Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 5.1.Fisch mit Bratkartoffel

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Godrik
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BeitragThema: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 15 Dez 2016 - 18:41

Alarik war erstaunt wie schnell die Reise vonstatten ging. Er konnte sich daran erinnern, dass sie unter der Wegführung des Orakels eine gefühlte Ewigkeit durch die Wüste gewandert waren. Mit den Ortskenntnissen der Gnolle und Jann dauerte es diesmal nur wenige Stunden und sie hatten bereits die Küste erreicht.
Während der Reise standen Alarik und Wan Heng auf dem Oberdeck des Panzers, von wo aus sie einen Rundumblick über die Wüste hatten. Wie auch schon bei der Reise zur Wüstenstadt schützte ein Sonnensegel den Panzer und alle Leute auf dem Oberdeck vor der brennenden Sonne.
„Wisst Ihr Wan Heng, ich war schon etwas überrascht darüber, dass ihr freiwillig mit uns reisen wolltet, anstatt euch euren Erzmagierkollegen anzuschließen. Ihr habt euch im Saal nicht gerade danach angehört, als würdet ihr mit den Goblins von Numsgil Blog auf gutem Fuß stehen“, entgegnete Alarik. „Meine Beweggründe lasst nur meine Gründe sein. Ich wäre froh wenn Ihr mich nicht an diese Wesen erinnern würdet!“, gab der Magier aus Tian als Antwort. Wan Heng sah nicht allzu glücklich aus, als am Horizont das Zeltlager der Armada zu sehen war.
Alarik spähte mit seinem Fernrohr die Küste ab und konnte zufrieden feststellen, dass die Armada nicht von ihren Feinden überrascht worden war. Er konnte ein paar Zwerge sehen, die zwei Boote reparierten, doch im Großen und Ganzen schien alles in Ordnung zu sein. Als sie nah genug herangekommen waren, wurden sie von einem Goblinwachposten entdeckt und sofort kam eine kleine Gruppe Goblinreiter auf sie zu zur Begrüßung. Alarik konnte es kaum abwarten vom Admiral zu hören, was in der Zwischenzeit passiert war.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 22 Dez 2016 - 0:46

Doch draußen auf dem Meer war eine weit größere Flotte der Goblins zu sehen als zuvor. Die Banner Schweinshaxe mit Besteck und Ko-geschlagenes Schwein mit Apfel im Mund wehten über den neuen Schiffen. Alarik waren diese Banner nur allzu bekannt. Sie gehörten Haizgils beiden älteren Brüdern Tangil und Arghlgil, welche berühmt für ihre rücksichtslosen und brutalen Schlachten waren und mehr als einmal Numsgils Fürstentum erfolgreich beschützt oder erweitert hatten. Der Admiral hatte Alarik bereits erwartet und Tangil und Arghlgil warteten ebenfalls bereits auf den Zwerg. Sie hatten Neuigkeiten von den Orakeln und Goblinschlangen des weisen Rates in der Heimat.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 22 Dez 2016 - 1:34

Als Alarik die neuen Segel erblickte konnte es gar nicht schnell genug gehen. Der Panzer gab extra Dampf um schneller im Lager anzukommen. Beim Einfahren des Panzers in das Lager wurden sie von den Zwergen und Goblins mit freundlich begrüßt, auch wenn einige Zwerge etwas überrascht waren über die Gnolle, die mit den Zwergen und Goblins zurückgekommen waren. Nicht weniger staunten sie über die Kompanie Jannsoldaten, die mit Krummsäbeln und zweihändigen Äxten bewaffnet waren. Geradezu ehrfürchtig staunten vor allem die Zwerge jedoch, als sie die Eisengolems erblickten.
Alarik und die Adjutanten führten die Neuen im Befehlsstab in aller Eile zum Admiralszelt, auch da Alarik voller Vorfreude auf ein Trefen mit Tangil und Arghlgil war.
Als der Zwerg zusammen mit dem Jann-Amir, Wan Heng, dem Adjutant, Gnarl auf der Liege, Shilgaz und Eyna auf das Zelt betrat, wurden sie alle herzlich begrüßt.
"Wie schön euch zu sehen! Haizgil muss sich leider entschuldigen, er ist beschäftigt. Aber ich habe Verstärkung mitgebracht: Amir Shahzad Behnam aus der Wüstenstadt der Jann, Gnarl, der in Lebensschuld zu Haizgil steht und...nun ja...das ist der Hofmagier Wan Heng, vom kaiserlichen Hof in Tian", stellte Alarik die Gäste vor, wobei eine peinliche Stille eintrat als er Wan Heng erwähnte. Verwirrte Blicke wurden in diesem unangenehmen Augenblick gewechselt, der erst endete als Smeshgil völlig überrumpelt ins Zelt gestolpert kam.
"Herr Kommandant! Herr Kommandant! Bericht von der Patrouille: Kein Feindkontakt, aber Kontakt mit Einheimischen. Wir sind auf ein paar Fischmänner und Fischfrauen gestoßen, die sich beschwert haben, dass wir durch ihre Gewässer fahren, ohne für das Passieren der Grenze bezahlt zu haben. Wir haben selbstverständlich die diplomatische Lösung versucht, aber diese Seeratten haben wohl noch nie nen guten Witz verstanden. Die haben völlig überreagiert und Löcher ins Boot gebohrt. Wir wären fast abgesoffen, aber habens gerade noch an den Strand geschafft. Sie haben uns verfolgt und Hauingurz, Kürzigurz und zwei Zwerge als Geiseln genommen. Die Fische haben gesagt sie geben sie erst wieder er her, wenn wir bezahlt haben. Wir haben uns aber natürlich nicht lumpen gelassen und haben eine der Fischfrauen eingefangen, bevor sie abgezischt sind! Das wars!", erzählte Smeshgil ohne Punkt und Komma, bevor er wie ein Klappstuhl zusammenklappte und bewusstlos zu Boden fiel. Vom Strand waren laute Rufe von Goblins zu hören - ebenso die Stimme einer Meerfrau, die ihre Fänger ununterbrochen in Aquan beschimpfte.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Mi 1 Feb 2017 - 21:35

Tangil blickte als erstes auf Shilgaz als dieser das Zelt betrat. Im Gegensatz zu den anderen Goblins war Tangil zwei bis drei Goblinköpfe größer und hatte um den selben Faktor mehr Narben auf seinem Körper. Sein Adjutant stand hinter ihm und war wohl einer der kleinsten Goblins die man sich vorstellen konnte. Auch zu diplomatischen Gesprächen trug Tangil eine volle Rüstung und zwei Falcata an seinem Gürtel im Gegensatz zu den tianschen Schwertern, welche die Goblins sonst über alles lobten. Auf seinem Rücken war ein klingenbewehrter Schild und in den Händen des Adjutanten ein riesiges grobschlächtiges Bastardschwert, welches selbst für einen Menschen noch wuchtig war. Es war aber Arghlgil, welcher das Wort zuerst ergriff. Er war von sehr schmaler Statur und trug die Robe eines Mönches. Lediglich das Tempelschwert an seinem Gewand würdigte ihn als Mitglied eines gefürchteten Tempels von Kriegermönchen, welche selbst unter den Goblins von Tian unfassbaren Respekt genossen.
Seine Stimme war unglaublich stark und kontrolliert für einen Goblin: "Bitte sprich mit der Meerfrau, Tangil! Ich werde das Gespräch hier führen.". Vor dem Zelt folgten sofort zwei grobschlächtige Adjutanten Tangil, sowie zwei Goblins, welche mit Arghlgil viele Merkmale teilten.
"Unsere Orakel haben Neuigkeiten für euch alle! Auch für einen Mann wie euch, Wan Heng! Der Norden und Süden hoffen nicht auf die Schwäche der zivilisierten Völker, nein, sie hoffen auf eure Stärke! Das gesamte Fürstentum in Tian wurde befestigt, sämtliche Portale in unserer Reichweite zerstört und Botschafter in alle Reiche von Irathar entsandt." Shilgaz konnte es nicht mehr halten: "Was ist geschehen?". "Die Orakel wurden getäuscht! Wir alle werden angegriffen! Haizgil und die Magier sind in großer Gefahr, doch es bleibt nur ihnen zu vertrauen und für ihre Rückkehr zu beten! Der Feind hat einen Fehler gemacht oder eine Finte aufgeworfen, aber wir haben für wenige Minuten eine andere Zukunft gesehen! Das Unheil kommt vom Herzen von Keresgarth in unsere Welt!". Er drehte sich zu Wan Heng: "Die Kaiserin hat unseren Botschafter abgewiesen und niemand will uns anhören. Könnt ihr euren Einfluss nutzen um die Erwürdige zu warnen? Falls ja, bittet sie um die Vernichtung aller heiligen Weltenportale, egal ob sie schlafen!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Mi 1 Feb 2017 - 23:59

Wan Heng war noch völlig perplex darüber vor einem Goblin zu stehen, der sich derart kultiviert auszudrücken vermochte. Er war von Numsgil und seiner Meute eine deutlich andere Sprachkultur gewohnt. Nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass er nicht träumte, fasste sich der Magier und antwortete dem schmalen Goblin in Mönchstracht.
"Was für ein Unheil? Dieses abscheuliche Ding, dass uns im Ratssaal von Numsgils Spross gezeigt wurde? Oder etwa dieser Jakob persönlich? Ich hatte ja schon immer gesagt, dass man den sprachlichen Auswürfen einer Goblinschlange keinen Glauben schenken sollte, aber die Goblins sind ja doch sehr schwer eines Besseren zu belehren. Da die Ehrwürdige meine Auffassung teilt, wundert es mich nicht, dass sie eure Boten abgewiesen hat", entgegnete der tianesische Magier und wollte schon fast in alte Gardinenpredigen verfallen, als Alarik seine Hand zum Axtgriff gleiten ließ und den Magier vielsagend anschaute. Da der Magier bemerkte, dass es wohl tatsächlich eine ernste Situation war, schluckte er die Wörter, die er vorgehabt hatte auszusprechen, wieder hinunter.
"Nun - wenn ich die Kaiserin davon überzeugen soll, die heiligen Weltenportale zerstören zu lassen, werden wir mehr brauchen als die Worte von Goblinschlangen und Goblinorakeln!", entgegnete der Magier, wobei er Alarik nicht aus den Augen ließ.
Als hätte er nur auf sein Stichwort gewartet, betrat in diesem Moment ein Zwergenpriester aus Alariks Befehlsstab das Zelt. Er war voller Aufregung und bat darum sofort sprechen zu dürfen.

"Ich bringe Kunde von Runenmeister Árni Eldriksfraendi. Die Runensänger von Narazar haben uns und allen bekannten Zwergenreichen gerade eben eine wichtige Nachricht aus Narazar gesendet: Die Dunkelelfen sind aus der Tiefe emporgestiegen und haben das Torag geweihte Weltenportal zerstört. Sie haben eine Warnung an alle Völker der Oberfläche hinterlassen, bevor sie sich wieder in die Tiefe der Unterwelt zurückgezogen haben ohne auch nur einem Zwerg ein Haar zu krümmen. Die Runensänger haben erzählt, dass alles zu schnell ging, als dass sie es hätten verhindern können. Der ehrenwerte Árni hat beschlossen die Warnung der Dunkelelfen ernst zunehmen und ruft alle Zwerge dazu auf sämtliche bekannten Weltenportale zu zerstören. Es scheint ein uralter Feind kommt zurück um Irathar zu unterwerfen!", überbrachte der Zwerg seine Botschaft. Zufrieden schaute Alarik Wan Heng an. "Und? Wäre die Ehrwürdigste jetzt überzeugt? Wenn sie kultivierten Goblins nicht glaubt, dann vielleicht dunkelelfischen Zauberern und dem Runenmeister der Zwerge persönlich?"; fragte der Zwerg den Magier mit geradezu vorwurfsvollem Unterton.

Eine große Meute schaulustiger Goblins hatte sich um die gefangene Meerfrau versammelt und diskutierten ausgiebig und lautstark über ihre wohlgeformten Rundungen. Derweil beschimpfte die Schönheit die Goblins mit den schlimmsten Wörtern die die aquanische Sprache hergab. Die Goblins verstummten abrupt, als Tangil mit seine Leibwächtern erschien und bildeten eine Gasse für den großen Goblin.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Sa 4 Feb 2017 - 22:10

Tangil blickte auf die Meerfrau, nahm sich ein Fass und setzte sich. Er grummelte nur etwas und sein Adjutant legte das große Schwert ab und begann mit der Gefangenen zu sprechen: "Tangil fragen euch...". Ein lautes Grollen von Tangil ließ den Adjutanten kurz zusammenzucken, dann wiederholte er sich in feinstem Allgemein: "Mein Herr lässt euch nach dem Grund eures Angriffes fragen? Was hat euch dazu aufgebracht euch gegen das Blogsche Fürstentum und die Starkbierunion zu werfen? Die Tiermenschen des Südens? Der Rakschasa der großen Wüste? Waren unsere Botschafter zu langsam oder habt ihr sie gegessen?". Die Goblins um die Befragung blickten alle auf Tangil, welcher nach diesen Fragen anerkennend nickte. Er hatte noch nie einen Goblin bestraft, aber seine Feinde wurden mit absoluter Härte nach ihren Vergehen gerichtet, auch wenn keiner der Brüder seine strengen Ansichten teilte. Selbst Arghlgil galt als vergleichsweise moderat.

Der blickte derweil neugierig auf Wan Heng und musterte die Umgebung. Eine Schale Wasser begann kleine Wellen zu Formen und leichte Vibrationen waren an den Füßen zu spüren. In diesem Moment ertönte auch schon ein Alarmhorn von den Wachposten. Dann ertönte ein weiteres und ein weiteres bis alle vier Himmelsrichtungen Alarm gaben. "Besprecht es fertig!", sprach Arghlgil und gab seiner Leibwache ein Handzeichen bevor er mit ihr das Zelt verließ. Riesige Drakenschwärme erhoben sich panisch überall aus ihren Nestern am Horizont und aus dem Meer.
"Das ist gar nicht gut.", sprach er kurz und sprang zurück ins Zelt: "Ein Wyrm greift uns an!".
Am Horizont zeichnete sich aus den Dunstwolken die kolossale Gestalt eines blauen Wyrms ab.
Seine Adjutanten und Leibwache rannte bereits durchs Lager und ließ sämtliche brennbaren Sachen abbauen und verteilen um so viel zu retten wie es nur ging. Alle möglichen Schiffe wurden blitzschnell an Land gezogen und die schweren Panzerschiffe der Starkbierflotte bereiteten die Kanonen vor.
Alle Goblins zogen Döschen roter Farbe hervor und schmierten sie in ihre Gesichter. Ein Zeichen für einen lebensbedrohlichen Kampf der sie erwartete. Selbst den Zwergen wurde die Farbe angeboten.
Kampfgeschütze wurden ausgerichtet und Pfeile bereitgestellt. Die Verpflegungstruppe verteilte mehrere Tagesrationen an jeden Krieger für den schlimmsten Fall und die Mediziner bereiteten ihre Phiolen und Salben vor.
Tangil wartete ohne eine Reaktion auf die Antwort der Meerfrau, während um ihn herum keiner außer seinem Adjutanten mehr ruhig stand. Shilgaz ritt auf seiner treuen Sau durch das Lager und hielt bereits eine Flasche Wasser in seiner Rechten und Fetzge in seiner Linken, während Eyna ihren Bogen aufspannte und mehrere Köcher Pfeile einsammelte und die Spitzen ableckte. Shilgaz schluckte kurz und musste grinzen: "Die will ich nicht in den Popo!". Eyna lächelte zurück: "Wenn du brav bist! Der Große darf zuerst kosten!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Sa 4 Feb 2017 - 23:27

Die Meerfrau starrte eine ganze Weile Tangil zuerst nur an, da sie in ihrem ganzen Leben noch nie eine solch großen Goblin gesehen hatte. Der Goblinhüne hatte ihr völlig die Sprache verschlagen. Als Alarm geschlagen wurde, fasste sie sich schnell wieder. Man konnte spüren, dass es der Meerfrau wichtig war wieder ins Meer zu springen, sie wollte nur ungern von einem blauen Wyrm verschlungen werden. Daher redete sie nicht lange um den heißen Brei herum, sondern antwortete Tangils Adjutanten in der Allgemeinsprache, wenn auch mit starkem Aquanischem Akzent:
"Zwerge und Goblins sind durch unser Reich gefahren, ohne Wegzoll zu bezahlen. Goblin hat Meervolk beleidigt, deshalb haben wir sie bestraft. Sie werden dem Drei-Auge dienen um ihre Schulden abzuarbeiten. Das Drei-Auge hat es so beschlossen, dass alle Völker der Kontinente zu zahlen haben, wenn sie unsere Meere passieren wollen. Das große Drei-Auge wusste bereits von eurer Botschaft bevor ihr Botschafter gesendet hattet! Wir haben sie nicht gegessen, sie wollten freiwillig bleiben, nachdem sie das großzügige Geschenk von Drei-Auge bekommen haben!"
"Überreicht eurer Ehrwürdigsten meine aufrichtigen Grüße! Wenn ich mal Zeit habe, würde ich sie auch gerne einmal persönlich besuchen!", entgegnete Alarik. Er klopfte Wan Heng an die Schulter, während um sie herum bereits ein hektisches Durcheinander herrschte.
"Beeilt euch bitte und kommt schnell wieder zurück. Ich hoffe doch wir sehen uns wieder! Ihr habt schließlich noch ein wenig Nachholarbeit was die Beziehungen mit uns und den Goblins angeht vor euch! Ihr kennt den Weg nach Tian nehme ich an?", bat Alarik, bevor er mit seinen Adjutanten aus dem Zelt ging und seine Axt in die Hand nahm. "Bemannt die Kanonen! Schießt als wär es euer letzter Tag auf Erden!", rief Alarik um seine Zwerge anzuspornen, während er sich zu seinem Admiralspanzer begab.
Wan Heng wirkte derweil eine Teleportationszauber, der ihn nach Tian bringen würde. Arkane Funken umwirbelten ihn, bevor der Magier verschwand. Zum Abschied hatte er aber noch einen Schutzzauber über das Lager gezaubert.


Zuletzt von Godrik am Fr 10 Feb 2017 - 16:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Di 7 Feb 2017 - 22:56

"Wir haben keine Zeit dafür!", sprach Tangil und sogar der Adjutant war erstaunt, dass Tangil selbst das Wort ergriff: "Ich lasse meine Männer holen, aber erst nach dem beschuppten Moloch! Das blogsche Fürstentum zahlt niemals Steuern!".
Er ergriff das Schwert aus der Hand des Adjutanten und setzte ihn auf seine Schulter. Er stapfte zur Lagerfront, welche am nächsten zum Drachen war. Arghlgil wartete bereits auf ihn: "Hat sie die Ursache genannt?". Der Adjutant antwortete für Tangil: "Es ging um Geld wie immer!". Darauf gab es von Arghgil nur ein kleines Nicken bevor er sein Tempelschwert zog: "Ich pack ihn im Nacken und du hackst ihm die Rübe runter! Ich hoffe die Ausrüstung für schwere Fälle funktioniert diesmal!". Tangil lachte kurz und laut, dann musterte er seinen Bruder: "Du warst lange nicht mehr bei der großen Jagd! Das funktioniert alles Bestens!".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Fr 10 Feb 2017 - 16:57

Die Meerfrau war fast ebenso erstaunt, dass der große Goblin tatsächlich mehr konnte als nur bedrohlich auszusehen und zu knurren. Noch erstaunter war sie aber, als die beiden Goblins aufstanden und davon gingen, während sie an den Pfahl gebunden blieb. Sie warf Tangil die beschämendsten Schimpwörter der aquanischen Sprache hinterher während sie gleichzeitig versuchte ihre gefesselten Hände zu befreien. Je näher der Drache kam umso verzweifelter rüttelte sie am Pfahl um ins rettende Meer zu entkommen - die Zwerge nahmen davon keine Notiz, da sie sich auf die Begegnung mit dem Drachen vorbereiteten.

Arkane Funken schwirrten umher und ein Portal öffnete sich, aus dem Wan Heng hinaustrat. Er befand sich mitten in seinem Büro im Turm des kaiserlichen Hofmagiers. Der Erzmagier fand fast alles so vor wie er das Büro verlassen hatte. Ein paar Bücher waren umgestellt worden und jemand war für längere Zeit etwas nachlässig mit dem Staubwischen gewesen. Gedanklich machte sich Wan Heng eine Notiz sich darum noch zu kümmern, doch jetzt gab es wichtigeres zu erledigen. Wan Heng eilte die Treppen hinunter in den Thronsaal, den er aber überraschend leer vorfand. Nur wenige Wachen und Palastdiener waren anwesend, von den Beratern und der Kaiserin fehlte aber jede Spur. Für Wan Hengs Geschmack fiel die Begrüßung eindeutig zu unbeeindruckt ab - er hatte eigentlich noch in Erinnerung gehabt, dass die Bediensteten immer zutiefst beeindruckt waren, wenn der Erzmagier zu Besuch war. "Offensichtlich alles Neulinge hier....", dachte sich Wan Heng. Es dauerte eine Weile bis er einen ranghohen Beamten traf, den er nach dem Verleib des Hofstaats fragte.
"Die Kaiserin und der Hofstaat sind mit den kaiserlichen Schamanen unterwegs zum Sonnenportal. Es heißt die Götter sollen dem Hofsschamanen eine Vision gesendet haben, dass ein göttlicher Segen in die Welt kommen wird. Die Kaiserin und viele Untertanen wollen den Segen persönlich am Portal empfangen", erklärte der Beamte das Fehlen der Kaiserin. Der Magier fragte gar nicht erst wie lange die Kaiserin schon fort war, stattdessen rannte er zum nächsten Balkon und sprang über das Geländer. Sanft wie eine Feder landete er auf dem Boden vor dem Schloss, bevor er mit übermenschlicher Geschwindigkeit der kaiserlichen Prozession hinterherrannte. Der Erzmagier hoffte nicht zu spät zu kommen.
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Di 14 Feb 2017 - 23:12

"Das Ding scheint nur etwas groß zu sein!", knurrte Tangil und beobachtete wie sich der Sandsturm legte und der Wyrm in voller Größe sichtbar wurde. Arghlgil beobachtete wie die Spezialisten für Großes bereits in improvisierten Gräben Deckung genommen hatten. Diese Spezialisten trugen eine höllische Erfindung der Gnome, welche von der Starkbierbrauerei übernommen, aber wegen der Gefährdung Dritter an die Goblins weiterverkauft wurde. Sie bestand aus einem Schwarzpulver gefülltem Bambusrohr, welches über eine eiserne Spitze verfügte, welche beim Abfeuern wie ein Pfeil auf das Ziel schießen sollte. Nach kurzer Eingewöhnung hatten auch die meisten Goblins das "Ich stehe hinter dir!" verworfen und standen lieber neben den Trägern dieser Todesrohre.
Tangil stopfte derweil jede freie Tasche an seinem Körper mit einem kleinen Sammelsurium aller möglichen Beutelchen und Phiolen, welche sich ein Abenteurer nur vorstellen konnte.
Derweil hatte es sich Arghlgil bereits auf einer der Kettenballisten von Tangils verrückter Truppe Platz genommen. Jeder Einzelne dieser Goblins hatte den Dschungel Narwesas nur mit einem Löffel bewaffnet durchquert und körperlich überlebt. Geistig waren sie danach alle mehr oder weniger fern von einem alltäglichen Goblin. Der Wyrm breitete seine Flügel aus und begann auf sie zu zu rennen.
Shilgaz hatte bereits seinen Posten verlassen und kramte durch eine der Kisten mit Tangils Banner, während sein Reitschwein Wache hielt.
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Mi 15 Feb 2017 - 0:04

"Grundgütiger, beim heiligen Barte von Torag, was für ein gewaltiges Biest. Selten so einen großen Drachen gesehen!"; entfuhr es Alarik erfürchtig, als er einen Blick aus dem Panzer wagte.
"Ein Drache? Das ist völlig unmöglich - die sind mindestens seit knapp 500 Jahren ausgestorben!"; verbesserte einer der Alchemisten, die für die Wartung der Golems mitgekommen waren.
"Und was ist dann das da? Sieht für mich weder nach Drake, Wyver oder Lindwurm aus. Ich sehe vier Beine und zwei Flügel, also....Moment mal!", bemerkte der Zwerg und kam ins Stocken. War alles nur eine Fata Morgana? Spielte Wan Heng einen Scherz mit ihnen und hatte eine Illussion erschaffen?

Wan Heng erreichte schließlich das Sonnenportal, das sich mitten im künstlich angelegten Garten des kaiserlichen Sommerdomizils befand. Tausende Untertanen waren versammelt und versperrten dem Magier den Weg zur Kaiserin, die auf ihrer Trage saß, umringt von ihrem Hofstaat aus Adligen, Ministern, Beamten, Generälen und Kammerzofen. Der Garten war geschmückt wie zu einem großen Volksfest und alle Anwesenden schienen nur noch auf den Startschuss zu warten.
Während sich Wan Heng durch die Menschenmasse zur Kaiserin durchkämpfte, trat bereits der Kaiserliche Hofschamane vor das Tor. Er hatte eine uralte Robe übergeworfen, von der niemand mehr wusste wer sie ursprünglich getragen oder erschaffen hatte. Mit seinen Amtsinsignien und seinen Hilfsschamanen trat er vor das riesige Sonnentor und breitete die Arme aus.
"Eure kaiserliche Majestät! Verehrte Gäste aus allen Ecken des Reiches! Die Götter haben zu uns gesprochen und einen großartigen Segen versprochen. Jemand wird durch dieses Tor kommen und unsere Welt in Einklang bringen. Wir alle sollen leben im Überfluss - so Iomedae es will! Lasst uns dieses göttliche Geschenk entgegennehmen!"; verkündete der Schamane mit erhobener Stimme, die eine eindrucksvolle Autorität ausstrahlte. Der Schamane begann damit Worte in einer uralten Sprache auszusprechen, die keiner der Anwesenden mehr verstand und bewegte dazu seine Hände nach einem strikten Muster, das seit tausenden Jahren kein Hofsschamane mehr ausgeführt hatte.
"HALT! STOP!", rief Wan Heng aus und wäre beinahe in die Kaiserin gestolpert, hätte ihn nicht eine der Wachen aufgefangen. Überrascht fuhr der Schamane herum, wer es wagte seine Zeremonie zu unterbrechen.
"Eure Allmächtigkeit, verzeiht die Störung, doch ich komme mit einer dringenden Botschaft von Haiz....Rivai Sharo! Wir haben Kunde erhalten vom Runensänger der Zwerge, Arní Eldriksfraendi, die uns sehr besorgt macht. Die Zwerge haben aus gewissen Quellen erfahren, dass nichts Gutes aus den Weltenportalen kommen wird. Die Visionen der Schamanen in Ehren, doch bittet der Magierrat von Rivai Sharo euch darum alle Weltenportale zu zerstören!", erklärte der Erzmagier, wobei ihm die Kaiserin aufmerksam zuhörte. Als wäre es Zufall kam in diesem Moment ein Bote angeritten mit einer Nachricht für die Kaiserin. "Sprecht rasch - welche Nachricht bringt ihr? Die Kaiserin hat einen hohen Gast bei sich!"; forderte einer der gehobenen Beamten der Kaiserin. Wie befohlen begann der Bote sofort zu erzählen: "Bauern in den Dörfern erzählen davon, dass jemand im Reich mehrere Portale zerstört hat. Es geht ein Gerücht um, dass es sich um eine Gruppe von Mönchen handelt. Andere Bauern haben gar von Goblins unter der Fahne des Schweins gesprochen!"
Als der Bote die Goblins erwähnte, verdrehte die Kaiserin nur die Augen. "Ich wusste ich hätte die Botschafter dieser Plage exekutieren lassen sollen. Sendet einen Trupp Reiter aus - sie sollen diesen Haufen aufspüren und festnehmen. Ich lasse nicht zu, dass jemand im Reich unsere Weltenportale sabotiert!", befahl die Kaiserin. Sofort sprang der Bote wieder auf sein Pferd um zur Armeeleitung zu reiten und die Nachricht zu überbringen. Dann richtete sie sich wieder an Wan Heng.
"Ihr scheint in ehrlicher Absicht zu sprechen, doch habt Ihr einen Beweis dafür? Ich weiß den Rat eures Vorgesetzten zu schätzen, doch warum soll ich einem Zwerg mehr Glauben schenken als unseren Schamanen?", fragte die Kaiserin. Der Hofschamane starrte Wan Heng bereits wütend an und grummelte etwas von Blasphemie und Gotteslästerung, während er die Hände zu Fäusten ballte.
Gerade wollte Wan Heng versuchen die Kaiserin zu überzeugen, als die anwesenden Untertanen in Jubel ausbrachen. Die Runen auf dem Sonnenportal leuchteten auf und erstrahlten in hellem Licht. Wan Heng lief ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter beim Anblick des sich öffnenden Dimensionstores.
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 16 Feb 2017 - 23:32

Ein Schwall brennendes Exoplasma schoss über das Lager und mit einem lauten Knall brannten mehrere Zelte durch die elektrische Entladung. Alle kauerten in ihren Gräben, doch zwei waren standhaft. Tangil und Arghlgil standen aufrecht an den Kriegsgeräten und Tangils Truppe erhob als erstes wieder den Kopf.
Shilgaz hatte inzwischen eine der Kisten aufbekommen und fand sie voll mit den primitiven Raketen, welche die Gnome den Goblins als Technologie überlassen hatten. Sofort packte er zwei und hängte sie über sein Reitschwein, wobei er sich so schnell es geht an die Flanke begab.
Der Wyrm sauste in diesem Moment auch schon über das Lager und dreh mit einer kurzen Wende und stürzte sich mit Krallen voraus auf das Lager, doch hatte er die Rechnung ohne die vereinte Kraft der Blogschen Goblins und der Starkbier GmbH gemacht. Alles eröffnete nun das Feuer und zahlreiche Explosionen säumten den dicken Schuppenpanzer des uralten Monstrums. Der Drache versuchte Abstand zu gewinnen, doch kaum hatte er diesen Gedanken gefasst, schoss ein Ankerbolzen durch sein hinteres rechtes Bein und Zwang ihn zu Boden.
Vor Schmerzen hatte er nicht bemerkt, dass es Mitreisende gegeben hatte.
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Di 21 Feb 2017 - 12:10

Die Eisengolems aus der Jann-Stadt erwachten aus ihrer kurzen Stasis, die durch die elektrische Ladung  verursacht worden war und setzten sich in Bewegung. Während zwei der Golems sich daran machten das Feuer durch Sand zu ersticken, wurde den vier anderen Golems von überschwänglichen Goblins ein Wurfgeschoss gereicht.
"Lass krachen!"; rief ein Goblin der sich mit Kriegsbemalung das Gesicht bemalt hatte und mit gezogenem Schwert darauf wartete geworfen zu werden. Mit übermenschlicher Kraft warf der Eisengolem den Harpunenspeer nach dem Wyrm und eine ganze Meute Goblins wurde dadurch in die Lüfte gezerrt. "BANZAIIIII!"; riefen die Goblins kurz bevor sich die Harpune im Flügel des Drachens verhakte und die Goblins auf dem geschuppten Untier landeten.
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Sa 25 Feb 2017 - 13:01

Doch die vielen Attacken prallten nutzlos am Schuppenpanzer des Wyrms ab. Selbst die Schläge mit Arghlgils Klinge konnten keinen wirksamen Schaden anrichten.
Plötzlich rief Tangil: "Der Junge macht mich stolz!". Eyna stand der Mund weit offen.
Shilgaz ritt auf seiner nackten Sau quer über das Schlachtfeld auf den blauen Wyrm zu, während Fetzge hinter ihm auf dem Sessel saß. Er hatte Fetzge eine Wasserblase auf den Rücken gebunden und schwenkte unter lautem Gekreische eine brennende Lunte durch die Luft. Außer seinem Lendenschurz trug er in diesem Moment nichts mehr was ihn und seine Sau aufhalten konnte. Selbst der Wyrm, von den Attacken der Anderen malträtiert, bemerkte den wahnsinnigen Kleinen und fühlte sich von dem Mut des Goblins zutiefst gekränkt. Er stellte sich auf alle Vieren und riss sein Maul weit auf. Shilgaz konnte sehen wie sich das Ectoplasma im Mund des Wyrms sammelte.
Es knallte laut und das Ectoplasma schoss hoch hinauf in den Himmel und verpuffte wirkungslos. Blut schoss in großen Mengen auf den Boden als Tangil seine Klinge aus der Stirn des Wyrms zog. Während der Wyrm abgelenkt war hatte er sich direkt mit seinem riesigen Schwert und dem Adjutanten auf dem Rücken in den Drachen geschossen. Die Schmerzensschreie des Wyrms waren riesig und in diesem Moment zündete Shilgaz die Lunten der Raketen.
Sie trafen den Wyrm direkt in den weit aufgerissenen Schlund und Tangil, Arghlgil und die übrigen Goblins begannen sich zu retten.
Eine Reihe von Kettenexplosionen und unkontrollierter Ectoplasmaexplosionen zerrissen den Wyrm in Windeseile in dutzende Stücke. Im letzten Moment zerdrückte Shilgaz die Wasserflasche und Fetzge rettete ihn und die Sau mit einem raschen Sprung aus der Bahn einer elektrischen Entladung.
Überall johlten die Goblins und Tangil schwang sich eben mit der Hilfe seines Adjutanten vom Rücken des toten Wyrms. Es sollte noch einige Minuten Einzelteile regnen, weshalb alle in Sicherheit rannten. Die erste die Shilgaz in den Arm nahm aus Freude war Eyna. Sie stritt es später ab, aber Shilgaz konnte schwören eine Träne in ihren Augen gesehen zu haben.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 2 März 2017 - 18:21

"Eindrucksvoll!", bemerkte Shahzad Behnam anerkennend, als er aus dem Panzer spähte und zerfetzte Überreste eines Wyrm vom Himmel regnen sah. Mehrere Goblins mussten auf Seite springen, da sie sonst beinahe von einem Horn des Drachen erschlagen worden wären. Mit einem lauten Platscher landete einer der Flügel des Drachen im Ozean und löste eine Welle aus. Alarik nahm das gnomische Mikrofon in die Hand und beglückwünschte die Truppen über das seltsame Gerät, das auf dem Panzer von Gnomen montiert worden war und seine Stimme um einiges lauter machte. Fast genauso geheimnisvoll wie sämtliche restliche Gnomtechnologie.

"Verzeiht eure Majestät!", entgegnete Wan Heng und streckte die Hände von sich. Arkane Funken flogen um seine Finger und es wollte sich schon ein Feuerball bilden, als mehrere Schamanen sich auf ihn stürzten und zu Boden warfen. Der Feuerball wurde abgefeuert doch flog er wirkungslos in den Himmel hinauf, bevor er explodierte.
"Blasphemie! Er will das geweihte Portal zerstören!"; rief der Hofschamane, während seine Gehilfen beschäftigt waren Wan Heng vom Zaubern abzuhalten. Lauter Jubel war von der versammelten Menge zu hören, als in diesem Moment ein Mann durch das Portal geschritten kam. Die Minister konnten sich kaum auf ihren Sitzen halten, als sie sahen, dass die Schamanen die Wahrheit gesagt hatten. Die Schamanen und auch Wan Heng hielten inne. Hatten sich die Zwerge von den Dunkelelfen an der Nase herumführen lassen? Hatten die Goblins zuviel Schnaps getrunken? Er hatte Dämonen oder Bestien erwartet, doch durch das Portal war lediglich ein gewöhnlicher Mann gekommen mit blutroten Haaren. Ein Schamane hielt erstaunt eine Rolle mit einem jahrhundertealten Bild hoch und verglich die Gestalt darauf mit dem Mann der durch das Portal gekommen war.
"Kann es sein? Die Götter haben uns Li Geng, den Yaksha-Investigator gesandt", bemerkte der Schamane. Die Minister stolperten sich gegenseitig über die Füße als sie zu Li Geng eilten und sich vor ihm zu Boden warfen. Der Mann mit den roten Haaren stand nur da und sprach zunächst kein Wort. Stattdessen sah er sich die Menge an Menschen an, die ihn willkommen hieß. Sein Blick blieb schließlich an der Kaiserin und Wan Heng stehen. Das Portal leuchtete weiterhin und Wan Hengs Gefühl sagte ihm, dass noch mehr durch das Portal kommen würde.


Zuletzt von Godrik am Mi 12 Jul 2017 - 17:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   So 5 März 2017 - 22:06

"Jetzt hab ich erst einmal Durst!", sprach Shilgaz und Griff zu seiner Wasserblase, doch statt frischem kühlem Nass kam ihm ein Schwung Sand entgegen. "Was zum Geier?!", prustete Shilgaz und spuckte den Sand aus, welcher in seinem Mund gelandet war: "Wer hat sich denn den Scherz erlaubt?".
Er blickte sich um und bemerkte, dass jeder plötzlichen Durst verspürte und versuchte eifrig Wasser zu finden.
"Jemand hat unsere Trinkwasservorräte gestohlen und mit Sand ersetzt!", brüllte der Küchenmeister der Goblins, welcher aus dem Küchenzelt gestürmt kam, wobei sein Assistent bereits folgte und ihm hinterher rief: "Die Suppe ist auch extrem sandig geworden!" "Die Suppe auch?", erwiderte der Küchenmeister und eine große Unruhe brach über das Lager aus.
Shilgaz blickte in seinen Beutel mit den Extrakten und mit der Flasche Wasser für Fetzge und fand alles in bester Ordnung, außer der Wasserflasche, welche nun Sand enthielt. "Hier stinkt doch was...", murmelte Shilgaz zu sich und leerte eine kleine Phiole mit einer bläulichen Flüssigkeit in einem Zug.
Er blinzelte und würgte kurz wegen des bitteren Nachgeschmacks, aber dann wurde er unruhig. Sofort packte er die Zügel seines Reitschweins und riss einem der Goblins im Vorbeireiten einen Raketenrucksack aus den Händen. Eyna sprang ihm so schnell es ging hinterher, während Tangil Arghlgil nur einen kurzen Blick zu warf und nach seinem Goblinhund pfiff. Blitzschnell stürmte das Ungetüm von einem Goblinhund zu ihm und alle seiner Jäger auf ihren Hunden preschten hinterher.
Arghlgil begann die Verteidigung neu zu koordinieren und die Linien aufzufüllen. Der kleine Goblin hatte ein Detail gesehen, welches selbst ihm viel zu spät aufgefallen war: der erste Angriff hatte nie stattgefunden und der Wyrm saß noch immer am Horizont im Sand.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 9 März 2017 - 0:54

Die Kaiserin gab ihren Wachen zu verstehen, dass sie sich dem Mann nähern wollte. Auf Wunsch der Kaiserin wurde die Trage hochgehoben und der Hofstaat setzte sich in Bewegung zu Li Geng. Aus Angst um die Gesundheit der Kaiserin folgte Wan Heng ihr zu dem Mann aus dem Portal. Als sie näherkamen, bemerkte der Erzmagier neue Details an dem Mann. Neben den roten Haaren fielen Wan Heng die Augen des Mannes auf - sie ähnelten denen einer Eidechse.
Der Mann lächelte die Kaiserin an, als sie sich ihm näherte. Das Lächeln verschwand aber abrupt und der Unbekannte zog einen komplett aus Stahl gefertigen Dreizack aus seinem weiten Mantel. Die Wachen ließen sofort die Trage los und versperrten mit ihren Lanzen dem Mann den Weg zur Kaiserin. Eine Aufschrei ging durch die Menge, die fürchtete die Kaiserin würde angegriffen werden. Wan Heng hatte gedanklich schon einen Spruch parat, doch da bemerkten die Anwesenden, dass es dem Fremden nicht um die Kaiserin ging. Erst jetzt hörten sie den Pfeil, der am Ohr der Kaiserin vorbeizosch und direkt auf den fremden Gast zu. Mit übernatürlicher Geschwindigkeit wehrte der rothaarige Mann den Pfeil mit seinem Dreizack ab, doch schien der Pfeil ein Eigenleben zu haben. Jedesmal wenn der Pfeil durch den Dreizack blockiert wurde, änderte er seinen Flugbahn und versucht erneut die mystische Gestalt zu treffen. Während Li Geng beschäftigt war den unnachgiebigen Pfeil abzuwehren, war ein weitere Pfeil im Anflug. Der zweite Pfeil flog mit lautem Zischen an allen Hindernissen vorbei und direkt auf das Portal zu. Kaum, dass der harmlos aussehende Pfeil das Portal erreicht hatte, explodierte er in einem flammenden Inferno, dass alle Anwesenden zu Boden warf. Eine große Staubwolke hüllte den Hof ein und der Einsturz des Portals war zu hören. Große Felsbrocken flogen durch die Luft und schlugen in den Boden ein. Nur durch viel Glück wurde niemand durch die umherfliegenden Brocken ernsthaft verletzt. Der Hofschamane stieß einen betäubenden Schrei aus: "Ketzerei! BLASPHEMIE! Wer wagt es das Portal zu zerstören?", fragte der Schamane tobend, als sich die Staubwolke langsam legte und den Blick frei gab auf den Schutthaufen der einst ein Portal gewesen war. Die Runen waren erloschen und niemand würde das Portal in nächster Zeit passieren können.
Li Geng hatte mittlerweile den zielsuchenden Pfeil zerstört und hatte sich in Deckung begeben, während er mit seinen Augen Ausschau nach dem Schützen hielt. Wan Heng schaute ebenfalls umher, doch mehr aus Sorge um die Kaiserin und Unwissenheit darüber was hier vor sich ging.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Mi 15 März 2017 - 18:20

Tangil überholte Shilgaz und Eyna rasch und lenkte seine Reiter mitsamt den beiden anderen in eine andere Richtung. In der Deckung der Dünen ritten sie um den Drachen, wobei Arghlgil mit einem Bombardement von den Reitern ablenkte. "Alarik! Los! Nimm deine Truppen und Panzer und greif über die linke Flanke an!", forderte er den Zwerg auf, während mehrere Goblins das Lager mit Rauch eindeckten. Diese Deckung nutzten mehrere Goblins um rasch mehrere Sprengsätze in den Dünen zu vergraben und Raketen massenweise Richtung Himmel auszurichteten. Dann donnerte es. Der Drache schien sich diesmal selbst aus den Dünen erhoben zu haben.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Di 21 März 2017 - 15:58

"Bringt die Kaiserin in Sicherheit! Stellt den Scharlatan, der das zu verantworten hat!", rief einer der Minister für die innere Sicherheit und schubste verängstige Bürger und Bauern aus dem Weg, die ihm den Weg zurück in das Schloss versperrten. Die Wache der Kaiserin rannten herbei und bildeten mit ihren Schilden eine Schutzformation, während die Kaiserin ihre Sänfte verließ und umringt von Wachen und Ministern in die Burg flüchtete. Noch während sie in die Festung flüchtete, spekulierten manche der Minister bereits über mögliche Täter.
"Ich glaube Eure Majestät werden mir sicherlich zustimmen, wenn ich sage, dass es keine Zweifel an der Identität der Täter oder des Täters geben kann. Für solch eine Schandtat kommen mit Sicherheit nur die Goblins und Numsgil Blog in Frage. Wir sollten unumzüglich eine Strafexpedition versammeln und ihnen mit aller Härte eine Lektion erteilen!", schlug ein übereifriger Minister vor. Wan Heng folgte dem kaiserlichen Hofe zurück in die Festung, doch hielt er die Augen offen ob der Schütze ihnen auflauern könnte.

"Los Leute, schmeißt den Motor an!", rief Alarik über den gnomischen Lautsprecher und überraschend leise setzen sich die Panzer in Bewegung über die linke Flanke. Wie ein Flottenadmiral dirigierte Alarik vom Hauptpanzer aus das Feuer der Panzergruppe. Ununterbrochen schossen sie eine Ladung nach der anderen auf den Drachen ab und machten derart viel Lärm damit, dass wohl jede Gnollmeute in 300 Kilometern Umkreis es hören konnte. Die Eisengolems stapften den Panzern durch den Wüstensand hinterher, während sie gleichzeitig die Waffenapplikationen an den Golemhänden ausfuhren.


Zuletzt von Godrik am Sa 29 Apr 2017 - 23:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Do 20 Apr 2017 - 22:02

Der Drache hatte sich mit seinem Start aus den Dünen keine Freude gemacht. Der Sand blockierte die Sicht zur linken und rechten des Drachen, wobei er Arghlgil trotz des massiven Speerfeuers ausmachen konnte. Es war nur dank Arghlgils Reflexen, dass er nicht wie ein dutzend Goblins von einer riesigen Plasmaexplosion eingeäschert wurde.
Im Sturzflug warf er sich in die bombardierenden Goblins, doch wurde sein Angriff von mehreren Panzergeschossen vereitelt und zwangen ihn dazu in der Luft zu bleiben.
Währenddessen schlichen die Goblins um Tangil zusammen zur Dünenspitze und bereiteten ihre Raketen vor. Auch Shilgaz versuchte sich und werkelte eifrig an seinen Raketen, wobei Fetzge und sein Schwein ihn mehr sabotierten als halfen. Eine Panzergranate schlug kurz vor ihnen in der Düne ein und bedeckte den Trupp mit einer großen Ladung Sand. Zu wenig um sie zu behindern, aber genug um ihnen die notwendige Deckung zu geben.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   Sa 29 Apr 2017 - 23:34

"Gebt ihm Saures!", rief Alarik über den Lautsprecher um seine Zwerge anzufeuern den Drachen weiter eifrig mit Kanonensalven in der Luft zu halten, immer in der Hoffnung sie würden vom Plasma verschont bleiben. Mit lautem Donner wurde eine weitere Salve von den Panzern abgefeuert, während zwei Dutzend Zwerge von den Schießscharten aus versuchten den Drachen mit Musketenfeuer zu belästigen.  
Die Golems hatten sich derweil in Stellung gebracht und rissen Felsen aus der Furt um sie nach dem Drachen zu werfen jedesmal wenn er sich wieder im Sinkflug befand.

Gesund und unversehrt erreichte die Kaiserin mit ihren Wachen und Beratern den Kaiserhof. Im Thronsaal blieben sie jedoch wie erstarrt stehen und schauten den Gast an, der neben dem Stuhl der Kaiserin Platz genommen hatte. Keiner der Minister oder Schamanen konnte sich erklären wie der Fremde den Thronsaal hatte schneller erreichen können als die Kaiserin. Der Mann hatte sich sogar bereits umgezogen und trug nicht mehr seinen grünen Hanfu, sondern die rot-schwarz-goldene Kluft des kaiserlichen Hofes. Der Fremde stand von seinem Stuhl auf und verneigte sich vor der Kaiserin auf ihrer Trage.
"Verzeiht den Tumult, Eure Hoheit! Aber Ihr wart ja selbst Zeuge welche Unverschämtheit sich abgespielt hat. Manchen Wesen in eurem Reiche ist meine Präsenz wohl unangenehm. Erlaubt mir mich vorzustellen: Mein Name ist Li Geng, ich komme im Auftrag seiner Eminenz Ao Guang, dem Gott des Meeres und des Regens, Fürst der Drachen der Ostsee. Ich stehe dem Drachenfürst mit Rat zur Seite, da es meine Herren Iomedae und Erastil so gewünscht haben. Den Göttern zu dienen ist mein Leben - und nun wünschen sie dass ich euch helfe, in diesen schweren Zeiten euer Volk in Sicherheit zu wägen. Ao Guang hatte eigentlich vor persönlich zu erscheinen um euch durch diese Krise zu führen, doch wurde seine Ankunft leider durch Unbekannte vereitelt. Ihr habt sicher einen Verdacht wer das zu verantworten haben könnte, habe ich Recht?"; erklärte Li Geng. Aufgrund seiner auffallend roten Haare und den seltsamen Pupillen schauten ihn die Minister alle äußerst verunsichert an. Spätestens als er jedoch erwähnte von Iomedae geschickt worden zu sein, entspannten sich ihre Gesichtszüge. Wan Heng dagegen schaute den Unbekannten nachdenklich nach. Wie sollte jemand, der mit dem Segen von Iomedae gekommen war, ein Feind von Irathar und seinen Völkern sein. Nach Wan Hengs Gedankengängen hatten sich die Zwerge wohl geirrt haben müssen und waren auf die Lügen der Dunkelelfen hereingefallen. Und die Kompetenz der Goblinorakel hatte Wan Heng ohnehin schon immer angezweifelt. Gerade als er über Li Geng nachdachte, trafen sich der Blick des Erzmagiers mit dem des Investigators. Wan Heng fühlte sich als würde ihn der Blick aus den Augen des gottgesandten Yakshas durchbohren.


Zuletzt von Godrik am Mi 12 Jul 2017 - 17:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   So 4 Jun 2017 - 22:42

Wegen der Panzergeschosse wechselte der Drache seinen Anflug auf die den Panzern gegenüberliegende Seite um sich aus ihrer Reichweite zu begeben. Mehrere Plasmablitze entzündeteten das Lager und es gab mehr Unglückliche, für die jede Hilfe zu spät kommen würde.
Doch das Manöver des Drachen ließ ihn direkt über Shilgaz und Tangil innehalten. Nur den Bruchteil einer Sekunde später fand er sich in einem Schwarm Raketen wieder, welche seine ledrigen Schwingen durch herumfliegendes Schrapnell schwer beschädigten. Angsichts dieser Schäden feuerte Arghlgl eine der wuchtigen Behemothraketen gegen den Drachen in der Hoffnung, dass die Flügel ein Ausweichen nun unmöglich machen würden. Es war in letzter Sekunde, als der blaue Drache in weit kleinerer Form in die Sanddüne stürzte und Tangils Goblins laut schreiend über die Düne stürmten. Tangil, Shilgaz und Eyna unter ihnen. So schnell der Mut sie gefasst hatte, so schnell sprang jeder auch schon so gut es ging zu Boden. Vier Goblins schafften es nicht mehr als ein Blitz aus der Hand des Drachen schoss, welcher nun stark an einen Hybrid aus Mensch und Drache erinnerte. Er wollte eben einen weiteren Blitz auf seine Widersacher feuern, als ihn etwas weiches im Gesicht traf. Ohne zu zögern packte er zu und riss es sich aus dem Gesicht, wobei er Fetzge in die kleinen stürmisch aussehenden Katzenaugen blickte. "Schade!", fauchte er nur und eine Energiewelle schwappte sichtbar durch seinen Körper. Doch wurde er in diesem Moment von den Füßen geworfen und er entlud sich in Tangil und sich selbst. Tangil hatte sich gegen ihn geschmissen und schleuderte sie beide zu Boden, wobei Fetzge im hohen Bogen über die Düne flog. Es roch verbrannt und Tangil ächzte als er sich aufrichtete. Schwere Brandblasen übersäten seinen starken Körper und er konnte sich kaum halten. Shilgaz sprang zu ihm und stützte ihn um Aufrecht zu bleiben. "Wo liegt dein Interesse, du hässliche Echse? Ihr Blauen seid doch sonst nicht so hartnäckig!". "Das tut nichts zur Sache!", sprach die Stimme eines jungen Mannes, welcher plötzlich zwischen ihnen und dem Drachen aufgetaucht war: "Ein alter Krieg! Mehr sag ich später!". Ohne langes Zögern sprang der Drache den Mann an, doch zischte es nur als ein Regen aus Blut und Hirn über die Düne flog. Dem Drachen in seiner Hybridgestalt hatte es den gesamten Schädel von der Nase aufwärts weggeblasen und den Inhalt weit verstreut. "Wer seid ihr?", fragte Tangil und der Mann nickte ihm zu und antwortete: "Rebellen aus Thamor! Wir trauen der Regierung nicht!". "Einfache Rebellen pusten keinen Drachen das Hirn aus der Suppenschale! Wer seid ihr?", erwiderte Tangil und nahm seine Waffe zur Hand. "Nun denn...", seufzte der Mann und ein weiterer Mann nahte von einer weit entfernten Düne: "Wir sind Incendras und Zyrak. Incendras ist meine Wenigkeit und Zyrak der Herr in der grauen Alltagskluft.". Sofort streckten sich dutzende Musketen in seine Richtung und dutzende Goblinaugen blickten ihn finster an. "Es war zu erwarten, oder?".
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BeitragThema: Re: 5.1.Fisch mit Bratkartoffel   So 11 Jun 2017 - 21:53

"Ich kenne euch nur aus den Erzählungen meines Vaters, aber es reicht um den nötigen Respekt zu haben!", sprach Tangil mit relativ fester Stimme, während er eine Luntenschlosspistole auf Incendras ausrichtete: "Ihr seid Diener Marandirs! Es wäre mir keine Freude zu hören er lebt und umso mehr eine Freude, wenn ich euch umpusten dürfte!". "Wenn ihr ein Problem wärt, dann hätten wir den Drachen nicht aufhalten müssen. Ihr habt ihn vorzüglich abgelenkt!", sprach Incendras, wobei bereits mehrere Goblins anerkennend nickten. Tangil schüttelte den Kopf und erwiderte: "Ihr seid aber auch ziemlich alleine und wir wissen, dass ihr Mitstreiter gegen Jakob Wehner braucht! Wir sind wohl unterrichtet in der aktuellen Situation!". "Und was wenn dem nicht so ist und euer Vater nur seinen beschränkten Horizont der Situation kennt? Vielleicht haben wir bereits vor fünfhundert Jahren auf etwas hingearbeitet, was euer Vater mit einem Rudel Helden zunichte gemacht hat? Wir haben damals Befehle mehr oder weniger befolgt, aber wir haben Neuigkeiten von außerhalb Irathars. Grausame Neuigkeiten!", ermahnte ihn Incendras.
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5.1.Fisch mit Bratkartoffel
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