Legends of Irathar

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 1.1 Kapitel - Reisporridge, gut durch

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Godrik
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BeitragThema: 1.1 Kapitel - Reisporridge, gut durch   Sa 19 Mai 2018 - 23:42

Am Kaiserpalast von Tian herrschte großer Betrieb - unzählige Arbeiter, Architekten, Aufseher, Schreiber und Berater rannten umher oder waren damit beschäftigt große Steine herbeizuschaffen. Wieder andere waren damit beschäftigt die Runen detailgetreu in den neuen Stein einzumeißeln, wobei die Priester darauf Acht gaben, dass die Runen auch gelingen würden - auch wenn niemand den Erfolg garantieren konnte. Schließlich handelte es sich um äußerst alte Runen, die von den Hofpriesterin noch nie jemand gesehen hatte. Nur wenig war vom Weltentor am Kaiserhof übrig geblieben, weshalb viel Arbeit vor den Arbeitern lag.

Die Kaiserin und ihr Hofstaat saßen auf einer überdachten Terrasse und beobachteten die Reperaturarbeiten am Portal. Der gesamte Platz um das Portal, aber auch das gesamte Areal des Kaiserpalastes war deutlich stärker bewacht als noch bei Wan Hengs Ankunft. Es wurden auf allen Straßen der Stadt Personenkontrollen durchgeführt und Goblins aus Numsgils Fürstentum wurden auf Befehl der Kaiserin sofort festgenommen. Zumindest wurde der Versuch unternommen, der Großteil der Goblins entkam in der Regel.
"Das geht alles viel zu langsam! Habt ihr keine schnelleren Arbeiter? Was ist mit Sklaven? Oder könnte euer Hofmagier sich nicht nützlich machen? Mit diesem Tempo wird die Ankunft von eurem Ehrengast noch ewig dauern!", entgegnete Li Geng genervt von dem langsamen Fortschritt des Vorhabens. Wan Heng war ebenfalls anwesend und behielt den von den Priestern in höchsten Tönen gelobten Yaksha unter Beobachtung. Der Magier dachte noch an die Warnung, die ihm Haizgil und die Zwerge mitgegeben hatten. Doch Wan Heng hatte noch nichts entdecken können, welche Gefahr von denjenigen ausgehen sollte, die durch das Portal kommen würden.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 1.1 Kapitel - Reisporridge, gut durch   So 27 Mai 2018 - 22:45

"Ein Hast-Zauber läge durchaus im Bereich meiner Möglichkeiten - ich fürchte jedoch manche der Arbeiter würden vor Erschöpfung zusammenbrechen oder sogar sterben. Das Risiko wäre mir zu hoch", äußerte Wan Heng seine Bedenken. Ein paar Berater der Kaiserin nickten und zeigten so ihre Zustimmung. Andere hingegen schienen auf der Seite des Yakshas zu sein und gaben sich empört.
"Eure Nachsicht und Sorge um das Wohlergehen des einfachen Volkes in Ehren, doch glaubt mir, wenn ich sage, dass ihr Opfer nicht sinnlos wäre. Mein Fürst wird wieder Ordnung und Recht nach Irathar bringen - das kann ich euch versichern. Jeder Arbeiter, der bei die Reparatur des Portals sein Leben geben sollte, wäre also mitverantwortlich dafür, dass Irathar wieder in altem Glanz erstrahlt", erklärte Li Geng. Wan Heng fiel spontan kein Argument ein, was er darauf erwidern sollte. In diesem Moment trat ein Adjutant vor die Kaiserin. Er verbeugte sich vor ihr bis seine Stirn fast den Boden berührte. Erst als die Kaiserin ihm ein Zeichen gab, begann er zu sprechen.
"Eure kaiserliche Hoheit, wie von euch gewünscht habe ich eure Befehle an General Chao Fen weitergeleitet. Briefe an sämtliche Fürsten wurden versandt und wir werden schon bald mit der Musterung des Großen Heeres beginnen können", verkündete der Adjutant ohne die Kaiserin anzusehen. Während der Adjutant auf ein Zeichen der Kaiserin wartete wegtreten zu dürfen, wandte sich einer der Hofschamanen an die Kaiserin: "Ich bin höchst erfreut, dass Ihr meinem Ratschlag gefolgt seid, eure Majestät. Sobald wir wissen, wer für den Anschlag auf das Tor verantwortlich war, werden wir uns sofort rächen können. Niemand hält ungestraft unsere große Nation zum Narren!"
"Ich denke das dürfte nicht allzu schwer sein herauszufinden wer das war. Ich habe da schon so einen Verdacht, der sich sicher bald bestätigen wird!", entgegnete die Kaiserin darauf. Jeder verstummte sofort und verneigte den Kopf als sie sprach.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 1.1 Kapitel - Reisporridge, gut durch   Mi 6 Jun 2018 - 23:36

"Ich stimme Ihrer Majestät zu. Auch ich habe schon einen gewissen Verdacht und bin nicht untätig gewesen", entgegnete Li Geng, als die Kaiserin zu Ende gesprochen hatte. Bei seinem letzten Satz schaute er vor allem Wan Heng vorwurfsvoll an. Einer der Schreiberlinge wollte schon fragen, was Li Geng und die Kaiserin geplant hatten, als erneut Besuch für die Kaiserin kam.
Diesmal war es einer ihrer Favoriten aus dem Kreis der zahlreichen männlichen Konkubinen am Kaiserhof. Er kam in Begleitung von vier Hofwachen und einigen Hofdamen zur Kaiserin, um eine Nachricht zu überbringen. Der junge Mann war am ganzen Hofe bekannt und der Großteil der Dienerinnen und auch manche Diener schwärmten von seiner Schönheit und Eleganz.
"Meine geliebte Hoheit, Meister Èdú bittet um Eure Anwesenheit in seinen Räumlichkeiten. Er konnte ein paar der Angeklagten zu einem Geständnis zwingen!", erklärte der Geliebte der Kaiserin. Während sich manche der Beamten noch wunderten seit wann einer der Geliebten die Kaiserin auf solch eine Weise ansprechen durfte und dann auch noch von derartigen Vorgängen wie der Folter Kenntnisse hatte, war die Kaiserin schon aufgestanden.
Sie machte sich in Begleitung von Wan Heng, Li Geng, einigen Dienern, Schreibern, Generälen und Beratern auf den Weg zu Foltermeister Èdús speziellen Gemächern. Während sie fort war übernahm einer der ranghöchsten Beamten die Aufsicht über den Wiederaufbau des Weltenportals.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 1.1 Kapitel - Reisporridge, gut durch   Fr 15 Jun 2018 - 22:42

Obwohl im gesamten Palast hektischer Betrieb war, da die Beamten, Schreiber und Offiziere vieles zu organisieren hatten und in heller Aufregung waren angesichts der Möglichkeit dass ein Krieg bevorstand, kam die Kaiserin mühelos voran. Nicht einmal stand ihr jemand im Weg, sodass sie hätte warten müssen um ihren Weg fortzusetzen. Auf dem Weg zu Èdú wurden es immer weniger Personen, die die Kaiserin begleiteten, da viel Arbeit zu erledigen war. Als die Gruppe vor den Arbeitsräumen des Foltermeisters stand, waren abgesehen von den Palastwachen nur noch die Kaiserin, Wan Heng, Li Geng, ein Schreiber, ein General, mehrere Diener und der Konkubinos der Kaiserin anwesend.
Zwei Diener öffneten die Tür zur Folterkammer. Damit die Kaiserin ihre Kleider nicht am dreckigen Boden beschmutzen musste, führte die Tür der Kaiserin zu einer Empore, von der aus sie die Folterinstrumente und die Gefolterten bestens sehen konnte.
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Godrik
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BeitragThema: Re: 1.1 Kapitel - Reisporridge, gut durch   Fr 15 Jun 2018 - 22:53

Als die Kaiserin eintrat, verneigten sich die Anwesenden sofort und begrüßten sie. "Seid gegrüßt eure Hoheit. Ich habe gute Neuigkeiten! Einer der Gefangenen hat zugesagt auszusagen! Wie immer konnte ich ihnen ihre Geheimnisse entlocken - egal für wie stark sie sich halten. Gegen mein Gift sind sie alle machtlos!", lobte sich der Foltermeister Èdú, der vor die Empore getreten war.
Wan Heng wäre gerne sofort wieder gegangen - seit sie die Folterkammer betreten hatten, meldete sich sein Mittagessen in seinem Magen zu Wort. Die Kammer wurde wohl nur selten gelüftet, weshalb ein unangenehmer Geruch in der Luft lag. Dazu kamen die Schreie derjenigen die gefoltert wurden oder bereits mit dem Atem rangen. All das führte dazu, dass Wan Heng wünschte sie könnten schnellstmöglich die Kammer wieder verlassen und an die frische Luft gehen.
Der Herr der Folterkammer, Meister Èdú rühmte sich damit, immer die genaue Dosis an Gift zu benutzen, sodass er Herr über Leben und Tod war. Wenn die Kaiserin es so wünschte, dann starb auch niemand in seinen Kammern. Der Vishkanya mit seinem emotionslosen Gesicht war für Wan Heng schon immer unheimlich gewesen, weshalb er Begegnungen mit ihm so oft wie möglich vermieden hatte.
"Ich hoffe die Mühe hat sich gelohnt! Lasst ihn holen!", sprach die Kaiserin und setzte sich erwartungsvoll auf ihren Thron. Wan Heng hatte sich ebenfalls gesetzt und fächelte sich ununterbrochen Luft zu, während er gegen den Drang seines Magens sich zu entleeren ankämpfte. Li Geng saß dagegen unbetroffen neben der Kaiserin und wartete ebenfalls darauf, was der Foltermeister aus den Gefangenen herausgeholt hatte.
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