Legends of Irathar

Mysterien und Legenden von Irathar
 
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 6.1.Ein alter Freund

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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Fr 2 Feb 2018 - 20:35

"Ihr wart damals regelrecht nützlich! Zumindest für Rockas! Nicht so sehr für die Götter und noch viel weniger für Leute, die sich nach Stabilität sehnen. Euer kleiner Putsch hat Marandir befähigt Macht aus Drachen und Dämonen zu ziehen, eine uralte und reine Macht, transmutiert von Göttern und Drachen um sie ihrem Willen anzupassen. Ihr seid alles Magier, irgendwo Nutzer und Nutznießer arkaner Macht. Arkanum ist nichts weiter als eine Kreation der Drachen, welche auf allen Welten zu finden ist. Jeder getötete Drache verlor seinen Teil und viele Sterbliche ernteten die Folgen. Magier waren geboren und viele sollten geboren werden, denn die Götter und Drachen herrschten über gleiche Teile des Multiversums. Viele Drachen machten einen Friedenspakt mit den Göttern und nur wenige weigerten sich, denn sie sahen die leere in den Herzen derer die sich Götter nannten. Tausende Drachen starben in vielen riesigen Blutbädern und noch viel mehr sich wie Eidechsen im Dreck kauernd. Iomedae und Saraenra jagten gemeinsam Drachen und erst als der erste Fürst in einem Hinterhalt von fünf Göttern starb, erwachten die Drachen aus ihrem tiefen Friedensschlaf. Doch es war zu spät. Die Götter hatten längst mit ihrer heiligen und profanen Macht die Welten neu geordnet und Seelentiegel namens Himmel und Hölle geschaffen. Dort fangen sie alle Kreationen und vernichten die, welche zu mächtig geworden sind. Doch sie hatten es nicht bedacht, dass mit dem Tod tausender Drachen auch fast endlose Mengen Arkanum durch den Äther flossen und Magier in Heerscharen geboren wurden. Theobald Rothenschild war der erste, der den Göttern entronn und Unsterblichkeit erlangte um seine Seele vor dem sicheren Ende zu bewahren, doch hatte niemand mit dem Aufstieg der Menschen gerechnet. Es gab diejenigen, welche von den Göttern erwählt wurden und Priester genannt wurden und so das magische Bollwerk der Menschen gegen andere Völker und speziell den Drachen zu verstärken. Am Ende wurden die Drachen bezwungen von einem meisterlichen Strategen und Fädenzieher Marandir. Er entriss Ira'th'ar den Drachen und nachdem alles beendet war warfen die Götter ihr selbst erschaffenes Monster der Vernichtung in den Kern der zweiten Urwelt der Drachen Ira'th'ar. Rovagug wurde dort versiegelt und mit vier Nadeln aus einem göttlichen Metall festgenagelt. So wie euren Turm der Magier. Marandir hatte einen Bund mit den Göttern geschlossen und am Ende Rockas bezwungen, einem Drachenjünger erwählt beim letzten Aufbegehren der verschlafenen Drachen. Es war aber nicht zu Ende. Theobald hatte einen zweiten Schüler der die Urmacht entdeckte und in einem Handel, der Marandir und den Menschen Freiheit von jeglichem Joch gab, erzwang er ein Bündnis aus Magiern, Drachen und Göttern und bezwang seinen Kommilitonen. Diese Drachenverräter sind bis heute tief mit den Göttern verwurzelt und töten selbst ihre eigenen Brüder. Jakob Wehner ist der Bruder des zweiten Schülers und mit wenigen Leuten auf der Suche nach einer Waffe, welche Götter töten kann.", erläuterte Ulthorn Wasirov und der sitzende Elf nickte es ab. Nun führte der sitzende Elf weiter aus: "Mein Name ist Jarad Draginel, aber bitte lasst uns fortfahren: Ihr fragt euch sicher warum wir hier sind! Wir wollen die Situation nutzen und Rockas angreifen bevor Marandirs zwischen Rockas und den Göttern zermalmt wird, denn dann gibt es nur noch drei Gegenspieler von Rockas und den Göttern: Wehner, der kaum noch einen Gegenpol darstellt, die Drachen, welche nicht ihre Ehre den Göttern zu Füßen geworfen haben und die wenigen freien Weltenwanderer, welche wie Vieh derzeit abgeschlachtet werden. Mit Marandir ist auch die Zeit der Menschen besiegelt!". "Alles verquirlte Scheiße!", warf Haizgil dazwischen. Die gesamte Gruppe schreckte auf und blickte auf den Goblin: "Letzter Widerstand, blah! letzte Chance für da Mänschänz, blub! Dann nehmt den einfachen Weg und schlagt den Göttern die verflucht verdammte geheiligte Fresse ein!". Nach diesen Worten schmetterte Haizgil ein kleines Tuchbündel in die Raummitte und fletschte zornig die Zähne. Ora schnappte es schnell, wickelte es zum Schreck der übrigen ohne Vorsichtsmaßnahmen aus und hielt einen golden schimmernden Metallsplitter in ihrer Hand. "Wer hat das getan, kleiner Goblin?", fragte Ulthorn und blickte den kleinen Goblin hoffnungsvoll an. "Mein Vater!", sprach Haizgil und schniefte laut: "Mein Vater gab es mir! Er meinte ich solle immer daran denken, dass auch ein Gott bluten kann!". Jarad beugte sich rasch herab und blickte auf den Splitter: "Es ist kristallisiertes Blut eines Gottes!". Hastig blickte er auf und fragte: "Wer ist euer Vater!?!" "Numsgil Blog!", erwiderte Haizgil und verschränkte die Arme. "Dann seid ihr Gobos unsere Kumpels!", jauchzte Ora und sprang Haizgil an den Hals, wobei er kaum noch atmen konnte und dunkelgrün anlief. "Dann lebt er also noch! Der kleine tapfere Herold lebt!", freute sich sichtbar Ulthorn und wischte sich eine Freudenträne ab: "Der kleine Herold interessierte sich nicht für Politik und besuchte uns häufig. Er brauchte den Krieg und einen ehrbaren Kampf wie Luft zum Atmen, aber, nun ja, sein Herz war aus Gold und als er den Befehl der Götter bekam uns hinzurichten, da warf er sein Schwert fort und sprach für uns aus. Er zerschmetterte das Himmelsportal hinter sich und trat alleine Sarenrae gegenüber. Mehr konnte ich nicht sehen. Es erleichtert mein Herz, dass er einen Sohn hat und umso mehr dieses Zeichen einer Wunde von Sarenrae. Wo ist Numsgil jetzt?". "Auf dem Weg zum Olymp um Verstärkung gegen Wehner zu holen!", sprach Haizgil und Jarad lachte laut auf: "Da hat euch euer Vater angelogen! Desna mochte ihn immer und Gorum selbst ist nicht mehr Teil des Olymps. Wenn er dorthin gegangen ist, dann um die Götter zu töten und nicht weniger.".
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 3 Feb 2018 - 17:58

"Ich möchte den Austausch von Geschichten zwischen Bekannten ja nicht unterbrechen, aber ich hätte da doch noch ein paar Fragen, die für mich von Belang sind: Wer seid ihr, dass ihr über all das so gut Bescheid wisst? Ich nehme nicht an, dass ihr nur einfache Söldner auf Wanderschaft seid, wenn ihr besser Bescheid wisst als die besten Seher von Irathar. Wenn ihr gegen Rockas kämpfen wollt, warum fürchtet ihr dann die Rache von diesem Jakob Wehner? Ist er etwa auch ein Feind von euch? Und was hat es mit dem Zwerg auf sich, von dem dieser Kleinwüchsige gesprochen hat, bevor unser Goblinfreund Haizgil ihm dem Schädel eingeschlagen hat", wollte Rivai wissen, während sein Affe auf der Schulter des alten Magiers saß und sich Ora genauer ansah.
"Wer von euch ist Shinmun Ra und warum bekommt ihr Hilfe durch seinen Diener? Ist Shinmun Ra nicht ein legendärer Drachenfürst?", fragte Saba und schaute ehrfürchtig an dem zwei Meter Mann hinauf.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 3 Feb 2018 - 22:16

"Ihr seid Magier von Ira'th'ar und wie die meisten schauen die Orakel und Seher nach dem Geschehen auf ihrer Heimatwelt. Ab und zu wagt ein Orakel auch hinter den Äther seiner Heimat zu schauen, doch viele sterben bereits in Schock von dem was sie sehen. Es ist erniedrigend sich wie eine Ameise zu fühlen. Aber Ira'th'ar ist ein Sonderfall, denn niemand wollte, dass was draußen passiert die Runde macht. Wie erwähnt sind Rockas und die Götter höchst interessiert an einem Ende allen Widerstands. Warum wir Jakob Wehner fürchten?", sprach Ulthorn und seufzte: "Weil beim Tod seines Besten Freundes alle mächtigen des Multiversums beteiligt waren. So Grundfesten erschütternd war sein Plan. Ein Ende von allem Übermenschlichen. Deshalb zogen wir auch gegen ihn aus, obwohl wir die gesamte Zeit den Göttern und Rockas absurden Plänen entgegenstanden. Wir bereuten es als erste. Kaum war er bezwungen jagten uns die Götter und Drachen bis zur fast vollständigen Vernichtung. Ich war König über 344 Welten, Ora beherrschte 277 und Jarad ganze 182 Welten der Schattenebene. Zum heutigen Tage folgen uns noch 24 Welten im blinden Vertrauen auf unsere Rückkehr. Kaurus Brammwein kann es euch sagen wer wir sind. Kaurus bitte stell uns vor!". Der hühnenhafte Krieger mit der Schwertlanze richtete sich zu den Magiern und Goblins und nahm Haltung an: "Auch wenn wir im Exil sind, so lasst mich mit Stolz verkünden: Gaia, Fürstin der grünen Drachen und Hüterin der Natur, erster Spross der wilden Drachen und Meisterin von Narwesa steht hier vor euch im Angesicht des Mädchens Ora, Arakan, Fürst der schwarzen Drachen und Hüter der Schatten, Verwalter der verlorenen Seelen und Meister der Nacht steht hier vor euch im Angesicht von Jarad Draginel und nun zum Großmeister der Schätze, Hüter von Recht und Gerechtigkeit, Meister des Materiellen und Hüter der Erze im Angesicht von Ulthorn Wasirov, Herr und Meister Shinmun Ra!". Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, als er sich auch schon vor den drei Fürsten verneigte und die anderen Taten es ihm gleich.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 8 Feb 2018 - 20:37

"Ich hatte mir Shinmun Ra ja immer größer vorgestellt...", flüsterte der Affe in Rivais Ohr, nachdem sich alle vor den Exilanten verbeugt hatten. "Ein paar Fragen hätte ich allerdings auch noch! Was war das mit dem Zwerg draußen? Er hatte etwas von einem Psionikerzwerg erzählt und von Dunkelelfen, die angeblich schon manövrieren. Wir haben aber schon seit Jahrhunderten keine Dunkelelfen mehr gesehen - das ist doch dann ungefähr so glaubwürdig wie die Ballade von der Vereinigung von Esvindras und ihr Kampf gegen Erzdämon Diaforius?", fragte Nadjia, als Rivai noch keine Antwort auf seine Frage nach dem Zwerg bekommen hatte.
"Warum suchen solche legendäre Drachen, wie ihr es seid, ausgerechnet Zuflucht in einer Festung wie dieser? Sie sieht mir nicht mehr ganz windfest aus?", bemerkte Adugas, als er sich den Zustand der Mauern genauer ansah.


Zuletzt von Godrik am Do 8 Feb 2018 - 23:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 8 Feb 2018 - 22:53

"Der Zwerg draußen? Ihr meint die Illusion? Wir dachten Jakob Wehner und der Zwerg kennen sich und erhofften ihn in der Festung durch Überzahl vom Kämpfen abzuhalten um mit ihm zu sprechen. Der Zwerg ist in dem blauen Psikristall. Es ist sein Reinkarnationsartefakt und noch dazu ein sehr gut gefertigtes. Er griff und an ohne uns einen Moment der Erklärung zu lassen und folglich wehrten wir uns. Er horcht die gesamte Zeit aus diesem kleinen Stein heraus, da bin ich mir sicher. Zu den Dunkelelfen muss ich sagen, dass jemand ihnen eine Prophezeihung über die Invasion von Rockas und den Drachen gab lange vor dem Sieg über Marandir. Der Prophet ist uns unbekannt. Nun aber zurück zum Thema!", räusperte sich Ulthorn und setzte fort: "Wir haben ein Überbleibsel von Marandirs Mitschüler getroffen! Es gibt Hinweise, dass er doch noch Leben könnte. Wenn wir Jakob Wehner finden, können wir eventuell auch seinen Mitschüler provozieren sich zu offenbaren! Wir brauchen jeden Strohhalm, der sich uns entgegenstreckt! So bitte ich euch um euren Beistand! Es ist ein Risiko, aber es lohnt sich für alle!". Haizgil blickte Ulthorn scharf an. Er dachte bereits an die Szenen, welche die Orakel gesehen hatten und einige in den Wahnsinn getrieben hatten. Er brauchte nun seinen Vater um sich zu entscheiden. Die Drachen waren zu geschickt im Darstellen und erklären, dass man ihnen gerne glauben mochte. Er fühlte sich unglaublich schwach in dieser Gegenwart.
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 15 Feb 2018 - 23:55

"Und um was für eine Tätigkeit handelt es sich, dass solche legendäre Drachengötter den Beistand von uns benötigen? Mir gehört schließlich nicht mal eine Welt - geschweige denn ein Kontinent. Tatsächlich gehört mir nur eine Stadt in einer großen Wüste eingegrenzt zwischen größeren Reichen. Ich bin also sicher nicht die schlagkräftigste Hilfe, die es gibt", gab Rivai zu Bedenken.
"Wenn er uns zuhört - heißt das also, dass er lebendig ist und ihr ihn nur eingesperrt habt? Der Illusion nach, muss der Zwerg ja ein wahres Monster sein, was die Psikräfte angehen!"; fragte Mihir begeistert.
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Mo 19 Feb 2018 - 22:01

"Überlegt euch eure nächsten Worte gut, Rivai Sharo!", sprach Jarad Draginel und blickte ihn finster an: "Drachen und Götter sind nichts was euer Mund vermischen sollte! Ihr seid ein Erzmagier des Turms und spielt euch selbst runter auf einen dummen Menschen, welcher seine Bedeutung auf seine Besitztümer reduziert!". "Genug!", erwiderte Ulthorn Wasirov und antwortete den Fragen der Magier: "so vieles spielt hier zusammen und umso mehr sich mit uns verbünden umso mehr können wir als Überbleibsel alter Tage anrichten! Ihr allein seid wahrlich nichts, aber genauso bin ich es im Angesicht unserer Feinde! Glaubt ihr wirklich wir wären hier zusammen, wenn irgendeiner von uns alleine diese Sache beenden könnte? Wir sind nicht Numsgil Blog oder Marandirs Mitschüler! Wir haben nicht freien Zugriff auf die Energien des Universums. Wir speisen nur Stück für Stück davon und machen es unser Eigen!". Ora blickte sie an und wandte sich zu Mihir: "Nein! Er ist tot! Da habe ich keinen Zweifel, aber sein Geist lebt in diesem Kristall und wartet nur sich selbst in Fleisch und Blut wieder zu manifestieren! Anak Jarezar, bitte weckt ihn auf und fragt ob er die Freunde Numsgils kennt!". Die hübsche junge Frau mit der weißen Haut, blondem Haar und der so auffälligen goldenen Iris ihrer Augen trat heran und legte ihre Hand auf den Kristall. Sofort begann der Kristall zu beben und sie wich mehrere Schritte zurück. "Anak, was ist los?", fragte Ora und Anak sprach nur kurz: "Er kennt sie und behauptet er sei ihr Freund!". Jarad machte sich bereit eine Falle zu vereiteln und mehrere der Gruppe um die drei Drachen zogen ihre Waffen. Vor den Augen aller Anwesenden bildete sich vor ihren Augen Knochen, Fleisch und Blut aus dem nichts zu einem Körper und selbst die Kleidung, welche sich um den Körper zog schien sich aus der Atmosphäre zu formen. Die dicken lockigen Barthaare waren wohl bekannt und auch die ersten Worte waren sehr herzlich aus dem Mund des uralten und ergrauten Zwergs: "Habt ihr mich vermisst?".
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 24 Feb 2018 - 17:24

Mit lautem Rumms fiel die schwere Holztür ins Schloss, bevor der Koloss von einem Mann deutlich hörbar die Tür abschloss. Nach einem kurzen Gespräch mit Godrik Starkbier waren die Magier in ein separates Zimmer geführt worden, da die Drachen mit Haizgil und Godrik im engen Kreis sprechen wollten.

"Ich fühle wie mich ein ungewohntes Gefühl der Scham überkommt, dass ich nicht gleich darauf gekommen bin, dass alle hier von Godrik Starkbier geredet haben, dem Großvater von Alarik Starkbier. Noch vor wenigen Stunden ist er mir gegenübergestanden und doch bin ich nicht darauf gekommen, dass mit dem Zwergenpsioniker Hamre'Dir gemeint war. Das muss wohl die Angespanntheit der Situation gewesen sein", versuchte Rivai sich zu erklären, als er sich an den Tisch setzte, der mitten im Raum stand, mehrere Stühle darum gestellt. "Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass er schon so alt war. Wir sind uns zwar zuvor noch nie persönlich begegnet, aber ich meine in Erinnerung zu haben, dass unsere Seher immer von seiner endlosen Jugend gesprochen hatten!", dachte Rivai nach.
"Ich erinnere mich noch an unsere Begegnung in Meister Poshs Ebene. Da war er allerdings noch deutlich jünger und hatte von Psionik keine Ahnung!", entgegnete Mihir, der in Erinnerungen schwelgte. "Kaum zu glauben, dass das schon wieder so lange her ist?!"
"Weiß eigentlich jemand ob Meister Posh noch am leben ist? Ich habe schon ewig nichts mehr von ihm gehört oder gesehen", warf Adugas ein, der am Fenster stand und auf das weite Feld vor der Festung schaute. Nadija und Saba unterhielten sich mit Ayashki darüber, dass sie tatsächlich legendären Drachen gegenübergestanden hatten. Cecilio lief derweil vor der verschlossenen Tür auf und ab, während er seine Gedanken etwas genervt frei aussprach.
"Ich frage mich, was sie wichtiges zu besprechen haben mit diesen Goblins und dem Zwerg. Was gibt es, dass sie uns - die MAGIER - in diese Schreibstube sperren. Was kann so wichtig sein, dass wir nicht davon wissen dürfen?", beschwerte er sich über die Gesamtsituation. Rivai schaute von seinem Sitzplatz am Schreibtisch auf und schüttelte nur den Kopf, während er sich an die Stirn fasste. "Sie werden schon ihre Gründe haben - da bin ich sicher!", entgegnete Nadija.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Di 27 Feb 2018 - 22:04

Derweil konzentrierten sich die Gespräche im Raum um Godrik, welcher mit noch vollem und gelocktem aber dennoch weißen Haaren vor der Gruppe und den Goblins stand. Die Goblins vermochten ihn kaum loszulassen, so sehr freuten sie sich ihn zu sehen und doch konnte Godrik durch ein zweites Ich problemlos mit den drei Drachenfürsten sprechen. Es blieb aber nicht nur bei einem. Bereits vier Godriks spielten mit den Goblins fangen, während einer wildfauchend am oberen Ende eines Vorhangs dem Bogenadjutanten Drohgebärden mit der Hand machte. Es dauerte eine Weile, dann sahen sich die Drachenfürsten enttäuscht gegenseitig an. Ulthorn fasste zusammen: "Ihr wisst also weder wo sich Jakob Wehner befindet, noch wo Numsgil oder euer anderer Freund Wigurz sich befindet. Sollte dieser Wigurz auch nur halb so mächtig sein wie ihr und Numsgil, so wären wir bereits ein beachtliches Stück näher an einem sicheren Plan um den Göttern einen ordentlichen Strich durch die Rechnung zu machen. Leider wissen wir somit nicht ob die beiden noch Leben oder...". Es donnerte laut und ein Turm des Südflügels wurde mit geringem Schaden von einem riesigen Katapultstein getroffen. Die Tür zum Gesprächsraum sprang auf und der Mann mit den kurzen weißen Haaren machte Meldung: "Meine Fürsten! Die Festung wird angegriffen! Mehrere Weltenportale wurden auf der Südseite im Wald geöffnet und Belagerungsgerät und Truppen in riesigem Ausmaß marschieren auf!". Jarad erwiderte: "Jakob Wehner hat eine Armee? Izu, bist du dir sicher?". "Es ist nicht Wehner, mein Herr! Es ist das Banner der reinen Drachen von Rockas Hardiak!", bestätigte Izu seine erste Meldung. Ora hörte sofort auf nach den Goblins zu schauen und richtete sich an ihre beiden Leibwächter: "Wir müssen evakuieren! Rockas plant die Vernichtung von Wehner! Da sind wir hier im Überraschungsvorteil! Zwerg Godrik! Ihr holt die Magier und nehmt die Goblins unter euren Schutz! Jarad, eure Männer flankieren die Angreifer auf der Südseite! Ulthorn ihr greift frontal an! Die innere Verteidigung übernehme ich. Izu! Ihr tötet den Offizier dieses ersten Angriffs! Rockas wird zu feige sein bei einem Angriff auf unbekanntes Gelände teilzunehmen!". "Jawohl, meine Herrin!", antwortete Izu und pfiff laut, worauf ein Wolf mit einer Rüstung am Körper in den Raum gerannt kam. Ulthorn nickte kurz und wandte sich zu Anak: "Sind unsere Soldaten bereit?". Anaks Augen strahlten helles Licht aus und sie antwortete rasch: "Sie haben bereits einen Spähtrupp ausgeschalten! Wir sollten nun rasch handeln um den Überraschungsmoment beizubehalten!". Sofort rannte Ulthorn mit Anak und dem großen Krieger davon und zahlreiche Soldaten vor der Kammer folgten ihnen. Izu mischte sich mit seinem Wolf unter die Soldaten und Ora lief in Richtung innere Festung, einem mächtigen Bollwerk im Inneren der Anlage, dicht gefolgt vom anderen Mädchen und dem Elf mit roten Haaren. "Dann wollen wir mal!", sprach Godrik und rannte mit den Goblins zur Schreibstube und öffneten die Türe: "Herr Sharo! Es ist Zeit uns vor diesen Fürsten zu beweisen!". Um sie herum packten zahlreiche vermutlich gewöhnliche Gefolgsleute der Drachen ihr hab und gut und packten Planwagen voll mit Lebensmitteln und Ausrüstung für ein großes Lager. Die Armee der drei Drachenfürsten musste rein nach dem Aufgebot an Ausrüstung mindestens fünftausend Mann umfassen. Nichts mehr als eine Lappalie im Vergleich zu den Armeen, welche doch manche Welt ihr eigen nennen konnte.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Mo 5 März 2018 - 23:20

"Was hat das zu bedeuten? Ich erwarte eine Erklärung! Erst werden wir eingesperrt und niemand sagt uns wesh-", beschwerte sich Cecilio, als die Tür geöffnet wurde und Godrik ihm das Wort abschnitt. "Zeit zu gehen, werte Freunde und mehr oder weniger Bekannte. Details gibt es später! Für den Moment  sollte reichen, dass wir uns auf den Weg machen sollten, wenn wir nicht unter den Mauern dieser Festung begraben wollen werden!", entgegnete Godrik und forderte die Magier mit einer von jedem verständlichen Handbewegung dazu auf, den Raum zu verlassen.
Die Magier folgten Godrik wie gewünscht und ohne Aufbegehren. Bevor sie die Treppen hinunterstiegen, hielt der alte Zwerg die Gruppe jedoch kurz an und musterte die Magier. "Wir sollten besser etwas unaufälliger reisen - in dem Aufzug erkennt euch ja jeder auf 10 Meilen!", bemerkte Godrik, während seine Stimme immer wieder von einschlagenden Katapultgeschossen übertönt wurde.
"Wie genau stellt Ihr euch, Herr Zwerg, das vor? Wo sollen wir Kostüme herbekommen auf die Schnelle?", fragte Cecilio vorschnell.


Zuletzt von Godrik am Sa 10 März 2018 - 16:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 8 März 2018 - 22:56

Ora, das zweite Mädchen und Oras Leibwächter, sowie Godrik, die Goblins und die Magier rannten durch den großzügigen Hof zur inneren Festung.
Die feindlichen Truppen wurden mehr und mehr und der Boden begann bereits unter den Stiefeln und Hufen zahlreicher Krieger zu beben. Sie hatten eben die Hälfte des Hofs durchquert als ein Hornsignal Ulthorns Angriff ankündigte. Ora blickte zum von Wolken bedeckten Himmel und zückte eine kleine Sichel. Der Rest, inklusive des zweiten Mädchens rannte weiter zur inneren Festung. Lediglich ihr Leibwächter blieb bei ihr. Das zweite Mädchen leitete die Gruppe durch das schwere Tor in die innere Festung. Dieses Bollwerk war weit kräftiger gebaut und von bester Qualität.
Nach nur einem kleinen Wink mit ihrer Hand erfasste Wind Ora und ihren Leibwächter und setzte sie hoch oben auf das Dach des Aussichtsturms der äußeren Festung. Ulthorns Truppen standen mit etwa 5000 Mann einer wild gemischten Armee verschiedenster Völker mit einer Mannstärke von 200 000 Mann gegenüber, gefolgt von mehr und mehr Portalen mit gewaltiger Unterstützung. Die Banner mehrerer Drachenfürstentümer alter Tage wehten vor der Festung und sogar drei große Flugschiffe schoben sich aus den Wolkenmassen mit Kurs auf die innere Festung. Ora, Ulthorn und Jarad führten keine Banner in die Schlacht, doch ihr Gegner protzte und prahlte mit den Ehren seines weithin sichtbaren Heerführers mit seiner Prunkgarde.
Orsa verzog angeekelt das Gesicht. Ein brennender Pfeil schoss von Ulthorns Trupp in die Höhe. Ein Zeichen von Anak für Ora und die Kleine handelte sofort.
Dutzende Runen zeichneten sich in der Luft ab, Wind fegte stärker und stärker über das Schlachtfeld und der Boden begann zu beben. Dann fing es an aus den Wolken zu regnen. Noch stand die feindliche Armee ruhig und tapfer vor Ihnen, doch plötzlich brachen kleinere Panikherde aus. Bei den Truppen mit geringem oder ohne magischem Schutz begann sich das Fleisch von den Knochen zu schälen. Erst jetzt bemerkten sie, dass es kein Wasser, sondern hochkonzentrierte Säure regnete, aber damit nicht genug. Faustgroßer Hagel schoss aus den Wolken und brach über den Feind herein, während der Boden unter dem ständigen Beben begann aufzureißen. Tausende Krieger wurden in die Tiefe gerissen, während die schnellsten Trupps sich noch mit Bannkreisen gerettet hatten, darunter der Heerführer und in all diesem Chaos brach nun Ulthorn mit einem Sturmangriff seiner Kavallerie herein, während Jarad aus dem Hinterhalt in die Flanke vorstieß. Ein einziger Reiter brach aus der Formation Ulthorns und preschte direkt auf den feindlichen Befehlshaber zu: Izu.
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 10 März 2018 - 16:55

Die Goblins schauten nicht schlecht, als sie wieder mit den Magiern vereint in das Bollwerk geführt wurden. Das Äußerliche und die Stimmen der Magier hatten sich plötzlich verändert, aber ihr Gefühl sagte ihnen, dass es immer noch die Magier waren, die da Godrik folgten. Wo Godrik vorher lediglich von Menschen aus verschiedenen Ecken von Irathar begleitet worden war, hatte er nun eine wild gemischte Gruppe um sich. Während Godrik für sich das Aussehen eines großgewachsenen, kräftigen Barbaren aus dem Norden gewählt hatte, war er für die Magier kreativer gewesen: Rivai und Adugas hatten das Aussehen von leichtbekleideten Elfinnen aus Vanerial bekommen, die ständige Blicke der Goblinadjutanten auf sich zogen. Ayashki und Saba hatten die Gestalt gewöhnlicher Marktfrauen bekommen, während Nadija in Gestalt eines 5-jährigen Kindes herumlief. Mihir hatte das Äußere eines alten Mannes bekommen. Selbstverständlich mussten die Magier mit ihrer Tarnung erst zurechtkommen, niemand protestierte aber so laut wie Cecilio, der von Godrik die Gestalt eines schielenden Halblings bekommen hatte.
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 10 März 2018 - 23:21

Im Inneren des Bollwerks konnte man weniger und weniger Geschosse einschlagen hören. Dieser Teil der Festung sah auch viel genutzter aus als die unberührte äußere Festung. Sämtliche Planwagen wurden ebenfalls in das Bollwerk gezogen und dutzende Drachenjünger arbeiteten mit größer Mühe an einem riesigen Portal, welches auf Jahrhunderte nicht mehr genutzt worden war. Dutzende Kübel mit magischen Reagenzien wurden gemischt und mehrere Magi, Magier und Alchemisten arbeiteten an der Erweckung des Portals. Nach Godriks Erinnerungen passte locker ein Gnomischer Kreuzer durch das Portal, so riesig erstreckte es sich im Inneren des Bollwerks.
Draußen sah sich der Heerführer bereits zwischen Jarads und Ulthorns Truppen eingekeilt, während der Rest des Schlachtfelds nur noch mit sich auflösenden Überresten bedeckt war, welche nach und nach von der Erde Reste frei verschluckt wurden. Izu spannte im vollen Gallop seinen vertrauten Bogen Katazara und sogleich wurde silbernes Feuer rund um ihm sichtbar, welches sogar sein Pferd umgab. Kaum hatte er den Pfeil losgelassen sammelte sich das Feuer und schoss mit dem Pfeil direkt auf den Heerführer zu. Ein großer Hüne in einer adamantenen Rüstung stellte sich mit seinem Turmschild in den Weg, doch bemerkte er seinen Fehler zu spät. Ungehindert durchschlug der Pfeil den Krieger und setzte seinen Weg fort. Lediglich durch die schnellen Reflexe des Heerführers wurde der Pfeil im letzten Moment abgelenkt. Der Krieger stürzte vornüber und lediglich die ausgebrannte Rüstung schlug noch auf dem Boden auf. Seit Jahrtausenden gestählte Krieger begannen nun an ihren Fähigkeiten zu zweifeln, als Izu mit gezogenem Tachi von seinem Pferd in die Reihen des Gegners sprang und sogleich jeder Leibwächter seinem Herren zur Hilfe sprang. Ein gleißender Lichtblitz blendete sie und sie hatten ihre Sicht noch nicht wieder erlangt, als der Aufprall von Ulthorns Truppen die Formation zerriss. Die,  die in Panik flohen, wurden von den Hufen von Jarads Reitern niedergetrampelt. Es war schließlich Izu, welcher den Kopf des feindlichen Heerführers in die Höhe riss und mit seiner Klinge vom Leib trennte.
Oben am Himmel wurden die Flugschiffe von einsetzenden Fallwinden zum Absturz gezwungen. Lediglich das Admiralsschiff lenkte ein und stürzte direkt auf Ora zu. Ihr Diener Harawiel packte sie im letzten Moment und sprang mit ihr vom Turm. Das Schiff zerschellte am Turm, riss aber den Aussichtsturm mit sich. Mehrere Explosionen folgten der Kollision und der Admiral trat zwischen den Überresten des Schiffes hervor. Ora zog beim Anblick des Drachenhalbblut ihren kleinen Holzschild vom Rücken hervor und Harawiel nahm mit seinem Speer eine Verteidigungsposition ein: "Herrin, ich kümmere mich um ihn! Er ist es eurer Waffe nicht wert!". Ora sah den Admiral an und raunte dann zu Harawiel: "Er hat mir meine Zeit zum Goblins rumjagen versaut, aber ihr habt recht. Wir sollten uns nicht so einfach preisgeben! Töte ihn!". "Danke, Herrin!", antwortete Harawiel und ein grünes Licht strömte durch seine Blutbahnen und fokussierte sich in seiner Hand zu einem Bündel Runen mit dem er sodann auf den Boden schlug. Der halbblütige Admiral hatte keine Sekunde gewartet und ließ bereits seine Klinge auf Harawiel niederfahren, als er von einem riesigen Lindwurm von den Füßen gerissen wurde. Ganze vier Lindwürmer befanden sich nun auf den Dächern rund um den Admiral, während ihn der fünfte durch die Luft schleuderte. Dank seiner recht flinken Reflexe konnte sich der Admiral stabilisieren und enthauptete den Lindwurm bei dessen zweiten Angriff. "Ihr kläglichen Laien! Ich bin nicht umsonst Admiral geworden! Fürchtet mich!", brüllte er ihnen entgegen und tötete ohne viel Mühe einen angreifenden Lindwurm nach dem anderen. Er begann erst zu zweifeln als sich ein deutlich größerer Schatten über ihn legte. Ora hatte inzwischen ihren Weg zum Tor des Bollwerks hinter sich gebracht und beobachtete von dort den Kampf. Sie seufzte enttäuscht als der Admiral ungläubig nach oben blickte und einem mehr als drei Mal größeren Urlindwurm entgegen blickte. Es schepperte als sein Schwert zu Boden fiel und er bereute seinen Blick abschweifen gelassen zu haben. Harawiels Lanze hatte genau sein Herz durchbohrt und ihm damit sein Leben entrissen.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Mo 19 März 2018 - 21:06

"Unser Angreifer scheint ein überaus großes Budget zu besitzen, wenn man so die Größe und Ausstattung seiner Armee betrifft. Und wer drei fliegende Schiffe besitzen kann, verfügt über große Mengen an Geld. Womöglich genug um noch einige größere Armeen bezahlen zu können", mutmaßte Mihir, der aus einem Fenster des Bollwerks den Absturz der Flugschiffe mitangesehen hatte.
"Nun wir sind auch nicht gerade mittellos - zumindest wenn der seltene und eigentlich auch unvorstellbare Fall eintreten sollte, dass sich ganz Irathar unter einem Banner vereinen würde. Ich denke da allein an die Reichtümer von Tian, der Zwerge und der vielen anderen Völker, die uns weniger bekannt sind!", entgegnete Rivai und dachte dabei an den Adamantitgolem, mit dessen Herstellung Roderik in Gashur beschäftigt war.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Di 20 März 2018 - 23:23

"Ora! Wir müssen gehen!", sprach Hawariel, worauf Ora sich mit ihm zum Bollwerk aufmachte. In diesem Moment hörte Ora die Stimme Anaks in ihrem Kopf: "Wir haben die Angreifer unterschätzt! Es kommt eine zweite Welle durch die Portale! Wir brauchen deine Hilfe für einen sicheren Rückzug!". "Verstanden!", dachte sich Ora und wandte sich an Harawiel und sandte ihn alleine zur inneren Festung. "Kommt heil zurück, Herrin!", sprach er und sprintete los. Draußen preschten die Truppen von Ulthorn und Jarad zurück zum äußeren Wall der riesigen Festung, während tausende Krieger durch die Portale kamen. Diesmal kam auch ein einziges weiteres Schiff durch ein Portal über der nun lichten Wolkendecke. Ein blaues Banner mit dem Kopf eines silbernen Drachen wehte an den Masten des Schlachtschiffes. Es war das Banner der Truppen von Rockas selbst. Unter den nun eintreffenden Truppen befanden sich einige dieser Banner wieder, doch der Großteil der Banner gehörten dem Sturmfürsten der blauen Drachen Xaris. Im Gegensatz zur Vorhut bestand diese Armee aus erfahrenen Kriegern und kaum Söldnern aus rekrutierten Weltenwanderern. Der Angriff begann sofort. Kanonen, Triböke und anderes schweres Gerät eröffneten das Feuer auf die sich zurückziehenden Reiter und die Festung, während das Schlachtschiff alles mit einem schweren Bombardement eindeckte. Ora versuchte das Schiff zur Landung zu zwingen, doch die Antriebe dieses Schiffes waren gegen Veränderungen der Umwelt weitestgehend geschützt. Die Besatzung hatte jedoch ihren Angriff bemerkt und mit einigen Kanonen das Feuer auf sie gelenkt. Ohne ihre Unterstützung verlangsamte sich der Rückzug Jarads und Ulthorns und nur Momente später wurden sie von Reitern auf Scedas mit Pfeilen eingedeckt.

Im Inneren begannen die Beschwörungen des großen Portals als Harawiel eintraf und die Innere Festung mehrfach von Einschlägen erschüttert wurde. "Wo ist die Herrin?", fragte das zweite Mädchen mit eigenartig ruhiger Stimme: "Warum lässt du sie alleine, Leibwächter?". "Mirana! Sie hat es mir befohlen!", antwortete er ihr und sie erwiderte rasch: "Wenn bereits diese Festung zittert, dann stimmt etwas nicht! Sobald das Portal offen ist geht ihr sofort hindurch! Ich schaue nach der Herrin!". Mirana zog ihr Kuscheltier hinter sich her und sprang kurz, worauf sie schon verschwunden war. Draußen hatten es nun bereits die eigenen Truppen geschafft im Schutz eines Schattenschildes von Jarad hinter die erste Mauer zu fliehen. Sie hatten abgesattelt und versuchten nun über den äußeren Festungsring zur inneren Festung vorzustoßen. Sie wehrten sich verbissen gegen die vielen Angriffe der feindlichen Waffen und fliegenden Truppen ohne in dieser Situation viel ausrichten zu können. Lediglich die Bogenschützen um Izu konnten die fliegende Kavallerie des Feindes auf Abstand halten.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   So 25 März 2018 - 17:17

Während Jarads Truppe den Rückzug antrat, versuchten Godrik und Audugas ihren Rückzug zu decken. Saba hatte einen magischen Spiegel erschaffen, durch den Godrik und der Elementarmagier einen Blick auf die Geschehnisse außerhalb der Festung bekamen. Pfeile bestehend aus reinem Feuer und zahlreiche Psikristalle wurden erschaffen und flogen durch die Luft um den Rückzug von Jarad und seinen Gefährten zu vereinfachen. Währenddessen erschütterte das Bollwerk immer wieder, sodass Cecilio die ersten Zweifel kamen ob die Festung wirklich einsturzsicher war.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   So 25 März 2018 - 23:48

Das Portal erzitterte unter den Einschlägen der Belagerung und Staub rieselte von der Decke der Kammer. Dann ruhten plötzlich die Belagerungswaffen. Es herrschte für einen kurzen Moment absolute Ruhe auf dem Schlachtfeld.
Eine enorme Explosion zerriss den äußersten Wall der Festung und begrub mehrere Dutzend von Jarads und Ulthorns Männern unter den Trümmerteilen. "Das ist jetzt Ernst, Ulthorn!", rief Jarad: "Wir können uns nicht weiter so zurückhalten!". "Bleib ruhig! Wenn wir uns gegen diesen Gegner offenbaren, steht Rockas in Kürze bei uns auf dem Schlachtfeld!". In diesem Moment trat Mirana mit ihrem Kuscheltier in den Hof. Sie blickte sich ruhig im erneut beginnenden Bombardement durch den Feind um und erblickte Ora, welche sich in einer Nische vor den Kanonen versteckt hielt. "Herrin, lasst mich diese Schlacht wenden! Mich kennt keiner als euren Anhänger!", sprach Mirana und Ora nickte ihr nur zu: "Tu was nötig ist! Hör erst auf, wenn keiner mehr übrig ist!". Mirana lachte kurz fröhlich auf und erhob dann ihr Kuscheltier, welches mit tausenden sich rapide verändernden Runen übersät war: "Welt Barendravas, Wildnis von Bergen und Tälern, Monstern aus Höhlen und Verstecken, ich rufe euch allen eure Heimat zu bewahren! Isceradras Balitharenthras Lazeli Ciamorus Ishtun Cavardrasum...". Ähnlich wie zuvor bei Ora verdunkelte sich der Himmel, doch mit andauernder Inkantation bebte die Erde stärker und stärker. Der Feind war nun kaum noch in der Lage das schwere Gerät zu laden und auch das fliegende Schlachtschiff wurde auf schlimmste Weise durchgeschüttelt. Dann geschah es. Alle Reittiere des Feindes, sei es Pferd, Sceda oder auch Kampfhunde wandten sich gegen ihre Herren. Die Sceda warfen ihre Reiter ab und fielen noch im freien Fall mit gierigster Fresslust über ihre vorherigen Meister her. Doch erst nach einer Weile wurde das Ausmaß von Miranas Anrufen deutlich. Aus Boden, Wald und Luft kamen alle Tiere herbei und griffen den Feind an.
Izu war mittlerweile über die Trümmer auf die Mauer geklettert und erblickte das Monstrum einer Kanone, welche die Festung derart zerrissen hatte. Als Godrik durch die Spiegel die Kanone erkannte, erinnerte er sich an ein ähnliches Fabrikat, welches bereits vor Keresgarth gestanden hatte. Die Krieger des Feindes hielten den herbeigerufenen Tieren und Bestien stand und zumindest die Kanone war nun fast wieder feuerbereit. Anaks Stimme ertönte nun im Kopf der Magier und Godrik und befahl: "Wenn ihr diese Kanone vernichten könnt, dann tut es jetzt sofort!"
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Di 27 März 2018 - 23:22

"Ach du grüne Neune, das ist mal ein dickes Ding!", entfuhr es Godrik. Der Schwarm aus Psikristallen änderte sofort seine Richtung und verschmolz auf dem Weg zur Kanone zu einem großen Psikristall. Derweil waren auch die anderen Magier dazugekommen und versuchten, die Kanone zu zerstören. Mihir wandelte den Boden unter der Kanone kurzerhand zu Schlamm um, sodass die Kanone versinken würde. Rivai erschuf einen arkanen Eissturm, der die umstehende Bedienschaft behindern sollte nachzuladen oder gar die Kanone abzufeuern, während Adugas und Nadija beide jeweils eine arkane Faust erschufen, die die Kanone zertrümmern sollten. Godrik wollte nichts dem Zufall überlassen und ließ den nun großen Psikristall auf die Kanone niederfliegen. Nachdem die Kanone in eine dichte Staubwolke gehüllt war, schickte Cecilio schließlich noch einen Feuerball hinterher, während Ayashki eine Rune des Schlafes in das Gebiet um die Kanone zauberte.
Gespannt warteten die Magier in der Festung darauf, dass sich der Staub verziehen würde, um zu sehen ob ihre kombinierten Kräfte erfolgreich gewesen waren.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Do 29 März 2018 - 22:55

Der Staub verzog sich und die Kanone stand sicher hinter einer magischen Barriere, welche auch sofort in tausende Stücke zerbrach. Kaum war der Weg frei, feuerte die Kanone erneut und Izu hatte bereits mit seinem Leben abgeschlossen, doch der Schuss war wirkungslos geblieben. Nur verzögert erschallte eine riesige Explosion hinter der Festung und eine große Staubwolke wurde sichtbar. Ora nickte anerkennend und Mirana lächelte glücklich. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte sie die komplette Festung auf die Astralebene befördert und wieder zurück.
Ein Ballistabolzen des großen Luftschiffes unterbrach die triumphale Stimmung als er Mirana auf den Innenhof nagelte und ihr Kuscheltier über den Hof purzelte. Das Kuscheltier, welches einer hässlichen Ratte glich lag im Dreck, doch die Runen hörten nicht auf. Mirana lachte laut auf und lächelte, obwohl sie festgenagelt große Mengen Blut verlor. Leise und kaum hörbar flüsterte sie: "Braddl, Knuddel Braddl, mein Feind will ich verfluchen, zu mächtig war er mir gewesen, zu Gilbrecht will nun rufen! Braddl, Knuddl Braddl!". Diese Worte hatten ihren Mund so leise und umso mehr schockte es als eine Schockwelle den Boden durchfuhr und einiges durch die Luft schleuderte. Ein riesiges Wesen aus verschmolzenem Metall und Fleisch erhob sich über der Kuschelratte. Vier Arme führten zwei riesige Richtschwerter, welche auf ihrer Klinge die Namen aller getöteter Feinde trugen. "Papa Gilbrecht! Nimm Rache!". "Keine Sorge, Mirana! Braddl ist bei mir sicher!", antwortete das Wesen und steckte die Kuschelratte in ein Fach in seinem Herzen. Izu blinzelte nur und Gilbrecht war verschwunden. Er fand ihn schnell wieder durch den Lärm, welcher bei der Kanone aufkam, als Gilbrecht aus dem nichts zwischen den feindlichen Kriegern aufgetaucht war. Das Wesen mit dem Namen Gilbrecht war ausgesprochen agil für seine Größe und balancierte seine ausufernden Attacken mit einem langen flinken Schwanz aus, welcher teilweise auch Gegner packte und als Wurfgeschoss in die feindlichen Reihen schleuderte. Weiterhin kamen mehr und mehr Tiere der Schlacht zur Hilfe, trotz der geringen Chancen gegen die Invasoren.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Mi 4 Apr 2018 - 23:23

"Ich.....wusste nicht, dass sie das kann", entgegnete Godrik überrascht über die Wesen, Gestalten und Maschinen, die von beiden Seiten mehr und mehr zum Kampf beitrugen. "Wie kann sie noch leben, sie ist quasi am Boden festgenagelt! Jeder Riese wäre schon dabei seine letzten Atemzüge zu ziehen!", entfuhre es Cecilio, der seinen Augen nicht traute.
"Mir scheint wir haben uns in Dinge verstricken lassen, aus denen wir uns besser hätten raushalten sollen...", bemerkte Mihir, während er über Sabas sehenden Spiegel einen Blick auf die Geschehnisse außerhalb der Festung warf. Eine riesiges Wesen sprang agil wie eine Elfe über das Schlachtfeld und nahm Rache für seine Herrin, während ihre eigenen kombinierten Zauber durch eine Barriere wirkungslos geblieben waren.
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Bestie von Argh
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BeitragThema: Re: 6.1.Ein alter Freund   Sa 14 Apr 2018 - 13:36

Ein donnernder Blitzschlag fegte Gilbrecht von seinen Füßen. Seine linken Arme hingen zerschmolzen von seinem großen massiven Körper. Schnellstmöglich vergrößerte er den Abstand zu seinem Gegner und erschien mit seinen beiden Schwertern in seiner Rechten neben Mirana. "Mirana, Drachenfürst Xaris ist auf dem Schlachtfeld! Ich kann das nicht alleine! Wenn wir unsere Herrin Ora retten wollen, dann müssen wir gemeinsam die Fürsten retten!", sprach Gilbrecht, nahm Braddl heraus und warf das Kuscheltier zu Ora: "Flieht nun alle! Das Portal sollte nun offen stehen!".
Im Inneren der Festung riss nun tatsächlich das Portal auf und zeigte eine riesige Lichtung auf einer bewaldeten Welt mit tropischen Bäumen. Das Tor zur inneren Festung wurde geöffnet und die Überlebenden kamen herein. Nach und nach gingen sie durch das Portal. Ora hielt Braddl fest in ihren Armen, während Harawiel sie durch das Portal trug. Sie drückte das Kuscheltier feste und blickte an ihren Truppen vorbei nach draußen. Mirana heilte rasand und verwandelte sich zum exakten Gegenpart zu Gilbrecht. Ein kurzer Blick zurück und die beiden Diener preschten zwischen die feindlichen Reihen auf Xaris zu. Ulthorn ermahnte Godrik und die Magier zur Eile und überwachte die Flucht. Ein weiterer Schuss der Kanone zerlegte den Ostkorridor der inneren Festung und begrub zahlreiche gepackte Planwagen unter sich. Was man retten konnte wurde durch das Portal getragen.
Es entstand kein Chaos und die Verluste blieben überschaubar, doch der Eingang zur inneren Festung wurde verschüttet. Izu stand in diesem Moment noch draußen und wandte sich Angesichts der Lage seinem Feind zu.
Er zog seinen Bogen und schritt unbeirrt den Angreifern entgegen. Seine Pfeile galten den Meistern und Heerführern der feindlichen Armee. Er bestieg sein Pferd und ritt auf das Heerführerbanner zu wo Mirana und Gilbrecht chancenlos dem Drachenfürsten entgegen standen. Eine blutige Schneiße zog sich hinter Izu in deren Pfad auch kurze Zeit später sein treues Ross den Todeskampf verlor. Seine Pfeile versiegten und lediglich er und sein Schwert schritten fort auf diesem ermüdenden Pfad. Die Klinge von Xaris hatte bereits Gilbrecht eingefordert und Mirana versuchte verzweifelt die Schuppenhaut des in humanoider Gestalt kämpfenden Fürsten zu durchdringen. Izu erreichte Xaris zu spät als dessen kurze Klinge Mirana in einem grellen Impuls zerriss. Izus Herz war leer in diesem Moment. Wie in Trance stürzte er sich in den Kampf um den Fürsten zu stoppen und seinen Herrn zu retten.
Ein letzter Schuss der Kanone vernichtete die Festung endgültig und ließ Trümmerteile weit über das Schlachtfeld regnen.
Xaris wusste wen er vor sich hatte und jeder seiner wuchtigen Schläge verbrannte Freund wie Feind ohne Gnade. Es dauerte eine ganze Weile bis Izu auf die Knie ging und erschöpft schnaufte. Auch Xaris hatte deutliche Kratzer und Blessuren davongetragen und zumindest ein Schnitt an seinem linken Arm ließ ihn kurz in Respekt inne halten. Dann hob er seine Klinge um die Sache zu beenden. Izu war zu schwach und schloss in Demut die Augen. Dann sauste der Schlag herab. Blaues Blut spritzte in Izus Gesicht und ließ ihn seine Augen weit aufreißen. Xaris Kopf rollte über den Boden und eine Gestalt mit zwei Schwingen stand aufrecht zwischen ihm und dem Körper des Drachenfürsten. Izus Wille war das einzige was ihn noch im Leben hielt und so öffnete er den Mund für ein letztes Mal: "Danke, Jakob!".
Ulthorn weinte für eine ganze Woche zahllose Tränen im Bewusstsein des Todes seines Freundes. Er aß keinen einzigen Bissen in diesen Tagen und keiner wagte es auch nur mit ihm zu sprechen.
Hoch über dem Schlachtfeld bei der nun zerstörten Festung befand sich nun ein sauberes Grab mit vielen schönen Blumen und einer kleinen steinernen Tafel mit einer kurzen Nachricht: "Hier ruht Izu, Freund der alten Welt.". Um das Grab standen mehrere Gestalten, darunter Jakob Wehner, der Izus Klinge an sich genommen hatte.
"Heute waren wir zu spät und auch wenn morgen noch Tränen fließen, so will ich übermorgen unsere Kinder lachen hören.".
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