erwartet, stellte sich der seltsame Mann gar nicht erst vor, sondern begann sofort ihnen eine Gardinenpredigt zu erteilen.
"Endlich sendet Shinsara einmal wieder Arbeitskräfte zu uns. Wir haben sicherlich schon die letzten drei Jahre darum gebeten und immer wieder Entschuldigungen gehört. Immerhin schickt sie jetzt einmal ein paar Zwerge, die können wenigstens fleißig arbeiten! An die Arbeit mit euch!", befahl der Mann und schnippte kurz. Während er mit zwei Wachen wieder hinter einer anderen Tür verschwand, wurden Kirdog und Godrik zu einer riesigen Schatzkammer geschafft, in der schon einige Halblinge, Menschen, Zwerge und Elfen damit beschäftigt waren Waffen und Goldbarren zu polieren.
"Seltsame Methoden die es hier gibt?! Wir wollten doch sicher sowieso gerade gehen, denkst du nicht auch?", fragte Godrik sein innerstes Ich. Kirdog hatte seinen Blick dagegen auf einen Speer fokussiert, der gerade von einem kleinen Halbling von Staub und Spinnweben gereinigt wurde. Godrik traf es wie ein Blitz. Der Speer kam ihm verdächtig bekannt vor, geradewegs so als wäre er durch diesen Speer vor langer Zeit, also in ferner Zukunft, beinahe von einem Hobgoblinkönig getötet worden.


Zuletzt von Godrik am Mi 12 Jul 2017 - 17:47 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Di 9 Mai 2017 - 21:49

Numsgil war in der Form des Totemdrachen nun vollkommen verschwunden und lediglich ein Pfad aus entbrannter Luft zeichnete noch seine Bewegungen ab. Shinsara kreischte noch bevor sie, der Schattendrache in die Wand schmetterte und sogar Steine aus der Marmordecke fielen. "Halt! Halt! Halt!", hörte man sie immer wieder rufen doch Numsgil schmetterte sie schlag für schlag weiter in die Gemäuer der tausend Hallen. Das Krachen von platzenden Drachenschuppen und Brechen von massiven Knochen erfüllte den Raum während Unmengen von schwarzem Drachenblut über den Boden flossen.
"Halte nochmal kurz inne!", sprach Wigurz und Numsgil wurde wieder sichtbar. Seine Augen glühten förmlich und schwarzes Blut klebte an seinem kompletten Körper. Auch Baby war in dem ganzen Blut kaum noch zu erkennen. Shinsara fiel vornüber und Numsgil sprang dem kaum noch Lebenszeichen gebenden Körper aus dem Weg. "Shinsara,", sprach Wigurz: "was ist dieser Ort hier wirklich? Wo sind wir hier?". Zaghaft hob sie ihren geschundenen Kopf und blickte ihn aus ihrem übriggebliebenen Auge an: "Dies ist ein heiliger Ort der Drachen. Kein Sterblicher kommt hier her ohne unseren Willen. Zu Schade ich hatte heute Besuch erwartet.". Shinsara begann laut zu lachen: "Es ist beinahe ironisch. Ich bin zehntausende Jahre alt und nun kommt eine Ameise und und glaubt ein so verehrungswürdiges Wesen wie mich abschlachten zu dürfen. Wahrlich eine weise Tat, wenn man so mächtig geworden ist. In Wirklichkeit fürchtet ihr uns Drachen. Ihr stuhlt euch ein beim reinen Gedanken an unsere Macht und habt ihr einen von uns übertroffen, so schlachtet ihr uns wie wildes Vieh. Doch ihr seid zu jung um es zu sehen! Den höheren Willen und den großen Sinn! Ihr seht nur mein Blut als den Zoll für Frieden! Irathar hat uns einst verehrt! Ihr und die verdammten Göttlichen habt es uns genommen und wir werden es zurückkaufen mit Gold, Blut und urtümlicher Macht! Vollendet es und beweist euer niedriges Wesen.". Numsgil blickte die im Raum stehenden Anwesenden an und lachte noch schriller und manischer als zuvor. Dann endete das Lachen abrupt und er blickte Shinsara tief in das Auge: "Macht euch keine Sorgen! Ihr habt mir die Augen geöffnet, Wurm! Ich werde die Verräter im Olymp und die Echsen von ihren heiligen Hainen niederschlagen! Baby, zerreiß ihre Seele!". Dann schlug Numsgil seine Klinge auf Shinsaras Kopf nieder, doch ihre Gestalt wurde in tausende Fetzen aus Schatten zerrissen und ihre menschliche Gestalt versuchte sich durch eine Tür zu flüchten. Ein dumpfer Knall war zu hören und Shinsara fiel zu Boden. Ein leicht schimmerndes Energiefeld versperrte ihr den Weg und Wigurz grinzte breit über beide Ohren. Nur den Bruchteil einer Sekunde später spaltete Baby den Menschen den Shinsara in diesem Moment darstellte. Im Moment ihres Todes verwandelte sie sich zurück in ihre Drachenform und Numsgil landete geschickt auf ihrem leblosen Körper.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   So 14 Mai 2017 - 22:52

"Es ist also wahr! Du bist noch immer mit der Klinge im Bunde!", sprach Nimrod ehrfürchtig und verneigte sich leicht vor Numsgil: "Gorum schickt uns zu euch um euch um die Position als höchster Herold, Avatar des Gorums, zu bitten. Er wünscht sich nichts sehnlicher als euch wieder sein eigen zu nennen!". "Wieder ein Göttlicher? Niemals!", erwiderte Numsgil und putzte das auf die Größe eines Dolches geschrumpfte Baby mit einem Tuch: "Feines Schwert! Schön dich wieder zu haben!". Nimrod trat etwas näher: "Es ist wichtig! Du erinnerst dich hoffentlich noch daran, dass Gorum den Olymp nach deinem Streit mit den anderen Göttern verlassen hat!?". Numsgil musterte Nimrod und Nana und antwortete sodann: "Nein, dass war mir nicht bekannt! Was tut es zur Sache? Davon werden meine Familien auch nicht wieder heil. Ich konnte mehr retten als ich nicht so wichtig war!".
Nun erhob Nana das Wort: "Geehrter Numsgil Blog, ich bin hier im Auftrag Gorums, aber ich habe auch eine eigene Botschaft für euch! Mein Lehrmeister und euer Schüler Brevor von Aldori wurde von den Göttlichen ermordet. Er hat mich gerettet, aber es mit seinem eigenen Blut bezahlt.".
"Es tut mir Leid für ihn, wenn er sich so frei opfert. Habt ihr in einem Kampf geschlafen?", erwiderte Numsgil ungnädig und putzte sich den Staub und das Blut von seiner Kleidung. Nana liefen mehrere Tränen über das Gesicht und brachte sich endlich dazu ihre Erlebnisse zu schildern: "Euer Schüler wurde von keinem geringeren getötet als Yurin. Ich habe es mit eigenen Ohren gehört, wie Rockas und Yurin ihren Handel bestätigt haben!". Numsgil blickte Nana verunsichert an: "Ihr wollt mir wohl sagen die Göttlichen haben wieder eine Welt verkauft!?!". "So wie es sich anhört: ja! Woher wisst ihr das?", sprach Nana und Numsgil sprach mit bedeckter Stimme: "Meine letzte Heimat haben sie auch verkauft! Danach reinigen sie die Welten und versklaven alle. Sie versuchten es zumindest! Ich habe den Wächterdrachen im Zweikampf besiegt, doch seine mächtige Magie verzerrte den gesamten Planeten in letzter Sekunde!". Wigurz schloss sich nun dem Gespräch an: "Dann ändert sich nun unsere Strategie!", doch Numsgil unterbrach ihn sofort wieder: "Nein, ändert sich nicht! Wir brauchen nur eine Waffe die Götter verletzen kann! Es gibt nur zwei Leute, welche so etwas besitzen oder herstellen können. Marandir und Jakob. Und beide eventuell bereits tot!" "Wir müssen doch nicht gleich den Olymp stürmen!?", korrigierte Wigurz und Numsgil setzte erneut dagegen: "Vor kurzem wollte ich noch die Götter um Unterstützung bitten, aber jetzt will ich nur noch diesen nutzlosen Palast über den Wolken aufräumen. Sie verkaufen Welten wie Holzlatten oder Rattenscheiße! Ich werde erst ihre Herolde vernichten und dann den Olymp mit ihrem eigenen Blut fluten!". Wigurz schüttelte kurz seinen Kopf und nickte einmal kurz: "Jakob ist vermutlich tot, Marandir eingekerkert und es bleibt sein alter Turm in dessen Tiefen die Klinge von Shar Ji're noch irgendwo sein muss! Wir haben also gute Chancen!". "Wie schnell kannst du reisen?", fragte Numsgil kurz: "Wie schnell?". "Keine Ahnung! Was willst du denn?", fragte Wigurz verwirrt und Numsgil antwortete mit belegter Stimme: "Ich muss mich auf unseren Konflikt vorbereiten! Schnapp dir die Zwerge und finde diese verfluchte Waffe! Wir sehen uns nach den Prüfungen vor dem Olymp!" "Gerne! Ich werd dich nicht enttäuschen!", versprach Wigurz und Numsgil fügte hinzu: "Sammel die Reste der freien Weltenwanderer und bereite sie auf den bevorstehenden Krieg vor! Nutze die 1000 Jahre gut!" "Mach dir keine Sorgen! Schau lieber nach deinen Schützlingen! Wir packen das!"
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Di 16 Mai 2017 - 18:04

"Na das stinkt hier doch zum Himmel!"; entfuhr es Kirdog, worauf sich die Meervolkwachen verwirrt umsahen. Die Arbeiter stellten alle abrupt die Arbeit ein und schauten überrascht Kirdog und Godrik an. Einige der Gefangenen zeigten erstaunt auf die zwei Zwerge, während der kleine Halbling den Speer wegwarf und wie wild anfing mit den Händen zu fuchteln. "Er will uns etwas sagen, glaube ich?", vermutete Kirdog, als Godrik ihn zur Seite schubste. Gerade noch rechtzeitig, da schon die Hellebarde der Wache niedersauste. "Schneide ihm die Zunge raus, bevor der Zwerg noch anfängt zu singen!", rief einer der Meervolkwächter dem anderen zu, der soeben einen Dolch zückte. Godrik verstand noch nicht so ganz was es damit auf sich hatte, doch hatte er zumindest jetzt eine Vermutung warum die Gefangenen so still waren. Offensichtlich hatte Shinsara den Gefangenen immer zuerst die Zunge herausgeschnitten bevor sie sie hierher geschickt hatte. Und Gesang hatten sie hier wohl auch nicht gerne. Während Godrik dem Meermann auswich, versuchten seine Gedanken einen Sinn dahinter zu sehen, weshalb Shinsara Sänger gefangen nehmen und zum Schweigen bringen sollte. Als er sich aber daran erinnerte wie Janus' Gesang damals Muragmar bezirzt hatte, traf es Godrik wie ein Blitz.
"Jetzt schlägt es aber dreizehn!", rief der Zwerg und sofort manifestierte sich der Psihammer in seiner Hand. Mit lautem Klatschen donnerte der Meermann samt seiner Hellebarde und dem Dolch noch in der Hand gegen die Wand des Wasserpalastes, sodass die anderen Wachen verängstigt davonschlängelten.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Di 16 Mai 2017 - 23:30

"Tötet den Halbling Goldmann! Ihr habt eure stille Chance vertan!", befahl ein Offizier des Meervolks, welcher die Lage beobachtet hatte: "Shinsara hätte euch lieber verschlingen sollen!". Er spannte seinen Bogen und zielte auf den Halbling.

Zur selben Zeit sprang Numsgil auf Nimrod auf und verabschiedete sich in Richtung Gorums Gottesfestung. Wigurz blickte sich nun um und ging zurück in die Halle wo Morgenstern, Noref und ihr Meister lagen. "Morgenstern, du Pfeife! Das hätte ich nicht von dir erwartet, aber du wirst ein guter Junge sein. Ein Wächter diesen Hains und Hüter von Shinsaras Schatten! Lass mich dir helfen!", sprach Wigurz und erhob seine Hände. Sogleich begannen sich die Schatten im Raum zu einem riesigen Eidolon zu formen, welches Shinsara verblüffend ähnlich sah, aber von der Laune abhängig in verschiedenen Farben erstrahlte. "Jetzt noch an den jungen Mann binden und alles ist fertig!", murmelte Wigurz zu sich selbst und zeichnete einen komplexen Runenteppich auf Morgenstern, bevor er seine Hand auf dessen Kopf legte: "Du brauchst noch passende Gedanken und eine gesunde Argwohn gegen Marandir und dergleichen! Wir wollen schließlich den Einstieg zu dem was wir nun sind schaffen!". Es dauerte fast eine ganze Stunde bis Wigurz zufrieden von Morgenstern aufstand. Er hatte Morgenstern zu dem gemacht, den er schon immer gekannt hatte. Das Gleiche machte er nun mit Noref und gab ihm den Drang mit seinen Künsten den Magiern beizutreten, aber im Gegensatz zu Morgenstern ließ er ihm die Erinnerungen an den heutigen Tag und erzwang damit den schicksalhaften Tag im Rat von Keresgarth. Wigurz zeichnete eine kleine Rune des Sendens auf Norefs Körper und nur einen Moment später fiel er vornüber auf den Hof des Magierturms. Ein junger Wächter des Magierturms fand ihn dort und rettete den Verletzten in das Innere. Mehrere Heiler und Kräuterkundler behandelten die schweren Wunden von Noref und er kam durch. Sein Retter war kein anderer als Tessar zu seinen Wächterzeiten.
Im Inneren des Baumes kehrte Wigurz nun in die Eingangshalle zurück und wartete auf die Zwerge, denn nun blieb es nur noch die tausenden Wege zu vernichten und lediglich die übrigen Räume ohne Portal am Stück zu lassen, sodass kein Drache jemals von dieser Sache erfahren sollte. Schließlich würden die Drachen auf andere Pfade gezwungen werden. Wigurz trug nun das schwarze Schattengewand von Norefs Meister unter seiner roten Robe und starrte in die nie endenden Pfade des Saales: "Es wird Zeit aufzuräumen!".
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 22 Mai 2017 - 18:41

Bevor der Pfeil abgefeuert worden war, waren Bogen und Meermann bereits von einer Psiklinge durchtrennt worden. Kirdog erschien wie aus dem Nichts neben ihm und warf einen Blick um die Ecke. "Wir bekommen Gesellschaft! Sieht so aus als haben sich die Angsthasen schon wieder erholt!"; rief Kirdog dem Zwerg zu. Godrik war derweil damit beschäftigt die Ketten der gefangenen Barden zu sprengen. Godrik hatte schon so eine Vermutung wer der Halbling namens Goldmann wohl sein musste. "Hier mein Freund, nimm den hier! Der sollte dabei helfen, dass du wieder sprechen kannst!", erklärte Godrik und reichte dem Halbling den verstaubten Speer, von dem er wusste, dass er Wunden und Alterung durch den Entzug von Lebenskraft bei Feinden aufhob. Godrik hatte es schließlich selbst am eigenen Leib erfahren.
Viel Zeit hatte der Halbling aber nicht um seine Stimme zurückzubekommen, als auch schon ein junger Mann mit silbernem Speer und zwei Dutzend Meermänner in der Tür standen. "Tötet die Eindringlinge, die denken sie könnten sich an Ao Guangs Eigentum bereichern! ", befahl der junge Mann mit dem Speer. Viele der verstummten Barden rannten hastig in die entgegengesetzte Richtung, tiefer in die Schatzkammer hinein, so schnell es die Fesseln an den Beinen ermöglichten.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 22 Mai 2017 - 20:56

Es donnerte und krachte als eine Säule nach der anderen in sich implodierte und die Hallen der tausend Pfade einstürzten. Mit einer kleinen Handbewegung wurden ganze Säle eingerissen und dutzende Portale aus den Angeln gehoben. Wigurz ließ dennoch etwa hundert Kammern ganz, wobei er bis auf das Portal in dem die Zwerge steckten alle vernichtet hatte. Ein guter Baumeister bräuchte Jahrhunderte um das gewaltige Bollwerk der Drachen wiederherzustellen, doch ein Meister der arkanen Künste bräuchte wohl nur wenige Jahre.
Er setzte sich nun nach seinem destruktiven Werk auf einen Steinbrocken und blickte in die Tiefe der Hallen. Gedanken füllten seinen Kopf und er wunderte sich über diese Unmengen von arkaner Macht, welche er nun anzapfen konnte. Seine Erinnerungen reichten nicht weiter als zu seiner Geburt als kleiner Waldgoblin oder die Geburt seines Eidolon Pyrax, doch fühlte er weit mehr in den Tiefen seiner Gedanken. Er nahm zwei seiner Finger und berührte mit ihnen den Boden. Einen Lichtblitz später fand er sich rücklings auf dem Boden der Hallen. Sein Kopf schmerzte etwas und es schien als hätte Irathar selbst die eigene Geschichte in seinen Kopf gehämmert. Doch in dieser Geschichte taucht nur er ohne Eltern auf. Waldgoblins fanden einen Waldgoblinwaisen, der sich hilflos, verwahrlost und abgemagert durch den Wald zog. Sie brachten ihn zum Orakel des Waldes Shinsara, welches in ihrem Unwissen das Kind und seine innewohnende Macht trennte. Durch die immer wiederkehrenden Besuche alterte er nur unmerklich und wurde durch die Jahrtausende immer wieder zum Schrein gebracht um ihn zu segnen und mit jedem Segen wurde neu erwachte Arkana und seine Erinnerungen aus seinem Körper gerissen. Shinsara hatte sich so über Jahrtausende genährt und im Geheimnis vor den Drachen ihre eigene Macht unglaublich ausgeweitet. Irathar wusste jedoch nicht woher er kam. Es war nur sicher, dass er nicht von dieser Welt stammte.
Wigurz richtete sich auf und dachte noch etwas über sein Leben bis zu diesem Zeitpunkt nach. Seit Shinsaras Abwesenheit hatte er angefangen zu altern und schließlich half ihm seine erwachende arkane Macht den Posten als Weiser des Waldgoblinhofes zu erlangen. Es patschte mehrfach als Wigurz sich seine Hand gegen den Kopf schlug, als ob es nichts eindeutigeres in seinem bisherigen Leben gegeben hatte.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 5 Jun 2017 - 23:56

Während Kirdog den Meermännern und dem Mann in den Weg sprang, schaute Godrik nach, dass die Barden sicher waren. Er überlegte bereits wie er sie wohl sicher zurück nach Narwesa bringen konnte, als Godriks manifestiertes Unterbewusstsein ihn warnte. Gerade noch rechtzeitig fuhr Godrik mit dem Psihammer herum und wehrte den Speerstoß ab, der ihn fast aufgespießt hätte. Der junge Mann mit dem Silberspeer hatte Kirdog erstaunlich schnell passiert und sich Godirk gestellt.
"Wer hat euch geschickt die Barden zu holen? Ach es ich kann es mir schon denken!", fragte der Mann und schickte Godrik mit einem Schlag mit dem Speer in die Luft. Godrik war begeistert: Er hatte schon lange keine derartige Herausforderung mehr gehabt! Mithilfe seines Psihammers wehrte Godrik einen Speerstoß nach dem anderen ab, bis die beiden Kontrahenten wieder landeten.
"Endstation!"; riefen Godrik und Kirdog gleichzeitig, als Zwerg und manifestiertes Unterbewusstsein gemeinsam im selben Moment einen Angriffssprung auf den jungen Mann unternahmen. Ein lauter Donner war durch den Palast zu hören, der kräftig durchgeschüttelt wurde. Die Meervolkwachen wurden von der Wucht des Doppelschlages regelrecht zu Boden geschleudert. Godrik und Kirdog waren jedoch beide verdutzt, als sie sahen dass keine Spur von dem Mann war.
"Achtung!", rief Kirdog und schubste Godrik aus dem Weg, als an die Stelle wo die beiden gestanden hatten auch schon eine mächtige Blitzkugel niederfuhr. Viel Zeit blieb dem Zwerg nicht zum Verschnaufen da der Mann schon landete und Godrik mit dem Speer bedrängte.
"Gesteht! Jakob Wehner hat euch geschickt! Es wird mir also erst recht ein Vergnügen sein euch zu Asche zu verarbeiten!", rief der junge Mann aus und mit einem geschickten Schlag mit dem Speer schlug er Godrik an die Wand. Noch während Godrik überlegte wer das nur sein konnte, öffnete der Unbekannte seinen Mund und äußerst scharfe Zähne zeigten sich, die in dieser Form keinem Menschen gehörten. Godrik schaute verwundert, als mehrere Blitzkugeln aus dem Mund des Menschen heraus auf ihn zu schossen.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Fr 16 Jun 2017 - 0:22

Goldmann versuchte nun frei von Fesseln die zwischen die Gefangenen preschenden Meermänner aufzuhalten. Er war kein Meister des Kampfes, aber der Speer selbst war ungemein einfach zu führen und so trennte er mit einem glücklichen Schlag die Waffenhand eines Angreifers ab. Es knisterte als die Macht des Speeres die Wunden und Schändungen der Gefangenschaft heilte und der Halbling wieder mit alter Kraft auf seinen Beinen stand.
"Schweigt!", rief er aus und die gesamte Schatzkammer wurde geräuschlos. Egal wie wuchtig die Schläge fielen, es war einfach nur still.
Nur den Bruchteil einer Sekunde später versagte die Magie der Drachen in der gesamten Kammer und die Meermänner versuchten ihr Bestes den Halbling zu stoppen. Selbst der Drachenatem verpuffte im Nichts und die Drachen starrten gebannt auf den Halbling. Man sah sie sichtbar um die Kontrolle ihrer Körper zu kämpfen, doch konnten sie sich kaum noch bewegen. Mit der Bewegung einer Hand des Halblings zerriss es einen Meermann, welcher sich rücksichtslos gegen ihn geworfen hatte und seine Stimme begleitet von einer Godrik wohl bekannten Melodie breitete sich im Raum aus.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 26 Jun 2017 - 1:36

"Nichts wie weg hier!", rief Godrik und packte Goldmann am Arm und zog ihn hinter sich her, während er zum Portal eilte. Kirdog und die anderen Barden ließen nicht lange warten und eilten dem Zwerg hinterher, vorbei an dem Drachen, dem die Magie nicht mehr gehorchte, obwohl sie Godriks Ruf nicht gehört hatten. Zwar folgten Godrik nicht alle Barden, doch zumindest der Großteil der Gruppe. Godrik und Kirdog schlugen jeden Meermann aus dem Weg, der versuchte sie aufzuhalten. Godrik winkte alle herbei und zeigte auf das noch geöffnete Portal. Voller Freude über ihre Rettung sprang ein Barde nach dem anderen durch das Portal in die Baumwohnung in Narwesa, wo sie von Wigurz schon empfangen wurden. Goldmann verließ gerade den Drachenpalast, als Godrik sah, dass sich die Meervolkwachen wieder herantrauten.
"Nichts wie weg!", entgegnete Godrik zu Kirdog, da sie nun die letzten waren, die noch hier standen. Godrik sprang durch das Portal, doch als Kirdog hinterher wollte, sprang Godriks manifestiertes Unterbewusstsein gegen die Palastwand anstatt durch das Portal. Godrik, der wieder in Narwesa stand drehte sich verwirrt um. "Wer hat das Portal geschlossen?", fragte er überrascht.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Di 27 Jun 2017 - 22:57

"Keine Ahnung!", erwiderte Wigurz und mehrere Runenkreise blitzten auf. Er war nun unglaublich schnell mit seiner Runenmagie. Es war jenseits von allem was er noch vor dem Wiedersehen mit Godrik in der Astralebene beherrscht hatte. "Godrik! Du ziehst Kirdog sofort hindurch!", befahl er Godrik und kaum eine Sekunde später war ein neues Portal direkt vor Kirdog erschienen: "Schnapp ihn dir! Tu es!".
Wigurz hielt das Portal nur mit einer Hand offen, während eine unglaubliche Zahl an Runen blitzschnell um seine andere Hand flackerte.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Sa 8 Jul 2017 - 13:40

"Nicht gleich alle auf einmal!", entgegnete Kirdog, als er mit dem Rücken zur Wand stand und die Meervolkwachen im Halbkreis um ihn standen und so jeglichen Fluchtweg absperrten. Die Wachen öffneten für einen Augenblick ihren Kreis, sodass der junge Mann mit dem Silberspeer hindurchlaufen konnte. "Wer auch immer du bist - so einfach werde ich dich nicht entkommen lassen. Ihr Zwerge habt die Barden befreit - da werd ich meinen Vater nicht mit leeren Händen begrüßen, wenn er zurückkommt und sich wundert wo die verdammten Sänger hin sind! Dein Kopf wird sich gut auf dem Balkon machen!",  drohte der Mann und griff Kirdog mit dem Speer an. Kirdog sprang ihm entgegen, bevor sie sich jedoch trafen, teleportierte sich Kirdog ein kurzes Stück hinter die Meervolkwachen, sodass der Mann ins Leere sprang.
"Ich habe genug gesehen!", tönte plötzlich eine Erfurcht gebietende Stimme durch den Palast und sowohl der Mann als auch die Wachen zuckten zusammen. Kirdog schaute verwirrt, als er im nächsten Moment von arkaner Magie ergriffen wurde und an die Wand gepresst wurde. Kirdog fragte sich was nun kommen würde, als er sah dass die Meervolkwachen sich fast zu Boden warfen und selbst der junge Drachenmann niederkniete. "Interessanter Eindringling! So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen!", bemerkte die mächtige Stimme. Kirdog stockte der Atem, als das Lebewesen dem die Stimme gehörte den Palast betrat. Ein gigantischer imperialer Drache mit golden schimmernden Schuppen flog durch die Palasttüren hinein und schaute sich Kirdog mit seinen golden glühenden Augen genaustens an. Godriks manifestiertes Unterbewusstsein versuchte sich aus dem arkanen Gefängnis zu befreien, doch war der Zauber zu mächtig.
"Wer hat dich geschickt kleiner Zwerg? Wer war so töricht und hat gedacht er könnte sich mit Ao Guang anlegen? Sag es mir und vielleicht bin ich gnädig und schenke dir einen schnellen Tod!" Kaum hatte der Drachenfürst Ao Guang ausgesprochen, als sich plötzlich ein Portal vor Kirdog öffnete, dass selbst den mächtigen Zauber des Drachens unterbrach und Godriks Hand Kirdog an der Schulter packte und vor den Augen des Drachens hindurchzog, bevor das Portal so schnell wieder geschlossen wurde, wie es erschienen war.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   So 9 Jul 2017 - 22:30

"Wer ist das!?", rief eine der Meervolkwachen auf und blickte verwirrt auf die kleine Gestalt, welche nun an Kirdogs Stelle stand. "Ihr seid an allem hier beteiligt!", sprach Wigurz und zwei seiner Finger berührten den Boden: "Eure Welt plappert ohne Unterlass. Ihr Drachen seid jedoch nicht von hier und habt euch hier eingenistet und hortet Barden, eine kleine Gruppe Zaubereiversierter, welche fernab von heiliger, profaner oder arkaner Macht existieren. Eure tiefste Angst wie ich annehme, da sie nicht euren Regeln folgt. Was muss ich euch antun? Was muss ich euch antun um eure Finger von Welten zu lassen, welche schon lange aus eurem Griff sind?".
Einer der Meermänner nickte den anderen Meermännern zu und zeitgleich sprangen sie mit gestreckten Waffen auf ihn zu. Eine leichte Druckwelle ging durch den Raum und lediglich eine kleine Staubwolke blieb von der ehemaligen Existenz der Angreifer zurück. Der Meermann der den verdeckten Befehl gegeben hatte starrte geschockt auf die kleine Gestalt und dann auf Ao Guan und seinen Drachenjünger, doch es war Wigurz der zuerst sprach: "Keiner meiner Freunde kann mich nun sehen und eure Welt hat mir viele Erinnerungen zurück gegeben. Ich hatte ganz vergessen, dass hier eine große Schlacht stattgefunden hatte und diese Welt erzählt ich war siegreich. Leider ist der Dreck aus halbwegs intelligenten Echsen und ihren Bücklingen wieder zurück auf diese Welt gekrochen. Ao Guan, falls ich mich richtig erinnere, ihr seid damals als einer der ersten geflohen und leider waren meine Getreuen nicht in der Lage euch aufzuspüren. Wie bereits gesagt: Niemand meiner Freunde kann mich hier sehen! Ich kann also so kämpfen, wie ich es komfortabel gewohnt bin. Zeit endlich den goldenen Bettvorleger zu basteln, von dem ich immer geträumt habe!".
Der Meermann drohte den Verstand zu verlieren. Der kleine Goblin strahle eine solche Bedrohung aus, dass er vor Angst kaum atmen konnte. Er spürte, dass selbst der imperiale Drache in dieser Präsenz schwer atmete. Ein Gefühl, welchem nur der Drachenmeister aus den Legenden Rockas gleichkommen durfte. Wie in einen Abfluss schien die gesamte arkane Macht in der Umgebung zu Wigurz zu fließen und mit jeder Sekunde fiel den umstehenden das Atmen schwerer.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mi 12 Jul 2017 - 17:45

"Ich kann mich an keine Schlacht erinnern, in der kleine Wichte beteiligt gewesen wären! Geschweige denn, dass ich davor fliehen würde!"; sprach der Drachenfürst, während seine golden schimmernden Schuppen von einer goldenen Rüstung überzogen wurden. "Für gewöhnlich rennt deinesgleichen schon davon wenn sie mich nur sehen!", entgegnete Ao Guang und studierte Wigurz' Erscheinung. Der Drache erhob sich wieder in die Luft, sodass er Abstand zu Wigurz hatte und hüllte den Winzling ohne unnötige Vorwarnungen in ein Inferno aus Odemflammen.

Während die Meervolksoldaten sich abwandten und unter der unerträglichen Hitze ächtzten, schaute Ao Guangs Sohn zufrieden in die Flammen, in Erwartung von dem unverschämten Eindringling nur noch Asche vorzufinden. Weder der Drachenfürst noch seine Untergebenen konnten sich erklären woher ein Sterblicher den Mut haben sollte einem Drachen derart unverfroren entgegenzutreten.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Do 13 Jul 2017 - 0:01

"Ich sehe! Dies ist also dein Sohn! Er hat für einen kurzen Moment so tief auf mich herab gesehen, dass er sich selbst preisgegeben hat!". Mit einem kleinen Windstoß stieben die Flammen auseinander und Wigurz wurde wieder sichtbar: "Ich hasse es, wenn ihr Drachen über allem schwebt! Ihr solltet lieber laufen! Es ist gesund!". Kaum hatte Wigurz das ausgesprochen, als es sich anfühlte als würde die Decke auf sie alle fallen. Die noch Anwesenden des Meervolks wurden ohne jeglichen Widerstand zerquetscht und Ao Guang wurde auf seine Knie gezwungen.
"In Not und Angst ward ihr alle beste Freunde! Magier, Götter und Drachen! Ihr konntet es einfach nicht sehen, dass jemand euch alle nicht braucht! Viele Freunde habt ihr getötet! Jeder von euch Drachen! Es wird mir eine Freude sein euch ins Jenseits zu schicken!".
Die Temperatur begann in der gesamten Halle zu steigen. Stein begann von der Decke zu tropfen und zahlreiche Säulen zerplatzten wegen der Hitze in tausende Splitter. Wigurz gesamte Gestalt begann zu brennen und sein Körper schwebte einige Zentimeter über dem bereits geschmolzenen Boden. Dann begann das Schauspiel. Die Flammen verwandelten sich zu schwarzen Schatten und statt lautem Brodeln war ein grelles Kreischen zu hören. Seine Gestalt war nun über und über in schwarze flammende Schatten gehüllt und tausende schattenhafte Ranken streckten sich nach dem Drachen und seinem Sohn aus. Die Präsenz von Wigurz hatte sich vollkommen verändert und Ao Guan konnte eine alte Bekannte spüren: Shinsara!
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   So 6 Aug 2017 - 18:22

"Verrat! Ich hätte es wissen müssen, dass du immer nach Macht gieren würdest, ohne Rücksicht auf irgendwen!", zischte Ao Guan voller Wut und Abscheu. "In der tiefsten Hölle sollt ihr schmoren bis die Welt aufhört zu existieren!", rief Ao Guan, bevor der Drache mit seinem Körper seinen Sohn umschlang und sich mit seinem Spross mithilfe der arkanen Energie, die er noch aufbrachte, aus seinem Palast teleportierte. Kaum waren die beiden Drachen verschwunden, als mit einem lautem Krach die geschwächten Palastwände nachgaben und die Wassermassen des Ozeans den Palast fluteten.


Zuletzt von Godrik am So 6 Aug 2017 - 23:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   So 6 Aug 2017 - 23:06

Der gesamte Palast zerbrach unter der schweren Belastung durch die Macht von Shinsara. Ao Guan war nicht aufgefallen, dass es sich zu keiner Zeit nicht um Shinsara gehandelt hatte.
Nur einen kurzen Moment später blitzte kurz ein Portal auf und Wigurz stand pitschnass neben Godrik und Kirdog. Er hatte einen kleinen leuchtenden Würfel in der Hand, welcher unentwegt seltsam summte. "Schaut euch ruhig an was da so drinn ist! Ist fast die gesamte Schatzkammer aus dem Unterseepalast in den ihr geraten seid!", kommentierte Wigurz und steckte einen kleinen unauffälligen Ring auf einen seiner Finger. "Ach ja!", sprach Wigurz und streckte die Hand zu Goldmann aus: "Der Speer! Gebt mir den Speer, Goldmann! Er muss an die Hobgoblins gehen, sonst kommt es nicht wie es kommen soll!". Goldmann schüttelte kurz den Kopf und blickte Wigurz streng an, bevor er schließlich antwortete: "Ich brauche eine Waffe wie diese, sonst sind meine Familie und mein Volk nicht sicher! Wenn dieses Meervolk wieder angreift, dann brauchen wir diese Waffe!". Wigurz nickte kurz anerkennend und entriss den Speer mithilfe seiner arkanen Macht: "Ich kenne eure Sorgen, aber euer Nachkomme wird die Drachen bezwingen, nicht ihr! Ich hoffe ihr habt Kinder!". "Ja, vier sogar!", beantwortete Goldmann die Frage und blickte den Waldgoblin verwirrt an: "Was für eine Prophezeiung habt ihr für diese Welt? Seid ihr ein Orakel?". Wigurz nickte kurz verlegen und gab eine dürftige Erklärung: "Ich kenne nicht die Zukunft an sich! Ich kenne aber einen Teil der Zukunft. Ich kann nur sagen schult all eure Kinder in der Kunst der Barden! Godrik kann es dir sicher neutraler erklären. Ich bin selbst erst wirklich ich seit etwa einer Stunde!".
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mo 7 Aug 2017 - 1:16

"Könnten wir das Ding nicht auch selbst benutzen oder zerstören? Das könnte mir in Zukunft viel Leid ersparen!", schlug Godrik vor, der sich noch vage an die Nahtoderfahrung erinnern konnte, die ihm Shaklar damals mit dem Speer beschert hatte.

Zur selben Zeit erschienen Ao Guan und Ao Bing auf einem hohen Berg in Tian vor einer Pagode, vor der bereits der rothaarige Yaksha saß, dem Godrik und Kirdog im Palast begegnet waren. Ao Guan nahm nun die Gestalt eines alten Mannes an und näherte sich dem Yaksha wutentbrannt.
"Du bist schon hier? Hast du von dem Angriff etwa gewusst?", rief der uralte Drache während er zu dem Mann lief. Li Geng erhob sich aus seiner Meditation und wandte sich dem Drachen zu.
"Ich habe es vorgezogen mich in Sicherheit zu begeben, als ich bemerkte, dass mir der Boden unter den Füßen wegschmolz. Habt ihr den Angreifer und seine Handlanger vernichtet, die die Barden befreit haben?", fragte der Yaksha wissbegierig. "Es wäre äußerst unvorteilhaft, wenn diesen Barden erlaubt wird frei herumzulaufen!", fügte er noch hinzu. "Denkt doch nur an eure zwei weiteren Söhne und eure Brüder!"
"Shinsara selbst hat uns angegriffen, Li Geng! Diese Verräterin! Es waren ihre Handlanger, die sie vorgeschickt hat, bevor sie selbst in Form eines merkwürdigen Koboldwichts sich gegen uns gestellt hat! Sie hat uns verschwiegen, dass sie neue Kräfte gesammelt hat, denn sie war um einiges stärker als ich es gewohnt war!", fuhr Ao Guan den Yaksha an, während Ao Bing sein angekohltes Gewand ausklopfte.
Li Geng blieb angesichts der Situation jedoch äußerst gelassen und machte einen Vorschlag. "Alter Mann, es scheint Ihr seid ausgetrickst worden. Doch Ihr habt ja mich! Ich bin euer direkter Botschafter zu den Göttern! Lasst mich zu den Göttern gehen und Shinsara und ihre Anbeter für diesen Frevel anklagen und um eine Strafe bitten! Mit Glück ließe sich Sarenrae vielleicht überreden", erklärte Li Geng. Göttliche Zeichen flogen um seine Hände als der Yaksha begann eine Rezitation vorzutragen. Ein Portal öffnete sich für den Yaksha, das ihn in den Götterolymp bringen würde. "Ich werde mich bemühen schnell zu euch zurückzukehren mein Fürst!", erklärte Li Geng und trat durch das Portal. Ao Guang und Ao Bing reisten derweil in Menschengestalt zu einem Weltentor in Tian und reisten in eine fremde Welt. So verließen Li Geng, Ao Guan und Ao Bing Irathar, während der Kristallpalast unter dem Meer nichts weiter mehr als eine eingestürzte Ruine war, in der in den folgenden Jahrhunderten nur noch Fische und andere Meerestiere heimisch sein würden.


Zuletzt von Godrik am So 20 Aug 2017 - 20:43 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Di 8 Aug 2017 - 20:44

"Du kannst viel damit machen!", erwiderte Wigurz: "Aber ich weiß nicht, wie das ganze ausgeht, wenn du den Lauf der Dinge veränderst! Was wäre, wenn der Hobgoblinkönig nur wegen diesen Speers überhaupt an den Schlachten teilgenommen hat? Dann würde vieles anders verlaufen und eine andere Entscheidung kann einen Pfeil den Weg unter dein Wehrgehänge finden lassen.". Die geretteten Gefangenen blickten verängstigt die drei an. "Godrik, ich muss ihre Erinnerungen löschen und sie nach Hause schicken! Bist du damit einverstanden?", fragte Wigurz und blickte abwechselnd Kirdog und Godrik in die Augen.
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BeitragThema: Re: 5.3.Der Fisch stinkt   Mi 9 Aug 2017 - 0:12

"Also gut - aber wie sorgen wir dafür, dass Shaklar den Speer erhalten wird, wenn wir nicht wissen wie er ihn überhaupt jemals bekommen hat?", fragte Godrik. In all seiner Meditation hatte er sich schließlich nicht mit derartigen Fragen beschäftigt.
"Kannst du denn kontrollieren welche Erinnerungen du löschst? Wissen sie denn sonst überhaupt wo ihr Zuhause ist, wenn du ihre Erinnerungen ausradierst?"; gab Kirdog zu bedenken, der sich die verwirrten Gesichter ansah, die ihn wiederum erstaunt anstarrten. Es kam nicht alle Tage vor, dass man einen Zwerg zu sehen bekam, der nicht aus Fleisch und Blut sondern Psienergie bestand.

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