Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Teilen | 
 

 6.1.Ein alter Freund

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Bestie von Argh
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 798
Anmeldedatum : 16.09.13

BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Fr 2 Feb 2018 - 20:35

"Ihr wart damals regelrecht nützlich! Zumindest für Rockas! Nicht so sehr für die Götter und noch viel weniger für Leute, die sich nach Stabilität sehnen. Euer kleiner Putsch hat Marandir befähigt Macht aus Drachen und Dämonen zu ziehen, eine uralte und reine Macht, transmutiert von Göttern und Drachen um sie ihrem Willen anzupassen. Ihr seid alles Magier, irgendwo Nutzer und Nutznießer arkaner Macht. Arkanum ist nichts weiter als eine Kreation der Drachen, welche auf allen Welten zu finden ist. Jeder getötete Drache verlor seinen Teil und viele Sterbliche ernteten die Folgen. Magier waren geboren und viele sollten geboren werden, denn die Götter und Drachen herrschten über gleiche Teile des Multiversums. Viele Drachen machten einen Friedenspakt mit den Göttern und nur wenige weigerten sich, denn sie sahen die leere in den Herzen derer die sich Götter nannten. Tausende Drachen starben in vielen riesigen Blutbädern und noch viel mehr sich wie Eidechsen im Dreck kauernd. Iomedae und Saraenra jagten gemeinsam Drachen und erst als der erste Fürst in einem Hinterhalt von fünf Göttern starb, erwachten die Drachen aus ihrem tiefen Friedensschlaf. Doch es war zu spät. Die Götter hatten längst mit ihrer heiligen und profanen Macht die Welten neu geordnet und Seelentiegel namens Himmel und Hölle geschaffen. Dort fangen sie alle Kreationen und vernichten die, welche zu mächtig geworden sind. Doch sie hatten es nicht bedacht, dass mit dem Tod tausender Drachen auch fast endlose Mengen Arkanum durch den Äther flossen und Magier in Heerscharen geboren wurden. Theobald Rothenschild war der erste, der den Göttern entronn und Unsterblichkeit erlangte um seine Seele vor dem sicheren Ende zu bewahren, doch hatte niemand mit dem Aufstieg der Menschen gerechnet. Es gab diejenigen, welche von den Göttern erwählt wurden und Priester genannt wurden und so das magische Bollwerk der Menschen gegen andere Völker und speziell den Drachen zu verstärken. Am Ende wurden die Drachen bezwungen von einem meisterlichen Strategen und Fädenzieher Marandir. Er entriss Ira'th'ar den Drachen und nachdem alles beendet war warfen die Götter ihr selbst erschaffenes Monster der Vernichtung in den Kern der zweiten Urwelt der Drachen Ira'th'ar. Rovagug wurde dort versiegelt und mit vier Nadeln aus einem göttlichen Metall festgenagelt. So wie euren Turm der Magier. Marandir hatte einen Bund mit den Göttern geschlossen und am Ende Rockas bezwungen, einem Drachenjünger erwählt beim letzten Aufbegehren der verschlafenen Drachen. Es war aber nicht zu Ende. Theobald hatte einen zweiten Schüler der die Urmacht entdeckte und in einem Handel, der Marandir und den Menschen Freiheit von jeglichem Joch gab, erzwang er ein Bündnis aus Magiern, Drachen und Göttern und bezwang seinen Kommilitonen. Diese Drachenverräter sind bis heute tief mit den Göttern verwurzelt und töten selbst ihre eigenen Brüder. Jakob Wehner ist der Bruder des zweiten Schülers und mit wenigen Leuten auf der Suche nach einer Waffe, welche Götter töten kann.", erläuterte Ulthorn Wasirov und der sitzende Elf nickte es ab. Nun führte der sitzende Elf weiter aus: "Mein Name ist Jarad Draginel, aber bitte lasst uns fortfahren: Ihr fragt euch sicher warum wir hier sind! Wir wollen die Situation nutzen und Rockas angreifen bevor Marandirs zwischen Rockas und den Göttern zermalmt wird, denn dann gibt es nur noch drei Gegenspieler von Rockas und den Göttern: Wehner, der kaum noch einen Gegenpol darstellt, die Drachen, welche nicht ihre Ehre den Göttern zu Füßen geworfen haben und die wenigen freien Weltenwanderer, welche wie Vieh derzeit abgeschlachtet werden. Mit Marandir ist auch die Zeit der Menschen besiegelt!". "Alles verquirlte Scheiße!", warf Haizgil dazwischen. Die gesamte Gruppe schreckte auf und blickte auf den Goblin: "Letzter Widerstand, blah! letzte Chance für da Mänschänz, blub! Dann nehmt den einfachen Weg und schlagt den Göttern die verflucht verdammte geheiligte Fresse ein!". Nach diesen Worten schmetterte Haizgil ein kleines Tuchbündel in die Raummitte und fletschte zornig die Zähne. Ora schnappte es schnell, wickelte es zum Schreck der übrigen ohne Vorsichtsmaßnahmen aus und hielt einen golden schimmernden Metallsplitter in ihrer Hand. "Wer hat das getan, kleiner Goblin?", fragte Ulthorn und blickte den kleinen Goblin hoffnungsvoll an. "Mein Vater!", sprach Haizgil und schniefte laut: "Mein Vater gab es mir! Er meinte ich solle immer daran denken, dass auch ein Gott bluten kann!". Jarad beugte sich rasch herab und blickte auf den Splitter: "Es ist kristallisiertes Blut eines Gottes!". Hastig blickte er auf und fragte: "Wer ist euer Vater!?!" "Numsgil Blog!", erwiderte Haizgil und verschränkte die Arme. "Dann seid ihr Gobos unsere Kumpels!", jauchzte Ora und sprang Haizgil an den Hals, wobei er kaum noch atmen konnte und dunkelgrün anlief. "Dann lebt er also noch! Der kleine tapfere Herold lebt!", freute sich sichtbar Ulthorn und wischte sich eine Freudenträne ab: "Der kleine Herold interessierte sich nicht für Politik und besuchte uns häufig. Er brauchte den Krieg und einen ehrbaren Kampf wie Luft zum Atmen, aber, nun ja, sein Herz war aus Gold und als er den Befehl der Götter bekam uns hinzurichten, da warf er sein Schwert fort und sprach für uns aus. Er zerschmetterte das Himmelsportal hinter sich und trat alleine Sarenrae gegenüber. Mehr konnte ich nicht sehen. Es erleichtert mein Herz, dass er einen Sohn hat und umso mehr dieses Zeichen einer Wunde von Sarenrae. Wo ist Numsgil jetzt?". "Auf dem Weg zum Olymp um Verstärkung gegen Wehner zu holen!", sprach Haizgil und Jarad lachte laut auf: "Da hat euch euer Vater angelogen! Desna mochte ihn immer und Gorum selbst ist nicht mehr Teil des Olymps. Wenn er dorthin gegangen ist, dann um die Götter zu töten und nicht weniger.".
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Godrik
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 779
Anmeldedatum : 16.09.13

BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 3 Feb 2018 - 17:58

"Ich möchte den Austausch von Geschichten zwischen Bekannten ja nicht unterbrechen, aber ich hätte da doch noch ein paar Fragen, die für mich von Belang sind: Wer seid ihr, dass ihr über all das so gut Bescheid wisst? Ich nehme nicht an, dass ihr nur einfache Söldner auf Wanderschaft seid, wenn ihr besser Bescheid wisst als die besten Seher von Irathar. Wenn ihr gegen Rockas kämpfen wollt, warum fürchtet ihr dann die Rache von diesem Jakob Wehner? Ist er etwa auch ein Feind von euch? Und was hat es mit dem Zwerg auf sich, von dem dieser Kleinwüchsige gesprochen hat, bevor unser Goblinfreund Haizgil ihm dem Schädel eingeschlagen hat", wollte Rivai wissen, während sein Affe auf der Schulter des alten Magiers saß und sich Ora genauer ansah.
"Wer von euch ist Shinmun Ra und warum bekommt ihr Hilfe durch seinen Diener? Ist Shinmun Ra nicht ein legendärer Drachenfürst?", fragte Saba und schaute ehrfürchtig an dem zwei Meter Mann hinauf.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://legendsofirathar.forumieren.com
Bestie von Argh
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 798
Anmeldedatum : 16.09.13

BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 3 Feb 2018 - 22:16

"Ihr seid Magier von Ira'th'ar und wie die meisten schauen die Orakel und Seher nach dem Geschehen auf ihrer Heimatwelt. Ab und zu wagt ein Orakel auch hinter den Äther seiner Heimat zu schauen, doch viele sterben bereits in Schock von dem was sie sehen. Es ist erniedrigend sich wie eine Ameise zu fühlen. Aber Ira'th'ar ist ein Sonderfall, denn niemand wollte, dass was draußen passiert die Runde macht. Wie erwähnt sind Rockas und die Götter höchst interessiert an einem Ende allen Widerstands. Warum wir Jakob Wehner fürchten?", sprach Ulthorn und seufzte: "Weil beim Tod seines Besten Freundes alle mächtigen des Multiversums beteiligt waren. So Grundfesten erschütternd war sein Plan. Ein Ende von allem Übermenschlichen. Deshalb zogen wir auch gegen ihn aus, obwohl wir die gesamte Zeit den Göttern und Rockas absurden Plänen entgegenstanden. Wir bereuten es als erste. Kaum war er bezwungen jagten uns die Götter und Drachen bis zur fast vollständigen Vernichtung. Ich war König über 344 Welten, Ora beherrschte 277 und Jarad ganze 182 Welten der Schattenebene. Zum heutigen Tage folgen uns noch 24 Welten im blinden Vertrauen auf unsere Rückkehr. Kaurus Brammwein kann es euch sagen wer wir sind. Kaurus bitte stell uns vor!". Der hühnenhafte Krieger mit der Schwertlanze richtete sich zu den Magiern und Goblins und nahm Haltung an: "Auch wenn wir im Exil sind, so lasst mich mit Stolz verkünden: Gaia, Fürstin der grünen Drachen und Hüterin der Natur, erster Spross der wilden Drachen und Meisterin von Narwesa steht hier vor euch im Angesicht des Mädchens Ora, Arakan, Fürst der schwarzen Drachen und Hüter der Schatten, Verwalter der verlorenen Seelen und Meister der Nacht steht hier vor euch im Angesicht von Jarad Draginel und nun zum Großmeister der Schätze, Hüter von Recht und Gerechtigkeit, Meister des Materiellen und Hüter der Erze im Angesicht von Ulthorn Wasirov, Herr und Meister Shinmun Ra!". Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, als er sich auch schon vor den drei Fürsten verneigte und die anderen Taten es ihm gleich.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Godrik
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 779
Anmeldedatum : 16.09.13

BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 8 Feb 2018 - 20:37

"Ich hatte mir Shinmun Ra ja immer größer vorgestellt...", flüsterte der Affe in Rivais Ohr, nachdem sich alle vor den Exilanten verbeugt hatten. "Ein paar Fragen hätte ich allerdings auch noch! Was war das mit dem Zwerg draußen? Er hatte etwas von einem Psionikerzwerg erzählt und von Dunkelelfen, die angeblich schon manövrieren. Wir haben aber schon seit Jahrhunderten keine Dunkelelfen mehr gesehen - das ist doch dann ungefähr so glaubwürdig wie die Ballade von der Vereinigung von Esvindras und ihr Kampf gegen Erzdämon Diaforius?", fragte Nadjia, als Rivai noch keine Antwort auf seine Frage nach dem Zwerg bekommen hatte.
"Warum suchen solche legendäre Drachen, wie ihr es seid, ausgerechnet Zuflucht in einer Festung wie dieser? Sie sieht mir nicht mehr ganz windfest aus?", bemerkte Adugas, als er sich den Zustand der Mauern genauer ansah.


Zuletzt von Godrik am Do 8 Feb 2018 - 23:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://legendsofirathar.forumieren.com
Bestie von Argh
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 798
Anmeldedatum : 16.09.13

BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 8 Feb 2018 - 22:53

"Der Zwerg draußen? Ihr meint die Illusion? Wir dachten Jakob Wehner und der Zwerg kennen sich und erhofften ihn in der Festung durch Überzahl vom Kämpfen abzuhalten um mit ihm zu sprechen. Der Zwerg ist in dem blauen Psikristall. Es ist sein Reinkarnationsartefakt und noch dazu ein sehr gut gefertigtes. Er griff und an ohne uns einen Moment der Erklärung zu lassen und folglich wehrten wir uns. Er horcht die gesamte Zeit aus diesem kleinen Stein heraus, da bin ich mir sicher. Zu den Dunkelelfen muss ich sagen, dass jemand ihnen eine Prophezeihung über die Invasion von Rockas und den Drachen gab lange vor dem Sieg über Marandir. Der Prophet ist uns unbekannt. Nun aber zurück zum Thema!", räusperte sich Ulthorn und setzte fort: "Wir haben ein Überbleibsel von Marandirs Mitschüler getroffen! Es gibt Hinweise, dass er doch noch Leben könnte. Wenn wir Jakob Wehner finden, können wir eventuell auch seinen Mitschüler provozieren sich zu offenbaren! Wir brauchen jeden Strohhalm, der sich uns entgegenstreckt! So bitte ich euch um euren Beistand! Es ist ein Risiko, aber es lohnt sich für alle!". Haizgil blickte Ulthorn scharf an. Er dachte bereits an die Szenen, welche die Orakel gesehen hatten und einige in den Wahnsinn getrieben hatten. Er brauchte nun seinen Vater um sich zu entscheiden. Die Drachen waren zu geschickt im Darstellen und erklären, dass man ihnen gerne glauben mochte. Er fühlte sich unglaublich schwach in dieser Gegenwart.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Godrik
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 779
Anmeldedatum : 16.09.13

BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 15 Feb 2018 - 23:55

"Und um was für eine Tätigkeit handelt es sich, dass solche legendäre Drachengötter den Beistand von uns benötigen? Mir gehört schließlich nicht mal eine Welt - geschweige denn ein Kontinent. Tatsächlich gehört mir nur eine Stadt in einer großen Wüste eingegrenzt zwischen größeren Reichen. Ich bin also sicher nicht die schlagkräftigste Hilfe, die es gibt", gab Rivai zu Bedenken.
"Wenn er uns zuhört - heißt das also, dass er lebendig ist und ihr ihn nur eingesperrt habt? Der Illusion nach, muss der Zwerg ja ein wahres Monster sein, was die Psikräfte angehen!"; fragte Mihir begeistert.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://legendsofirathar.forumieren.com
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   

Nach oben Nach unten
 
6.1.Ein alter Freund
Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Legends of Irathar :: Neue Feinde - Alte Freunde 1.Buch-
Gehe zu: